in meinen Träumen
unser Sternenkindersuchdienst beschäftigt sich auch mit der Faktenlage, das vielfach Angehörige ihr totes, verstorbenes, vorausgegangenes Kind in ihrem Träumen erleben. Andere berichten von Tagsüber auftretenden Flashback - oder durch Gerüche / Bilder ec. ausgelöste Erinnerungen ... Es betrifft nicht nur die ehemals Schwangere, sondern auch den Vater des Kindes, auch den Partner (insbesondere wenn er nicht zeitgleich der Vater dieses verstorbenen Kindes war), sondern auch die gesamte Verwandtschaft des verstorbenen Kindes, also seine Großeltern, Geschwister, seltender seine Onkel, Tanten, Cousinen, Cousins.
Erst die bewußte Auseinandersetzung mit dem Tod des Kindes, aber auch mit nicht vermeidbaren oder beim nächsten mal doch vermeidbaren Verhalten kann Heilung stattfinden. Bei manchen werden Narben bleiben, welche mit der Zeit zunehmend weniger schmerzen. Bei anderen bleibt die Trauer stecken, z.B.:
- in der Verdrängung (der Tod meines Kindes hat mir keine Probleme/ keine schlaflosen Nächte ec. bereitet. Meine Unterleibsschmerzen, abnormales Blutungsverhalten/ Partnerschaftliches Beziehungsverhalten/ fehlende oder übertriebene Eigenliebe meinen Körper gegen über haben nichts mit dem defizitär bzw. unverarbeideten Tod meines Kindes zu tun.
- Rechtfertigung (für mich und das Kind war es so am Besten - häufig ist damit nicht nur der frühe Tod, sondern auch ein fehlendes Begräbnis, fehlende Namensgebung dem verstorbenen Kind gegen über gemeint!)
- Schuldverschiebung (er ließ mir keine andere Wahl. Mit "er" kann der Kindesvater, der Partner, der Vater der ehemals Schwangeren, der meist männliche Arbeitgeber der ehemals Schwangeren, der behandelnde Arzt ec. gemeint sein. Manche Frauen geben dem Kind selbst die Schuld an seinem und ihrem Schicksal.) Manchesmal erkennen Frauen im Nachhinein, dass sie z.B. in ihrer eigenen Angst vor der Einsamkeit ihrem damaligen Partner zu liebe eine Entscheidung getroffen haben, welche sie heute bereuen, weil diese damals getroffene Entscheidung zum frühen Tod ihres Kindes begetragen hat.
- Betäubung: Workaholik "Ich arbeite und arbeite, nur um nicht daran denken zu müssen." Alkohol: "Abends trinke ich zumindest einen Cognac, um schlafen zu können." Tabletten: "In der Nacht habe ich Alpträume. Ich sehe tote Kinder, gewalt gegen Kinder, hilfslos schreinede Kinder. Damit ich Schlafen kann, nehme ich Schlaftabletten. "Ich kann in der Früh nicht aufstehen, weil ich mit meinen Gedanken bei meinem toten Kind bin." Damit ich in der früh und Tagsüber funktioniere, nehme ich aufputschende Tabletten. Wechsel von Wohnort und Arbeitsplatz: "ich musste in eine andere Wohnung ziehen, weil ich den Lärm durch spielende Kinder nicht mehr aushielt. Im gleichen Haus der ursprünglichen Wohnung befand sich ein Kindergarten." "Wenn ich auf der Strasse einer Schwangeren begegne, ein Kind im Kinderwagen sehe, dann kommen mir die Tränen - mein Körper zittert - ich friere." "ich fühle mich schuldig am Tod meines Kindes." Defizite in Bezug auf gesunde Eigenliebe und Partnerschaftsfähigkeit: Ich fühle mich schmutzig. " "Ich kann keinen Mann mehr an mich heranlassen." "Manche Angehörige nehmen die Reaktionen ihres Körpers wahr, stellen aber selbst keinen Bezug zum Tod ihres eigenen Kindes her - andere spüren: seit dem Tod meines Kindes bin ich selbst innerlich wir tot. Es ist, als wenn ich selbst auch keine Gefühle mehr hätte."
- Heilung findet statt in der Konfrontation mit sich selbst: "Es war meine Entscheidung, ...", "Manchesmal sehe ich immer noch mein Kind im Traum. Dort halten wir einander weinend/ trauernd/ liebevoll im Arm. Zwischen uns ist Frieden, Liebe, Einheit, Trauer und doch zeitgleich alles klar geworden."
- Heilung findet statt, wenn wir um Verzeihung bitten: "ich habe durch meine Entscheidungen und durch mein Verhalten meinem Kind die Chance zu leben hier auf Erden genommen - bitte verzeih mir!" Falls ein Bezug zum Glauben besteht, ist es wichtig, das z.B. Christen die Vergebung durch Jesus Christus annehmen, erleben. Anschließend wird möglich, sich selbst und anderen zu verzeihen. Liebe will heilen und versöhnen. Siehe: Ordnungen der Liebe. Hilfreich erlebt wird die Begleitung während des Trauerprozesses durch Bücher, Therapeuten , Selbsthilfegruppen und Seelsorger.