Syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien
Syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien
Syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien in Österreich
Chorepiskopos Mag. Dr. Emanuel Aydin
Tel/Fax 01/80 40 916, mobile: 0664/101 42 54
chori-aydin(at)gmx.at www.coptic.org
Syrische Orthodoxe Kirche St. Ephrem
1130 Wien, Lainzer Straße 154a
Zentrum St. Ephrem der Syrisch- Orth. Gemeinde: Speisinger Str 107, 1130 Wien
Tel: (01) 804 09 16
http://www.suryoye.at/
Samstag, 17 Uhr Vesper
(16 Uhr Winterzeit)
Sonntag, 10.30 Liturgie auf Syro-Aramäisch
Syrische Orthodoxe Kirche St. Petrus und Paulus
1210 Wien, Galvanigasse 1-3
Tel.: (01)48 47 532
http://www.st-petrusundpaulus.at
Sonntag, 11.30 Uhr
Samstag, Vesper 17 Uhr
(Winterzeit 16 Uhr) Syro-Aramäisch
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Am ersten Wochenende nach den Ostern gibt es in der orthodoxen Kirche ein Tag zur Erinnerung der Verstorbenen. In etwa ist dies vergleichbar mit unserem Allerheiligen in Herbst. Der grosse Unterschied ist aber, dass man an diesem Tag mit den Verstorbenen sprichwörtlich auf dem Friedhof feiert. Dies tönt auf den ersten Blick etwas makaber, ist aber eine wirklich schöne Tradition. Im Unterschied zu einem westlichen Friedhof hat es auf einem orthodoxen Friedhof fast bei jedem Grab Tische mit zwei Bänken. An diesem besagtem Tag, aber auch bei anderen Friedhofsbesuchen, nimmt man Essen und Trinken mit und isst dies auf diesen dafür bestimmten Tischen. Ich habe diesem Anlass darum auch anfänglich "Picknick auf dem Friedhof" gesagt... Dabei legt man auf die Gräber symbolisch das Lieblingsessen und -trinken der Verstorbenen. Da oft auch andere Verwandte auf den Freidhof kommen, lädt man diese an den Tisch ein und spricht über die Verstorbenen. Dabei handelt es sich nicht etwa um einen traurigen, sondern um einen fröhlichen Anlass!
Und nicht wirklich überraschend, kann dieser Familienanlass (mit Kindern, etc.), wo zum Teil noch recht viel getrunken wird, recht lustig werden. Diese Tradition erscheint für jemanden aus dem Westen wirklich etwas speziell, finde ich aber eigentlich eine sehr schöne Sache, da sie sehr persönlich ist. Eigentlich schade, dass es so etwas nicht auch im Westen gibt, wo man ja eigentlich immer mehr versucht, den Tod aus dem Leben zu verdrängen...berichtet auf seinem Blogg Herr Podvalov am 1.Mai.2010
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