Schriftzeichen

Alpha und Omega

Der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets gehen als Christusmonogramm auf ein Wort aus der Offenbarung des Johannes zurück.

Das Herz gilt schon seit der Antike als das pulsierende Zentrum des Lebens.
In der Neuzeit entwickelte es sich auch zum Liebessymbol, sowohl für Liebe zwischen den Menschen als die von Mensch zu Gott.

I N R I kennzeichnen als lateinische Initialen den gekreuzigten Jesus Christus.

Die Abkürzung stammt aus dem Griechischen und lautet: "Jesus, der Nazaräner, der König der Juden", später im Lateinischen "Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum" (Jesus, der Nazarener, der König der Juden).

Da Jesus selbst dieses Amt nie angestrebt hat, aber einige seiner Anhänger sich dieses jedoch erwartetet haben, kann das INRI seinen Ursprung möglicherweise in einem Spottvers der Römer haben.
In der christlichen Ikonographie wurde das INRI zum wichtigen Bestandteil der Kruzifix-Darstellungen.
Die vermeintliche Original-Inschrift vom Kreuz Jesu wird in der römischen Kirche Santa Croce de Gerusaleme als Reliquie aufbewahrt.

Der Kreis ist als Symbol eng mit dem Ring, dem Rad oder auch dem Kranz verwandt.
Da er weder Anfang noch Ende hat, versinnbildlicht er Vollkommenheit und Ewigkeit.
Möglich ist auch, ihn als Hinweis auf die Sonne und das Himmelsgewölbe zu verstehen.
Als Abgrenzung nach außen bedeutet der Kreis Schutz.

Im Gegensatz zum Kreis, der ein göttliches und damit vollkommenes Ordnungsprinzip symbolisiert, steht das Quadrat für das menschliche Ordnungsprinzip.

Der Buddhismus kennt das Rad der Wiedergeburt als auch das Rad des Lebens.

Om Heilige Silbe aus einem der heiligen Bücher der Hindus. Om (eigentlich Aum) als heiliger Laut wird im vedischen Ritual gebraucht. Es ist sinnbildlicher Ausdruck für den Schöpfergeist oder das Wort. Bezogen auf die Dreizahl der Laute steht es für die drei Zustände des Menschen (Wachen, Träumen, Tiefschlaf), für die drei Tageszeiten (Morgen, Mittag, Abend) oder für die drei Vermögen (Handeln, Erkennen, Wollen). Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002

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