SHG Regenbogen Wien
Die Selbsthilfegruppe Regenbogen Wien wird über die Webseite www.glueckloseschwangerschaft.at zum Thema gemacht.
Es handelt sich dabei um eine lose Personengruppe, die - lt Eigendarstellung - unabhängig vom Wiener Verein Regenbogen agiert. (Stand 2011)

Zwischen 1995 - 2003 leitete Mag. Elisabeth Widensky u.a. die SHG Regenbogen Wien. Sie gab mir nicht nur die Genehmigung der Verlinkung, sondern Unterstützung. Über die gemeinsam mit Frau Mag. Elisabeth Widensky verbrachte Zeit darf ich aus meiner Sicht berichten, z.B. das dank der Gespräche mit Mag. Elisabeth Widensky das Konzept zu Sternenkind.info entstand, nachdem der Verein Sonnenstrahl seither arbeitet. Mit unserem Buch der Namenlosen habe ich 2001 begonnen.
Über das Folgende erzählte mir Reg. Rat Tichacek von der Verwaltung der Wiener Friedhöfe, das Mag. Elisabeth Widensky bei seinem Vorgänger auf vorbereiteten Boden traf, als Mag. Elisabeth Widensky mit ihrem Anliegen in der Verwaltung der Wiener Friedhöfe auftauchte, ob man nicht eine eigene Gruppe für verstorbene Kinder machen könnte.
Sehr zum Leidwesen von Mag. Elisabeth Widensky finden in der Gruppe 35b ausschließlich Beerdigungen im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes statt. Angehörige berichten, dass sie das Gefühl hätten, daß das Wiener Gesundhsitesamt die Freigabe zur Adoption von Angehörigen fordere, deren Kind soeben gestorben sei. Kaum einer macht in der Zeit vor dem Begräbnis den Angehörigen bekannt die seit alters her bestehende Rechtssprechung:
- das Angehörige vorrangig vor dem Gesundheitsamt ihr verstorbenes Familienmitglied beerdigen dürfen
- das jeder Verstorbene selbst wirtschaftlich für seine Begräbniskosten aufzukommen hat. Das diese Rechtssprechung auch für minderjährig verstorbene Kinder und für Kinder gilt, welche während ihrer Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starben!
- Einfache Verabschiedungs-, Begräbniskosten inkl einfache Gärtnerarbeiten während der Mindesruhezeit übernimmt das Sozialreferat, wobei eine direkte Verrechnung vom Bestatter mit der MA 40 erfolgt, siehe http://ma40.sternenkind.info/. Es muss nicht das Billigste genommen werden, aber aus dem unteren Preissegment.
- hat ein Begräbnis - lt. Papieren - nicht im Auftrag des Wiener Gesundheitstamtes stattgefunden, dann liegt der/ die Verstorbene nicht in der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof! Außerhalb der Gruppe 35b kann die Verwaltung der Wiener Friedhöfe von sich aus Kontakt aufnehmen mit dem Grabnutzungsberechtigen Angehörigen und die Friedhofsverwaltung kann den Angehörigen das Nachnutzungsrecht (nach Ablauf der Mindestruhezeit) anbieten.
Dank Mag. Elisabeth Widensky gibt es die Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof in seinem heutigen aussehen, weshalb auf dem Granitdeckel der Urnengruft das Logo des Verein Regenbogen zu sehen ist, einem in D gegründeten Initiative www.initiative-regenbogen.de. Gegen einen jährlichen Obulus kann man deren Logo verwenden.
Der Verein Regenbogen in D & A betreute zu Beginn nicht jene Angehörigen, deren Kind mit einem med. Eingriff den Mutterleib verlassen hatte, z.B. nach dem Abbruch ihrer Schwangerschaft. Durch die Zusammenarbeit von Mag. Elisabeth Widensky und mir in den Jahren 2000 - 2003 begann der Verein Regenbogen in D als auch in Österreich sich zu öffnen. Mag. Elisabeth Widensky ist es zu verdanken, das der Verein Regenbogen in Österreich ganz offiziell nun auch Angehörige nach einem med. Eingriff betreut.
