Sternenkindersuchdienst

Sie kennen die letzte Spur ihres Verstorbenen Familienmitgliedes nicht? Vielleicht gelingt es uns, Licht ins Dunkel zu bringen! Sprechen Sie uns auf Band oder schreiben Sie uns ein e-mail z.B. an office(at)sternenkind.info

Aus eigener Betroffenheit haben wir gelernt, wie es ist, ein Kind zu vermissen und wie erleichtert die Angehörigen sind, wenn Sie ihr Kind wieder gefunden haben. 

Jährlich werden 1000 sende Kinder, welche während ihrer Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starben - weder im Auftrag der Angehörigen noch im Auftrag der zuständigen Krankenkasse (im möglichen Beisein der Angehörigen, also mit Wissen der Angehörigen) auf einem Friedhof beerdigt.

laut http://de.wikipedia.org/wiki/Kind ist für den Staat ein Kind erst ab jenem Zeitpunkt um seiner selbst Willen Existent, nachdem diesem Kind eine Geburtsurkunde zuteil wurde oder dieses Kind getauft wurde, d.h. da ihm die Geburtsurkunde/Taufe zuteil wurde, müssen Ärzte im Todesfall diese einer Totenbeschau zuführen.im medizinischen Sinn existiert ein Kind erst nach der Ausstellung seiner Sozialversicherungsnummer und der Anschließenden Aufnahme beim Arzt, in der Klinik. Erst ab diesem Zeitpunkt gibt es erstmals eine Krankenakte auf den Namen dieses Kindes und seiner Sozialversicherungsnummer. Viel Ärzte denken, das nur diese Kinder ab dieser späten Entwicklungszustand einer Bestattungspflicht unterliegen, was - die derzeitige staatlichen Ordnung betrachtend - leider richtig ist.

Ganz anders verhält es sich bei Kindern, welche während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starben (bevor diese Kinder - versicherungsrechtlich betrachtet: lebend das Krankenhaus, die Gyn. Praxis ec. lebend verlassen haben). Hier sind die Angehörigen gefragt, das Sie ihr verstorbenes Kind bei einem Bestatter Ihrer Wahl als auch dem Arzt (Gyn. Praxis/ Klinik) schriftlich möglichst zeitnah vor oder nach dem Tag der Tragödie mitteilen, das die Angehörigen Ihr Kind in jedem Fall beerdigt wissen wollen. In einem weiteren Schritt kann daran anschließend geklärt werden, was offiziell auf den Auftragsunterlagen eines Begräbnisses stehen soll: "Im Auftrag der Angehörigen" hat Vorrang vor "Im Auftrag des (für die Gyn. Praxis/ Klinik zuständigen) Gesundheitsamtes". Davon hängt ab der letzte Weg des Verstorbenen z.B. beginnend bei jener Klinik/ Gyn. Praxis, da ihr Kind (still oder lebend) geboren wurde = den Mutterleib verlassen hat über die Histologie oder Pathologie/ Prosektur und Friedhof, dem Krematorium/ der Feuerhalle der Müllverbrennungsanlage, ec . 

Da Menschen individuell wie ihr Daumenabdruck denken, fühlen, trauern, kann es vorkommen das Ärzte als auch die Angehörigen von während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kinderen unterschiedlich schwingen und daher aneinander vorbei reden oder für den einen ein Wichtiges Thema muss für den anderen kein wichtiges Thema sein. Zudem sind Ärzte zum bestehenden Bestattungsrecht (das in jeden Bundesland/ Kanoton anders geregelt ist) grundsätzlich nicht ausgebildet, denn Kliniken sind vom Ausbildungsplan her "ein Ort der Lebenden und nicht der Toten", bestätigte u.a. 2009 der Wiener Patientenanwalt, nachdem ein Arzt einer Wiener Klinik einer Mutter die Zustimmung erteilt hat, das Sie ihr still geborenes unter 500 Gramm schweres Kind mit nach hause nehmen dürfe (der Arzt hat persönlich das still geboren Kind in einer Styroporbox der Mutter zum Transport überreicht!) Anschließend ging diese Mutter zu einem Seelsorger ihrer Wahl, der sich weigerte, der Mutter bei der Organisation des Begräbnisses behilflich zu sein. Anschließend ging diese Mutter zum Wiener Patienanwalt, um von Ihm für ihr still geborenes Kind die Information zu erhalten: kaufe dir einen Spaten und begrabe dein Kind in einer Wiener Garten- oder Parkanlage! Erst nach dieser Odysee wurde unser Sternenkindernotdienst informiert! Persönlich habe ich mich darum gekümmert, das Ruslan gemäß den Wünschen der Angehörigen durch einen Seelsorger zu Hause willkommen geheißen, anschließend der Prosektur/ Pathologie einer anderen KAV - Klinik durch die Mutter übergeben wurde. Daran anschließend gab es ein Begräbniss außerhalb der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof (nicht auf Kosten der Angehörigen! )

