römisch katholische Kirche
römisch katholische Kirche

diese Seite sollte auch über http://roemisch-kath.sternenkind.info erreichbar sein.
Am röm kath. Friedhof in 1140 Wien Penzing gibt es seit dem 22.5.2012 ein Doppelgrab zur unkremierten Beilegung von still geborenen Kindern http://projekt-stillgeborene.sternenkind.info/
Bei Begräbnisses auch an die Bestellung einer Begräbnismesse gedacht werden." Diese und andere Tipps gibt Rekor Karl Wagner vom Einsegnungsdienst der Erzdiözese Wien. Am 6.12.2000 hat er die Gruppe 35b geweiht.
Die Feuerbestattung ist neben der Erdbestattung offiziell in der röm. kath. Kirche gleichwertig anerkannt, während in der altkatholischen sowie in der evangelischen Christenheit Grundsätzlich der Beerdigung (Sarg in Erde) der Vorzug gegeben wird.
Die röm. kath. Kirche kennt auffallend viele Ver- und Gebote, die in einem komplizierten - häufig auf Schuldgefühlen basierenden - Regelwerk zum Ausdruck kommt. lat. Congregatio de Cultu Divino et Disciplina Sacramentorum nennt sich ein Organ der Römischen Kurie: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/index_ge.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Kongregation_f%C3%BCr_den_Gottesdienst_und_die_Sakramentenordnung
Auf einer anderen Ebene machen Christen der röm. kath. Kirche ihre Entscheidung abhängig vom Geldbeutel und dem was (sichtbar für Nachbarn) ausgedrückt werden soll: was ist/ was war der/ die Verstorbene sich selbst wert? Der teureren Erdbestattung gilt als Ausdruck von Liebe, tiefer Verbundenheit und großer Wertschätzung - im Vergleich von "Armenbegräbnissen" wo in der röm. kath. Kirche der Kremierung vielfach der Vorzug gegeben wird.
Das Festhalten am Glauben spiegelt sich meist auch im Trauerspruch Text auf Kranzschleife oder Trauerschleife einer röm. katholischen Trauerfeier wider. Im Mittelpunkt steht dabei stets die tiefe röm. katholische Überzeugung, dass der "Jüngste Tag" kommen und die Toten wieder auferstehen. Die röm. katholischen Trauerrituale beziehen sich nicht nur auf die Trauer und Beerdigung selbst. Schon am Sterbebett werden der Sterbende und seine Angehörigen im röm. katholischen Glauben rituell begleitet. Kreuz, Kerzen und Weihwasser sowie Sterbegebete und das Empfängnis der heiligen Kommunion durch den röm. kath. Priester prägen die Zeit des Sterbens und der Trauer bei den Katholiken. Die sogenannte Toten- und Krankensalbung wird durch einen katholischen Priester der röm. kath. Kirche durchgeführt und durch den von ihn gegebenen Segen beschlossen. Die Abschiednahme vom Verstorbenen erfolgt zumeist zuhause oder am offenen Sarg in den Abschiednahmeräumlichkeiten eines Krankenhauses oder des jeweiligen Friedhofes. Auch die Totenwache wird häufig bei den Gläubigen der röm. kath. Kirche gehalten. Hinterbliebene bleiben dafür bis zur Beerdigung beim Verstorbenen, lesen Bibeltexte, singen und beten.
Der Priester eröffnet vor der Beisetzung den Wortgottesdienst oder die Eucharistiefeier und bespritzt den Sarg oder gegebenenfalls die Urne mit Weihwasser. Die Kranzband- und Trauerbandgestecke dienen zur Ausgestaltung der Trauerfeier und zur Grabgestaltung.