Mag. Elisabeth Widensky hat in Verbindung mit ihrem Cousin, Pfarrer Pauser in der röm. kath. Kirche St. Georg in Kagran am Tag der Unschuldigen Kinder = 28.12. jährlich wiederkehrend eine Gedenkfeier eingerichtet, wenn Werktag. Wenn Sie die Gedenkfeier besuchen wollen, bitte ich Sie, selbst in der Pfarre nachfragen wegen genauer Daten.
Betrifft unsere Seite über Mag. Elisabeth Widensky und ihrer Mail aus dem Jahr 2003, dem wir den Titel "Frauen in Not" gaben:
Frau Mag. Elisabeth Widensky war es 2003 ein persönliches Anliegen, bei mir im Verein Sonnenstrahl vorbei zuschauen und sich meine Texte über Sie zeigen zu lassen. Es flossen einige Korrekturen ein und seit der Freigabe durch Mag. Elisabeth Widensky ist am Text nichts mehr verändert worden.
Hinzugefügt wurde eine Aussage aus einem später ausgestrahlten Fernsehbeitrag. Dort sagte Mag. Elisabeth Widensky u.a., das Sie auf 4 verstorbene Kinder zurückblickt, was ich vorher nicht wußte (bis dahin ging ich davon aus, das Sie auf ein während der Geburt verstorbenes Kind zurück blickt).
Mit den Nachfolgern der SHG Regenbogen Wien nach Mag. Elisabeth Widensky gibt es unterschiedliche Ziele, Sicht- und Arbeitsweisen. Doch einem einem stimmen wir überein: der Umgang mit Angehörigen und ihren während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern ist verbesserungswürdig, siehe den 2006 mehrfach ausgestrahlten Film Wenn der Tod am Anfang steht - „Babygrabfeld“ auf dem Zentralfriedhof - der heute noch online ansehbar ist!
Die mit Mag. Elisabeth Widensky abgesprochene Zielsetzung: Veränderungen erreichen zu wollen, u.a. indem man vorhandenes sichtbar macht.
Vorhandenes wurde in div. Dokumentationen sichtbar gemacht, z. B. unter t-u-v ungewollt ohne Kind, Trauer ohne Worte. Andere von mir zusammengefügte Webseiten sind verwaist, weltweite Trauertage, über Begräbnisorte im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes in Österreich, Deutschland, Schweiz, Südtirol, Büchertipps laut Todesursache z.B. Fehlgeburt, Fehlgeburt 2, missed abortion, intrauteriner Fruchttod.
Einen breiten Raum nimmt das Thema Schwangerschaftsabbruch ein: Abtreibungen, Pro - Life, 1. Hilfe bei Opfern, auf spanisch, engl., zum Thema RU 486,
Ein Wort, mit dem ich persönlich nicht einverstanden bin, ist das Wort "Fristenlösung". Begründung: die seit Zeugung/ Empfängnis an bestehende Elternschaft wird durch die Fristenlösung nicht aufgelöst.
Zum Thema Abbruch einer Schwangerschaft oder nicht austragen von außerhalb des Mutterleibes befruchteten Eizellen ist meine Sicht: die einmal begonnene Elternschaft läßt sich nicht auflösen, ausradieren, ungeschehen machen. Die Angehörigen entscheiden sich, ob sie zukünftig Eltern eines lebenden oder toten Kindes sein wollen. Betrifft es Zwillinge, Mehrlinge, erhöht sich diese Zahl.