Bei Ruslan konnten wir mit unserem Angebot (Sternenkindernotdienst) noch rechtzeitig abfangen jenen Stuss, den Ärzte fabrizieren, weil diese nicht zeitgerecht die Angehörigen inhaltlich richtig über das bestehende Bestattungsrecht aus Sicht der Angehörigen Informieren.

Noch so ein wunder Punkt in Österreich ist die Finanzierung eines Begräbnisses über das zuständige Sozialamt (Wien: MA 40): da der Verstorbene selbst für seine Begräbniskosten aufzukommen hat, kann es weit mehr als bisher angewandt durch das zuständige Sozialamt finanzierte Begräbnisse im Auftrag der Angehörigen als auch (bzw nicht nur) im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes geben, bestätigte der Unabhängige Verwaltungsgerichtshof Wien!

Wochen, Monate, Jahre nach der Tragödie haben Angehörige noch immer z.B. Alpträume, Depressionen, weil sie von Ihrem verstorbenen Kind getrennt sind und nicht wissen, wo ihr verstorbenes Kind seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Das kann auf einem Friedhof sein, aber auch in  Ausbildungsstätten für Jungmediziner, Museen, einer Müllverbrennungsanlage, zugeführt den zahlreichen Biothechfirmen um an Ihrem verstorbenen Kind zu forschen, mit Hilfe ihres verstorbenen Kindes Impfstoffe herzustellen usw. siehe Sternenkind.info

Diese Belastung, nicht zu wissen wohin der letzte Weg von der (stillen oder lebenden) Geburt weg ihr verstorbenen Kindes gegangen ist, welche Menschen außerhalb der Familie ihr verstorbenes Kind auch noch gesehen haben, wo (von Empfängnis weg betrachtet:) ihr verstorbenes Kind verblieben ist, ist eine enorme psychische Belastung. Darum Versuche ich/ versuchen wir, den Angehörigen Gewissheit zu geben. Wichtig ist mir, bei der Suche nie zu vergessen, dass es  hier um menschliche Schicksale geht, um Lebensgeschichten, welche man nicht in ein oder zwei Sätzen erzählen kann.

Gemeinsam mit jenen Menschen, die ein Sternenkind (von Empfängnis weg betrachtet verstorbenes Kind) suchen, versuchen wir die Spur der Vermissten zu finden und aufzunehmen. Wir fragen, wann der letzte Kontakt war, wo man sich zuletzt gesehen hat. Das war in den meistens Familien rund um den Zeitpunkt der Geburt, also als ihr Kind den Mutterleib verlassen hat. Wir sammeln soviele Informationen als möglich - und dann beginnt unsere Suche. Innerhalb ein Monats fanden wir bislang immer noch Informationen. Wenn Angehörige dem Zustimmen, dokumentieren wir öffentlich den letzten Weg ihres Kindes (Beipiel: Fabio), denn das lesen gibt anderen Angehörigen Hoffnung, Mut, Zuversicht, Trost. 

Manchesmal wurde ein Verstorbener im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes mit Wissen der Angehörigen beerdigt, aber die Angehörigen wußten vor dem Begräbnistermin nicht, das Ihnen das Grab zum Ablegen von Grabschmuck nur innerhalb der Mindestruhezeit zusteht, denn bei Begräbnissen in Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes ist es üblich, das Grab zumindest an der Oberfläche nach Ablauf der Mindestruhezeit zu räumen, um anschließend einen anderen Verstorbenen einer anderen Familie am gleichen Ort beizusetzen. Da die Aufgabe/ Empfinden als Vater /Mutter dem eigenen Kind gegenüber erst mit dem eigenen Tod endet, ist es so manchem Angehörigen - aus meiner Sicht berechtigt - wichtig, von der zuständigen Friedhofsverwaltung das Nachnutzungsrecht angeboten zu bekommen. Wo das nicht geht (den Angehörigen aber das Angebot zum Nachnutzungsrecht wichtig ist), muss der Verstorbene verlegt werden. So ist es u.a. diesem kleinen Engel ergangen.

