Grausiger Fund

Grausiger Fund

Nahe einer Privatklinik lagen 30 Plastiksäcke mit Körperteilen neugeborener Babys. (zu Ihrer Information: diese Meldung stammt aus dem indischen Bundesstaat Orissa und stand am 24.7.07 in www.krone.at , aber wer wagt es zu berichten, was alles z.B. im (Haus-) Müll unserer Kliniken bei genauerem hinsehen zu finden ist?

Wieviel Geld läßt sich mit Müll verdienen?

Ganz pragmatisch betrachtet: Wo vorne Operation drauf steht - kommt hinten Operationsmüll bei heraus. Müll ist Handelsware.

Müll als Handesware betrachtet: 

ich schweife ab, weil ich eine rechtlich richtige - menschlich betrachtet einen Unsinn aus Deutschland kürzlich im Fernsehen sah. Da hat ein privater Wohnungsbesitzer seinen Sperrmüll auf die Strasse getragen und der zuständigen Müllabfuhr einen detalierten Auftrag erteilt: 2 Sessel, ein Tisch usw.

 

Ein zufällig des Weges kommender Fussgänger gefiel ein Sessel so ausnehmend gut von besagtem Sperrmüll, das er ihn mit zu sich nach Hause nehmen wollte. Und der LKW fahrer der Müllabfuhr sah das und verständigte umgehend die Polizei. Diebstahl, denn Sperrmüll ist (bei rechtsverbindlichem Auftragserteilung) Eigentum der Müllentsorgung. Statt froh zu sein, das er nun weniger Sperrmüll einzuladen hat...Warum hat der Fahrer die Polizei geholt? Weil er unmenschlich ist? Weil er er Angst hat um die paar Euros,

die er dem Auftraggeber nun nicht verrechen kann? Weil der Sessel wirtschaftlich - aus seiner Sicht - wertvoll war und er sich um dieser Zusatzeinanhme sich geprellt fühlte? Oder war da nur einfach ein Gerechtigkeitsfanatiker unterwegs?

 

Und auch Klinikmüll kann ge- und behandelt werden, denn Klinikmüll ist Eigentum der Klinik. Mit welchen Zielsetzungen handelt - pardon entsorgt - eine Klinik den bei Ihnen anfallenden Müll? Nach wirtschaftlich betrachteten? Wer gibt an, was welchen Wert hat?

 

Für andere ist die Zeichnung ihres Kindes Müll: Nicht für mich! Persönlich gelte ich als Kunstunverständige, weil ich offen dazu steh: die Zeichnung eines Kindes gefällt mir tausendmal besser als ein Hundertwasser, Rembrand ec. Mir wurde auch gemeldet eine beobachtung: Augenscheinlich schaffe ich es moralisch problemlos Bilder wegzuschmeißen, für die andere viel Geld auszugeben bereit sind. (Ich erinnere mich an den Dialog von damals "Wie kannst du nur!" Ich kann - ohne mit der Wimper zu zucken und ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Das gleiche schaffte ich mit einem -angeblich echten - Perserteppich, mit dem ich ungefragter Weise zwangsbeglückt wurde...)

 

Ich weiß es zum heutigen Zeitpunkt (Mai 2009) inhaltlich wirklich nicht, Wie es sich in der Wahrheit wirklich sich verhält. Aber ich lasse meiner Phantasie mal freien Lauf: Die Versorgung von Kinderleichen kann auch wie folgt aussehen - und ich kann mir nicht vorstellen, das die Angehörigen darüber vorher aufgeklärt wurden, bzw. das Angehörige dafür ihr Einverständnis gaben/ gegeben hätten. Aber es dürfte etwas daran sein, wenn man bedenkt, das aus Forschungsstätten wie dem Wiener St. Anna Kinderspital - bekannt für seine Krebsforschungsergebnisse - keine Kinderleichen in die Babygruppe 35 b angeliefert wurden. Haben die Eltern dieser an Krebs verstorbenen Kinder ausnahmslos alle so viel Kraft, das Sie die Beerdigung ihres Kindes selbst in Auftrag geben konnten?

 

An Leichen als auch an Klinikmüll kann auch - klinikintern oder klinikextern - geforscht werden oder Studenten/ angehende Mediziner können drauf losgelassen werden.

 

Die Anatomischen Museen ec. haben ja auch von irgendwo her ihre diesbezüglichen Ausstellungsstücke.

 

Der Phantasie sind bezüglich - wie die Versorgung von Kinderleichen aussehen kann - keine Grenzen gesetzt. Insbesondere auch deswegen nicht, weil Unternehmer damit gezielt bewußt werben, wie wunderbar in einem Stück ihre angebotenen medizinischen Geräte die Kinderleichen aus dem mütterlichen Leib entfernen. ( Die diesbezügliche Werbung habe ich gesehen/gelesen in Verbindung mit der Werbung für einem Treffen der Abtreibungsbefürwortenden Ärzte).

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