Die Frauenarmut ist immer noch Hausgemacht

Die Frauenarmut ist immer noch Hausgemacht

Wer geht zu Elternabenden in Kindergärten, Schulen? In über 90% die Mütter...Wer bringt das Kind in der früh zum Kindergarten/ Volksschule? Zumeist die Mütter ...Wer holt das Kind vom Kindergarten/ Volksschule ab: mehrheitlich die Mütter...Wer steckt beruflich zurück, wenn es zu Hause versorgungspflichtige Familienangehörige gibt? Die Frauen ...

Weil Frauen im Haushalt arbeitssamer und bei Krankheit des Kindes ec. opferbereiter sind, darum werden zumeist den Müttern die Kinder nach einer Scheidung zugesprochen.

Demnach ist klar, dass nicht nur die Schwangerschaft an sich, sondern auch das Aufziehen des Nachwuchses in der Regel ein Frauenjob ist.

Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen: ist ein - in der Regel unbezahlter – Frauenjob

Erst wenn es einer Gesellschaft gelingt, die bislang ehrenamtlich erbrachte Arbeit der Frauen wirtschaftlich mit Einkommen, (Pension-, Unfall-, Arbeitslosen-) Versicherungen ec anzuerkennen, können wir als Gesellschaft davon ausgehen anfangen, das es anfängt gerechter zuzugehen in unserer Welt.

Oder aber: erst wenn es einer Gesellschaft gelingt, das Männer genauso viel Arbeitsleistungen tatsächlich ehrenamtlich innerhalb der Familien erbringen ... aber das dürfte die noch sehr viel größere Illusion sein.

Darum: ja, es gibt für Frauen viele Tausend berechtigte Gründe, sich gegen das Austragen einer Schwangerschaft zu entscheiden - wobei die Statistik klar sagt: die meisten Abtreibungen geben Frauen in Auftrag, die bereits Kinder zu Hause haben, die bereits beruflich und versicherungsrechtlich über viele Jahre hinweg verzichtet haben.

Sie befinden sich hier:
Sonnenstrahl > Sternenkinder > Bücherserie Sternenkind.info > Band 1 > Die Frauenarmut ist immer noch Hausgemacht