Aus eigener Betroffenheit lernte ich in Verbindung mit meinem ehrenamtlichen Einsatz zu erkennen als auch zu schätzen, was wirklich im Leben zählt. Wir haben gegenüber den Schwächsten in der Gesellschaft auch eine Verantwortung. Und: jede Frau - jeder Mann  = Jeder von uns kann sehr schnell selbst zum Angehörigen eines verstorbenes (Enkel-) Kindes werden. Das muss nicht aus Sicht der Mutter oder des Vaters sein, aber es kann aus der Sicht einer Urgroßmutter / Urgroßvater, Großmutter oder - Vater, als (Groß-) Onkel oder -tante geschenen, oder weil es deine Nichte oder deinen Neffen oder dein Geschwisterchen betraf ec.

Allein schon das Erfahren & erfassen der unterschiedlichen rechtlichen Betrachtungsweisen & Begriffsdefinitionen hilft verstehen, was warum weshalb weswegen geschehen ist (und wo man hätte anders handeln können, wenn man rechtzeitig die inhaltlich richtigen Informationen gehabt hätte oder auch wenn man auf einen mitfühlenden Freund getroffen wäre.

Unsere Angebote helfen seelisch empfundene Not zu lindern und machen u.U. eine anschießende Trauerarbeit leichter bzw. erst möglich. Unser Angebot beginnt online: es reicht ein Mail an fenia(at)sternenkind.info (betreff: Sternenkindersuchdienst), aber auch - nach schriftlicher Voranmeldung via Mail - persönlich z.B. in den Räumen des Verein Sonnenstrahl.

Wer aller beim persönlichen Gespräch dabei ist, bestimmt der/ die Ratsuchende. Vom Ratsuchenden (meistens der Mutter oder Großmutter) hängt ab, ob andere für das Kind wichtige Familienmitglieder zeitgleich anwesend sind.

Ich (& Elfi) nehmen uns viel Zeit für so ein Gespräch. Daher bitten wir um verbindliche Anmeldung fenia(at)sternenkind.info.

Nehmen auch Sie sich viel Zeit: wir hatten schon Gespräche in dieser Art, die unter 7 Stunden nicht zu Ende waren. Daher beginnen solche Gespräche gerne am Vormittag: Speis & Trank stellen wir bereit, wenn es gewünscht wird. Das Gespräch selbst ist kostenfrei! Für Ausgaben in Bezug auf Speis & Trank freuen wir uns über eine Spende.

Reaktionen von Ratsuchenden am Ende eines solchen Gespräches: Das Gespräch bei Ihnen hat mir sehr geholfen ....

Das Gespräch bei Ihnen hat mir mehr Fragen beantwortet, als die von mir bereits absolvierteten 10 kostenpflichtigen Stunden bei einem Therapeuten ...

Ich bin heute in meiner Trauerarbeit einen großen Schritt weiter gegangen ....

Ursache: weil wir auf Grund unserer rechtlichen Betrachtungsweise Fragen anders aufnehmen als auch anders beantworten können - ergänzt unser Gespräch z.B. eine Therapie, aber ersetzt diese nicht! Trauer- & Traumatherapeuten finden Sie unter folgendem Link: http://therapeuten.sternenkind.info/

Wir ersetzten auch nicht das Gespräch mit einem Seelsorger Ihrer Wahl! Unter http://seelsorge.sternenkind.info/ dokumentieren wir gerne männl. & weibl. Seelsorger und deren unterschiedlichsten Angeboten, welche mit Angehörigen und Ihren verstorbenen Kindern gut können.

Wir ersetzen auch nicht das Gespräch mit einem Rechtsanwalt ihrer Wahl, verweisen aber gerne auf Rechtsanwälte, die ihr wärend der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes Kind als Mensch mit ihm zustehden Rechten sehen: http://rechtliche-beratung.sternenkind.info/ !

Wir ergänzen unsere Arbeit gerne mit folgenden Produkten (Aura- = Raumspray, Energetisch aufgeladenen Kerzen, Ölen ec.), welche auch bei  Energetikern ( z.B. www.celesta.at & www.engelsymbole.at) zur Anwendung kommen: http://engel-begleiten-dich.sternschnuppen.info/ , denn jeder Mensch hat eine Seele, die auch unsere Unterstützung, Beachtung, Wertschätzung, benötigt, weil auch sie - die Seele - Bedürfnisse hat und ev heilen als auch zur Ruhe kommen möchte..

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