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Manche Blumen blühen nur für ein paar Tage von allen bewundert und geliebt als Zeichen der Hoffnung und des Frühlings. Trauersprüche ec finden sie in der Schleifendruckerei Schuster www.schleifendruckerei.de

Wenn während ihrer Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbene Kinder im Auftrag deutscher Gesundheitsämter beerdigt wurden oder ihrer zumindest Erinnert wird - dem entsprechende Gedenk- und Begräbnisstätten wurden von mir dokumentiert. siehe auch http://www.beepworld.de/members69/verwaist-hinterbliebenen-info/. Ohne die Unterstüzung von zahlreichen Usern/ mitfühlenden Freunden wird meine Dokumentation immer ein Stückwerk bleiben.

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www.veid.de : Etikfalle - Totgeburten zu Granulat zermahlen, ein Report aus Baden - Baden

Thiels Moderation: Bernhard Nellessen "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Auf diesem Satz ruht unser deutsches Grundgesetz. Wir sind zu Recht stolz auf diesen satz, aber er ist in Gefahr, zur Leerformel zu werden. Wir tun uns schwer mit ihm, wenn es konkret wird. Was heißt eigentlich "Würde"? Was "unantastbar"? Schützt das deutsche Grundgesetz auch Kinder, die tot geboren wurden?

Der Moderator: Der folgende Beitrag zeigt Bilder, die wir Ihnen und uns gerne erspart hätten. Wir zeigen Sie Ihnen dennoch, weil wir überzeugt sind, dass die Würde des Menschen in Gefahr ist, wenn Kinder, welche während der Schwangerschaft, geburt und kurz danach starben, nicht würdig auf einem Friedhof beerdigt werden - ob im Auftrag der Angehörigen oder stellvertretend - etwa im Auftrag der Kliniken - ist dabei unerheblich.

Es folgene beklemmende Bilder aus Berlin von Klaus Weidmann und Christian Thiels. zu sehen ist einen Mensch, gestorben im 5. oder 6. Schwangerschaftsmonat. Eine Frühgeburt. Wenn es lebend geboren worden wäre, wird voraussichtlich alles getan, um sein Leben zu erhalten. Doch wenn es still geboren wird, wird es häufig entsorgt. Als Sondermüll. In Berlin sind währed der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbene Kinder jahrelang zu Granulat verarbeitet worden. Zusammen mit infektiösem Krankenhausmüll. Dann wurden Sie hierhin gekippt (gezeigt wird eine aufgelassene Mülldeponie, die abgedeckt werden soll. Aus Kostengründen?

Wie ist das Möglich?! Alles eine Kette von Verdrängung und Gleichgültigkeit?!

Sind wirklich die Eltern ihrem verstorbenen Kind gegenüber so gleichgültig?

Sind Ärzte, und andere Klinikintern als auch klinikextern arbeitende Menschen den während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern gegenüber so abgebrüht und gleichgültig?

Dazu ein paar Angehörige: Sophia starb im 6. SSM. Sie kam tot zur Welt. Dazu die Eltern im O - Ton: "Es war überwältugend. Auf der einen Seite unser still geborenes Kind zu sehen, vor allem - weil wir nicht erwartet hatten, dass sie wirklich schon so groß ist. Sie war 30 cm groß und einfach ein kleines perfektes Wesen mit Fingernägeln, Augenbrauen ec. Es war einfach alles dran." Diesen Eltern blieb nur eine Zeichnung aus dem Gedächnis. Sie besitzen kein Foto, keinen Fußabdruck, sieh haben keine Verabschiedung, kein Begräbnis erlebt und kein Grab für ihre Sophia von der Gesellschaft zuerkannt erhalten. Leider waren Menschen während der Zeit vor der Entsorgujg anwesend (Hebammen, Ärzte ec.) darunter leider keine mit den Angehörigen mitfühlenden Freunde, die stllvertrend den einen oder anderen Liebesdienst getan hätten - etwa Sophie in den Armen der Angehörigen fotografieren.

Die Eltern hatten sich während des Klinikaufenthaltes eine Beerdigung gewünscht, doch die Klinik hat dafür keinen Weg virgesehen gehabt, Im Gegenteil: Die Hebamme hat behauptet - was sich hinterher als unwahr herausgestellt hat - das unsere Sophie zusammen mit anderen während der Schwangerschaft, geburt und kurz danach verstorbenen Kindern beerdigt wird. Vielleicht hatte die Hebamme es  sich persönlich so erwartet, das andere eine Sammelbeerdigung als würdigen Umgang mit während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern schon selbstverständlich anbieten als auch umsetzen werd en. Für die Eltern war die Aussage der Hebamme  erst einmal auch in Ordnung. Im Nachhinein wurde den Eltern bewußt, was sie zufällig erfuhren: Niemand hatte Klinikintern sich um die Bestattung ihrer Sophia gekümmert! O - Ton der Eltern: "Da die Hebamme eben auch vergessen hatte, Fotos von unserer Tochter zu machen, habe ich mich direkt noch mal an das pathologische Institut gewandt, weil ich selbst ein Fpto von unserem Kind machen wollte. Dort erhielt ich die Auskunft: "Nee, ihr Kind ist schon weg. Das wäre jetzt entsorgt!" Und da sind die Eltern von Sophia stutzig geworden und begannen nachzuforschen. In der Berliner Chariete war ihre Sophia zur Welt gekommen.

