Angehörige hätten kein Interesse
Von Bestattern, Friedhofsverwaltern als auch Mitarbeitern der Feuerhalle erfahre ich immer wieder die Ansicht, das ihrer Ansicht nach die Angehörigen in unterschiedlichen Abstuffungen kein Interesse hätten z.B. an der Tatsache,
- welchen Weg die Leiche ihres verstorbenen Familienmitgliedes (Kindes) gegangen sei
- wo die Leiche ihres verstorbenen Familienmitgliedes (Kindes) beerdigt liege
- wann das Begräbnis stattfinden würde oder stattgefunden hat usw.
Dieses Aussagen halte ich mit meinen Erlebnissen entgegen:
So wünschen sich die Angehörigen mehr Aufklärung z.B. in Verbindung mit frühen Schwangerschaftsverlusten.
Im Namen von Angehörige wurde in einem ORF Beitrag - Orientierung - zu Allerseelen 2006 folgendes berichtet: Wenn der Tod am Anfang steht - "Babygrabfeld" auf dem Zentralfriedhof
es gibt viele Angehörige, die falsch/ fehlerhaft im Vorfeld beraten wurden .... wie die Angehörigen vom kleinen Engel
es gibt viele Angehörige, die nicht zeitgerecht verständigt wurden, vielleicht heute noch nicht wissen, das es verstorbene Familienangehörige überhaupt gibt.
es gibt immer noch viele Kinderleichen, welche kein eigenes Begräbnis erhalten, weil sie einem Fremden beigelegt als als Klinikabfall definiert ge- und behandelt werden.
Eine Entscheidung kam als Diskriminierung an in den Herzen der Angehörigen. Wir haben - mit Unterstützung mitfühlender Freunde - dem ein Ende gesetzt.
Dabei hat jedes Leben mal so schön begonnen.