für das Leben

Für das (Über-) Leben

Grundsätzlich bin ich selbstverständlich für das Leben – aber nicht um jeden Preis.Von vielenMitarbeiterInnen der Lebensbewegung wird ausgeblendet, dass viele Mitbürger und Mitbürgerinnen ihre Lebensplanung dahingehend befürworten, ein oder mehrere Kinder zur Selbsterhaltung zu bringen.

Doch wir leben in einer Gesellschaft, in der die Arbeit von Frauen und behinderten Menschen nicht ausreichend oder überhaupt nicht in Geld als Mittel der Wahl, als Anerkennung erbrachter Leistungen vergolten wird.

Daher opfern sehr viele Frauen grundsätzlich Jahre ihres Lebens, um Kinder ins Leben herein zu begleiten – andere geben defakto ihre gesamte Lebenszeit, und damit in Verbindung häufig sich selbst und ihre beruflichen Träume auf, weil sie zu Hause ein behindertes, nicht selbsterhaltungsfähiges Kind haben.

Selbst die Medien schreiben nur verstohlen, wenn die Kraft nicht mehr gereicht hat: 80 Jährige Mutter brachte ich 60 jährigen schwerstbehindertes Kind um, bevor sie einen Suizidversuch unternahm.

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