In der Lombardei hat man es früh begriffen, das Ungeborene eine zusätzliche Einnahmequelle für Ärzte sein können, welche gerne Schwangerschaftsabbrüche durchführen und hat daher ein seit 31.1.2007 gültiges Gesetz geschaffen, in dem es ausdrücklich zur Pflicht wurde, verstorbene Kinder, welche in Verbindung mit einem Schwangerschaftsabbruch den Mutterleib verlassen haben, das diese einzeln zu erfassen und in jedem Fall einem Begräbnis zuzuführen sind.
sternenkind.info, Gruppe 35b, offene Briefe, Sternenkindernotdienst, die Angebote der röm. kath. Kirche , IVF & ICSI, PID, im Islam, evang., ec., Buch der Namenlosen, habe ich versucht, vorhandene Ursachen für vermeidbare Zusatztraumatisierungen sichtbar als auch nachvollziehbar zu machen.
Aufbauen auf die Zahlen von Dr. Fiala gibt es jährlich mehrheitlich in Wien ca 50.000 Fehlgeburten. Nur wenige werden würdig behandelt und auf einem Friedhof beerdigt (Zahlen der Sammelbeerdigung von im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes kremierten Fehlgeburten sind in der Feuerhalle Wien Simmering erfahrbar und hier online seit 2000 veröffentlicht. Ich versuche heraus zubekommen, woran es liegt, siehe Einladung zu einem Schlichtungs ...
Jede/r ist für Sich selbst verantwortlich - zeitgleich sind wir füreinander verantwortlich.
Die SHG Regenbogen Wien ist eine von mehreren in Wien tätigen Selbsthilfegruppen bzw Möglichkeiten, wohin Angehörige sich mit ihrer Trauer wenden können. Eine andere Möglichkeit ist das Aufsuchen eines Trauma- und Trauertherapeuten.
Zur Erinnerung: Nur mit dem Herzen sieht man gut.
Im Sinne von Bert Hellinger teile ich mit: "Ich weiß, was die ehemaligen und die aktuellen Mitarbeiter der SHG Regenbogen Wien mir gegeben haben. Ich achte es, und es begleitet mich."
Auch getrennt gegangene Wege führen zum Ziel.
Mag. Elisabeth Widensky und den Mitarbeitern der Selbsthilfegruppe Regenbogen Wien bzw. dem Wiener und dem deutschen Verein Regenbogen wünsche ich alles Gute auf Ihrem weiteren Weg.
MFG Gunnhild Fenia
2007 kam die Journalistin Helena Fröhlich im Auftrag vom ORF (Sendung Orientierung) auf den Verein Sonnenstrahl zu in Vorbereitung auf den Film "Wenn der Tod am Anfang steht - Babygrabfeld auf dem Zentralfriedhof". Ich habe Frau Fröhlich gerne die Hintergründe und Funktionsweisen der Gruppe 35b erklärt, aber selbst auf die Präsentation verzichtet, da meine verstorbenen Kinder nicht in der Gruppe 35b liegen und andere Angehörige meiner Gruppe nicht Öffentlich zum Thema auftreten wollten.
Glaubwürdiger kommt eine Präsentation rüber durch Angehörige, deren Kind in der Gruppe 35b beerdigt liegt, wie es bei Frau Hainz von der SHG Regenbogen Wien der Fall ist sagte ich zu Frau Fröhlich. Der Film ist online heute noch abrufbar.
Zufall oder Absicht: Je eine weiße Urne mit goldenen Motiven kommt seit jener Zeit zu Anwendung, davor waren es motivlose unifarbene Urnen in weinrot oder tannengrün. Aus jener Zeit stammt auch meine Anfrage, was folgende Reaktion hervor rief:
Sehr geehrte Frau Tegenthoff!
An bei Kontaktangaben der Firma, von der wir die weißen Urnen gekauft haben:
HEISO-Metallwaren GmbH
Herr Henry Sommer
Tel. 0049/4472-947320
Fax 0049/4472-947322
Mit freundlichen Grüßen
Doris Janisch
MA 43 - Städtische Friedhöfe Wirtschaftsreferat
1010 Wien, Werdertorgasse 6
www.friedhoefe.wien.at