Sophia hätte nach gültigem Berliner Bestattungsgesetz im Auftrag der Angehörigen bestattet werden können, aber Klinikintern hat die Eltern nicht darauf hingewiesen, das es bei der Umsetzung Klinikintern Probleme damit gäbe, denn die Ärzte feilschen um jedes während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danch verstorbene Kind! Dazu im O - Ton Prof. Dr. Horst Halle (Leiter der Abteilung Geburtshilfe, Uniklinikum Charite): "Wie schwer war das? Das war 460 Gramm ... Wiesi fragen Sie nach dem Gewicht? Es ist schon aus meiner Sicht und aus der Tradition heraus ein Unterschied, ob es eine standesamtlich registrierte Person ist, und das über deren Bestattung gesprochen wird oder über ein - Standesamtlich unregestriertes - Kind, welches während seiner Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starb.!" "Warum ist das Standesamt so wichtig?" Aus dem strafrechtlichen Aspekt heraus ....

"Und der Wunsch der Eltern nach einem Begräbnis für Ihr während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes Kind, ist das denn nicht wichtig?" Ärzte ignorien gezielt, bewußt die Begräbniswünsche der Angehörigen, weil Sie persönliches bzw. berufliches Interesse haben - sei es am Kind als Forschungsgut oder aus strafrechlicher Sicht. Würde man Kinder, die in Verbindung mit einem med. Eingriff den Mutterleib verlassen und anschließend einer Beerdigung zuführen, kommt das der Würdigung des Menschen von Zeugung an gleich. Solange der Mensch ab Ausstellung der Geburtsurkunde - rechtlich betrachtet - zählt, ist seine Tötung ein Mord. Angehörige und mitfühlende Freunde Fordern die Anerkennung eines Während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindes von Zeugung an - und damit wäre jeder Schwangerschaftzsabruch - rechtlich betrachtet - ein Mord, und kein medizinischer Eingriff mehr, nicht mehr Vergleichbar mit einem entnommenren entzündeten Blinddarm oder Krebsgeschwür.

O - Ton Axel Kluth (Obermeister der deutschen Bestattungsinnung Berlin - Brandenburg): "Aus meiner Erfahrung im Betrieb und aus meiner Tätigkeit für die Innung kann ich Ihnen sagen, dass in Berlin die Bestattung von Tod- und Fehlgeburten die Ausnahme ist." tja, kein Wunder, wenn man erfährt, das und wie Angehörige Klinikintern fehlerhaft, falsch, unwahr, nicht fristgerecht, nicht den tatsächlichen Tatsachen entsprechend über den wahren letzten Weg ihres während der Schwangerchaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindes informiert werden!

Vor der Entsorgung kam Sophia - wie fast alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kinder (wenn sie durch die Mutter - also der Natur entsprechen = natürlich geboren wurden) - in die Pathalogie/ Prosektur. Was Die Mediziner als auch Krankenhausverantwortlichen den Angehörigen verschweigen: hier gibt es in fast jeder Klinik eine Reihe von Forschungsprojekten, die z.B. an während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern, aber auch an allen anschließend im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes beerdigten Menschen durchgeführt wird.

Deshalb liegen z.B. in Wien zwischen Tod und Begräbnis ca 4 Wochen bei Begräbnissen - beobachtbar seit 2000 bis heute (der Beitrag wurde am 30.12.2010 hier veröffentlicht). Klinikintern ist bereits zum Todeszeitpunkt bekannt - wenn vorraussichtlich anschließend im Auftrag der MA 15 beerdigt wird.

Einen anderen Weg gehen meines Wissens Kinder, die in Verbindung mit einem medizinischen Eingriff den Mutterleib verlassen haben. Sie landen - da "reiner" - in der Forschung, bei Biotechfirmen, dienen bei Transplantationen und zur Herstellung von Impfstoffen.

Dafür werden die Verstorbenen Klinikintern systematisch erfasst, Dokumentiert. Den Leibesrüchten als auch den Leichen werden Körperteile (Zellen, Organe) entnommen, dokumentiert, erfasst, bewertet, untersucht, in Scheiben geschnitten und auf Glasscheiben aufgezogen, damit man mit dem Miskroskop genauer hinsehen kann, ec. getan. Entsprechend der Technik wird inzwischen auch digitalisiert alles erfasst und weltweit allen Ärzten zur Verfügung gestellt. Manches wird auch tiefgefroren, aufbewahrt, weil es zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz kommt, etwa bei einem anderen Forschungsprojekt.

Was geschieht mit dem Rest? O - Ton der Pathologin Dr. Cornelia Tennstedt (Institut für Pathologie, Uni - Klinikum, Chariete): "Das schreckt ab, die Leute. Das wissen die oft nicht. Manche wollen das auch alles gar nicht wissen. Die Kleinen, die nicht würdig auf einem Friedhof beerdigt werden, die werden wie Organe entsorgt, in entsprechenden Behältern und in entsprechenden Krematorien."

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