alles unter Kontrolle?

Frauen, deren Kind während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starb - können anschließend an diversen Ängsten leiden.

Beispiel: Angst, wiederum die Kontrolle über den eigenen Körper zu verlieren.

Das kann passieren, wenn

  • der Beginn der Schwangerschaft sehr belastend erlebt wurde
  • die gesamte Schwangerschaftdauer als sehr belastend erlebt wurde
  • die monatlichen Blutungen als sehr belastend erlebt werden
  • das Kind im Mutterleib still starb (vielleicht sogar die Mutter zuvor gar nicht realisiert hat, das sie - ev. - schwanger war!)
  • das Kind im Mutterleib nach einem Todeskampf starb (und die Mutter die Wahrnehmungen richtig oder falsch interpretierte oder davon gar nichts mitbekam)
  • das Kind während der Geburt starb
  • wenn das Kind kurz nach der Geburt (etwa noch im Kreißsaal) starb
  • wenn nach der lebend erfolgten Geburt Ärzte, Hebammen - mit dem Kind mitfühlend oder um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen - Wiederbelebungsversuche beim Kind machen (was vielleicht kurz fristig gelang - oder auch nicht ec.)
  • wenn Kinder nicht selbst entscheiden dürfen, das sie gehen = sterben dürfen
  • wenn die Frau vor sich selbst empfindet: dank ihres toten Kindes wurde sie nicht zur Mutter (Richtig wäre: ich bin Mutter eines verstorbenen Kindes). Das Gleiche gilt im übertragenen Sinn für den Vater des Kindes, die Großeltern des Kindes, die Geschwister des Kindes (dabei ist unerheblich, ob die Geschwister zeitgleich, vor oder nach dem verstorbenen Kind gezeugt wurden.
  • zur Angst vor Kontrollverlust innerhalb des eigenen Körpers gehört auch, zukünftig kein Kind mehr empfangen und/ oder austragen zu wollen.

Weitere Orte für Kontrollängste sind:

  • Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten. Dagegen hilft der abendliche Spaziergang an der frischen Luft - am besten durch einen Zoo oder blühende Gärten, Parkanlagen ec. und/oder warme Milch mit Honig.

Therapeuten, Seelsorger, Energetiker und Co bieten Angehörigen von Sterbefällen häufig den unter http://engel-begleiten-dich.sternschnuppen.info/ Hinweis: In einer ruhigen Minute/ Stunde oder mein Einschlafen lies z.B. folgende Trauergedichte & - geschichten:Peter Wawerzinek - "Rabenliebe", oder mache folgende Meditation. Menschen, welche auf Grund der Tatsache, das ihr Kind während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starb erleben häufig, das Ihr Körper zittert und/ oder zu schwitzen beginnt. Häufig gelingt es Ihnen nicht, darauf zu vertrauen, das Ihre Seele - alleine oder in Begleitung eines Raben/ Engels - zu einem Raum oder einer Insel der Geborenheit findet - um sich dort mit dem vorausgegangenen Familienmitglied zu treffen und sich auszutauschen. Abhilfe: schauen sie genau hin, warum, weshalb ihr Körper zu zitten und/oder zu schwitzen beginnt = warum ihre Seele Angst von Kontrollverlust hat. Schaffen Sie sich selbst einen Ort der Geborgenheit und Sicherheit, sodass Sie sich jederzeit wieder orientieren können im hier uns jetzt. Beispiel: schlafen sie bei Licht nicht heller als das Mondlicht. Dazu reicht, das im nebeneraum die ganze Nacht über das Licht brennt und durch den Türspalt das Licht ins Schlafzimmer fällt. Bitten sie eine Freundin oder Familienmitglied, am nächsten Morgen zu ihnen zu kommen, um gemeinsam zu Frühstücken = das schafft Ihnen die Sicherheit, das Sie persönlich auf jedenfall aufgesucht und gefunden werden. Herzen Sie den Schlafraum nicht zu heiß ein! Nehmen sie vor dem Schlafen gehen ein warmes Bad, eine Tasse heiße Milch und Oder unternehmen Sie einen Spaziergang. Verzichten Sie in Rücksprache mit ihrem Arzt - auf ihre "krücken" = Medikamente. Angehörige von während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern berichten dazu: bei der natürlichen Trauer und Traumaverarbeitung sind die von Ärzten verschriebenen Tabletten wenig hilfreich! Im Gegenteil: andere berichten von ihrer Tablettenabhängigkeit... Trauer und Traumaverarbeitung kosten viel Kraft und sehr viel Energie, ist aber zu jedem Zeitpunkt lohnend. Anschließend findet ein schönes Leben und Erleben statt!

Kontrolle in der Sexualität

Zu einer gesunden Sexualität gehört, das Frau/Mann sich fallen lassen kann. Das Sexualität häufig mit der Möglichlichkeit in Verbindung gebracht wird, das Mann ein Kind zeugen = das eine Frau ein Kind empfangen kann, erleben Angehörige - deren Kind während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starb - als "störend".

Das Angehörige - deren Kind während der Scwhangerschaft, Geburt und kurz danach starb - in der Sexualität Kontrollängste entwickeln - ist gar nicht so selbst.

Hilfreich:

  • sich in die Badewanne bei Kerzenschein und wohligen Düften legen - und sich selbst an die Zeit erinnern, da man selbst im Bauch der eigenen Mutter sich befand: Geschützt, geborgen, vollkommen versorgt, alles unter Kontrolle ...
  • Sich selbst für sich selbst neu entdecken (Sich sexuell selbst befriedigen)
  • mit dem Partner alle sexuellen Formen ausleben, wo 100 % kein neues Kind entstehen kann.
  • um eine erneute Schwangerschaft zu verhindern, bewußt nicht künstliche Krücken wie z.B. auf "Pille" und "Kondome" ec. vertrauen - denn die Seele geht ihre eigenen Wege (insbesondere: solange die Angehörigen noch nicht mit der Trauer um ihr verstorbenen Kindes "fertig" sind. Zeichen für mit der Trauerarbeit "fertig" sein ist die Tatsache, in der Zukunft ein Kind um seiner selbst Willen empfangen/zeugen zu wollen - und nicht als Ersatz für das verstorbene Kind.

Lust & Liebe ist in der Wiener Kronenzeitung eine regelmäßig wiederkehrende Spalte, welche von Prof. Dr. Gerti Senger betreut wird. Es geht um Fragen, Antworten, Reaktionen - sich auch am 25.1.2011 zu folgendem Thema:

Frage: Meine Freundin (20) kommt nur durch Selbstbefriedigung bei gleichzeitigem Ansehen eines Pornos zum Orgasmus. Obwohl sie ein harmonisches Elternhaus hatte, als Kind glcüklich war und gute erfahrungen mit Männern gemacht hat! Sie versichtert mit auch, dass sie an meiner sexuellen Praktik nichts auszusetzen hat."

GS: "Ihre Freundin hat Schwierigkeiten, die Kontrolle aufzugeben. Mit Hilfe der Pornos und wenn sie selbst alles in der Hand hat, gelingt es ihr, sich fallen zu lassen. Negative sexuelle oder Kindheitserfahrungen sind nicht zwangsläufig die Ursache eines mangelnden Kontrollverzichts. Oft liegen die Wurzeln in einer so frühen Phase der psychosexuellen Entwicklung, dass gar keine (bewußte) Erinnerung daran besteht. Genießen sie beide das, was möglich ist! Vielleicht lernt Ihre noch sehr junge Partnerin, sich (ohne Hilfsmittel) sich fallen zu lassen."

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