Fremd- & Selbsttötung
Es lebe der kleine Unterschied belegt, das Frauen als auch Männer kultur- und religionsunabhängig unterschiedliche Sichtweisen, Bedürfnisse, Aufgaben, Reaktionen, Gefühle, Sensibilitäten ec. haben.
Ich beschäftige mich einerseits mit der Frage, warum Ärzte einen unterschiedlichen Umgang mit Kindern machen, welche während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starben. Den einen wird durch den Arzt eine Würdigung, ein Begräbnis zugestanden, den anderen nicht, doch das Bestattungsrecht macht keinen Unterschied auf Grund der Tatsache, warum das Kind den Mutterleib verlassen hat.
Klar ist: die Angehörigen haben lt Bestattungsrecht das Recht, die Pflicht, ihr verstorbenes Familienmitglied von Empfängnis weg zu einem Begräbnis anzumelden. Umgesetzt werden kann ein Begräbnis nur dort, wo der Arzt den Verstorbenen einzeln erfasst, gekennzeichnet und zur Abholung durch den Bestatter bereitgestellt hat.
Keine Frage: würde jedes während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes Kind um seiner selbst willen gewürdigt werden - ob von den Angehörigen oder vom Arzt - würde es - bei gleich bleibende Sterberate - eine größere Zahl an Begräbnisse geben.
Dzt. müssen Ärzte nur jene Verstorbenen einer Totenbeschau zuführen, denen das System zuvor eine eigene Sozialversicherungsnummer ausgestellt hat. Einem lebend geborenen Kind wird diese nach Ausstellung der Geburtsurkunde dem Kind durch die Behörde automatisch zugeteilt.
Da Angehörige in Österreich mit dem Arzt reden können, das er im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes ihr während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes Kind einer Beerdigung zuführen soll, würde auch hier (Wien: Gruppe 35b) die Zahlen für Fehlgeburten (weil still geboren und unter 500 Gramm schwer), Totgeburten ( weil still geboren und über 500 Gramm schwer) und für außerhalb des Mutterleibes verstorbene Kinder steigen.
2005 gab es in Finnland eine Studie, welche unterschiedlich interpretiert wird:
- Suizidrate bei Frauen nach Abtreibung am höchsten www.lebensgeschichten.org/abtreibung/suizidrate_frauen_abtreibung.php
- Betr. die finnische Studie (Gissler) finden Sie den Kommentar hier: www.svss-uspda.ch/de/facts/psychisch.htm#Selbstmordtendenz Die Studie sagt gar nichts aus über Ursache und Wirkung.
In Bezug auf Trauerarbeit: die Trauerarbeit ist individuell als auch unterschiedlich, so unterschiedlich wie wir Menschen sind. Und daher ist Trauerarbeit inhaltlich auch nicht wirklich vergleichbar. Untersuchungen belegen: Jeder 5. zerbricht an der Trauer.
Marken- Sex?: Neben der Frage, ob das Kind durch die Frau und andere um seiner selbst Willen gewürdigt, wertgeschätzt wurde, kommt es z.B. auch auf die Komponente drauf an, ob der Sex einvernehmlich stattfand, ob die Frau grundsätzlich bereit war für die Mutterrolle, ob das Kind gerne, also voller Liebe willkommen geheißen und daher voller Liebe empfangen wurde, ob die Eltern seelisch gesund vor der Empfängnis/ Zeugung ihres Kindes waren usw. Auf Grund vorhandener Liebe taucht das Bedürfnis nach Trauer auf.
Die Definition, was seelisch gesund und was als seelisch krank anzusehen ist, ist weder von Laien noch durch Ärzte klar. Klar ist eines: jeder hat sein subjektives empfinden, was er oder sie als (noch) vertretbar, noch gesund ansieht.
So lange keine Eigen- als auch Fremdgefährung nachweisbar ist und keiner das anzeigt, kein Arzt diesem subjektiven Empfinden zustimmt, greift "der Staat" auch nicht ein. Beispiel: Sucht- und Psychisch Kranke sind klar Eigengefärdent unterwegs, doch alle wegsperren und/ oder allen die mj. Kinder wegnehmen, wer soll das finanzieren oder sich um ... kümmern?
Seelenblind aus Angst vor ...: Bei manchen Paaren werden seelische Erkrankungen erst sichtbar, nachdem er/ sie realisieren, das ein Kind unterwegs ist. Ich selbst habe es erlebt: finde einen Arzt/ Psychiater, welche die seelische Erkrankung deines Partners diagnostiziert, richtig interpretiert und dem entsprechend die Angehörigen schützt. Das ist gar nicht so einfach! Welch mit Dir fühlende Freund sagt Klartext: um das Leben deines Kindes zu schützen, trenne Dich von deinem Partner. Fachlich betrachtet darf ein Arzt besagten Hinweis nicht geben, selbst dann nicht, wenn diese Ansage ihm auf der Zunge brennt!
Ich liebe mich so wie du dich: Mit anderen Worten: weder Schwangerschaftsabbrüche, noch Suizid noch Misshandlungen/ Mord von/an mj. Kindern durch Angehörige lassen sich verhindern, solange es an gesunder Eigen- & Fremdliebe mangelt.
2011: Jeder Zwölfte schluckt Antidepressiva - Risiko von psychischen Störungen mit 50 Jahren am höchsten
Coaching ist ein neues Schlüsselwort, ev, für eine Gesellschaft, welche liebevoll als auch alle Bedürfnisse umfassend Stellvertretend handelt bzw. handeln läßt, im Leben ebenso wie bei einem Todesfall.
in jedem Fall gilt: Sorge Dich nicht auf krank machende Art und Weise - lebe!