Im röm. kath. Kirchenkalender gibt es aus unterschiedlichen Anlässen eigene Gottesdienste, etwa zum 2. November, "Allerseelen", sowie den 28.12. "Tag der unschuldigen Kinder". Weitere Termine für Seelenmessen und besondere Grabschmückung sind am Todes- und Geburtstag des Verstorbenen. Aus jedem dieser Anlässe wird das Grab in besonderer Weise geschmückt und um das Heil des Verstorbenen gebeten. Neben angezündeten Kerzen wird auch teilweise zu diesen Anlässen eine individuelle Kranzschleife angefertigt. u.a. zu dieser Glaubensrichtungen passende Trauersprüche finden Sie in der Schleifendruckerei Schuster www.schleifendruckerei.de
römisch katholische Kirche in Österreich
Erzdiözese Wien
Kontaktadresse der Kirchenleitung:
Wollzeile 2, 1010 Wien, Tel. 0043 1 515 52-0
www.stephanscom.at
Tipps für individuelle Musik bei christlichen Festen finden Sie hier
Laut röm. kath. Kirchenkalender ist der 28.12. eines jeden Jahres der "Tag der unschuldigen Kinder":
Der deutsche Klinikseelsorger Klaus Schäfer SAC hat am 28.12.2002 die Aktion "Allen Mensch ein Grab gegründet und das am 20.1.2003 vielen kundgetan.
Der Einsatz im Sinne der Aktion vom Empfängnis an allen Verstorbenen Menschen ein Grab zu vergönnen fehlt in Österreich von seiten der röm. kath. Kirche.
28. Dezember 2005 wurde folgendes veröffentlicht: Mit Bestürzung wurde auch zur Kenntnis genommen, dass die abgetriebenen Föten als Klinikmüll entsorgt werden.
Die erste Beerdigungen in der Gruppe 35b fanden am 6.12.2000 statt. Die Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof wurde leider ausschliesslich nach Begräbnisriten der röm. kath. Kirche für Begräbnisse im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes in den Jahren 1999/ 2000 entworfen, bestätigte Monsignore Mag. Wagner & Mag. Elisabeth Widensky. Mag. Elisabeth Widensky hat die Gedenkfeier in der röm. kath Pfarre St. Georg am Tag der unschuldigen Kinder eingerichtet.
Angehörige müssen für einen Begräbnis "im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes" mit jenem Arzt reden, dem sie ihr verstorbenes Familienmitglied anvertraut haben. Anschließend kann der Arzt das Begräbnis in der Gruppe 35b für Verstorbene bis 110 cm Körpergröße veranlassen, denn in 1/2 Erwachsengrab kann max. ein 120 cm großer Sarg. Nachteil: den Angehörigen kann nach Ablauf der Mindestruhezeit kein Nachnutzungsrecht am Grab ihres Kindes angeboten werden!
Das nur Mitglieder der röm. kath. Kirche Bestandteil der Planungsgruppe waren schafft Problem, denn nur für die röm. kath. Kirche ist die Kremierung gleichwertig zu einer Beerdigung in einem Sarg, welcher in die Erde gelegt wird. Kaum bekannt aber wahr: alle Begräbnisse können MA 40 Finanziert abgewickelt werden, denn der Verstorbene hat (mit wenigen Ausnahmen) selbst für seine Begräbniskosten aufzukommen.
Die röhm. kath. Kirche beschränkt das Recht, die Heilige Schrift auszulegen, auf die Geistlichkeit. Darauf pochend, dass diese allein in der Lage sei, Gottes Wort zu erklären, entzieht es die Bibel den Menschen.
evangelische Strömungen entstanden: Wenn auch die Reformation für alle die Heilige Schrift zur Verfügung stellte, so hindert doch der Gleiche Grundsatz, den Rom geltend machte, viele in den protestantischen Kirchen daran, die Bibel für sich selbst zu studieren. Sie werden unterwiesen, ihre Lehren anzunehmen, wie die Kirche sie auslegt, und es gibt Tausende, die es nicht wagen, irgend entwas anzunhemne, das ihrem Glaubensbekenntnis oder den bestehenden Lehrsätzen der Kirche entgegen steht, sei es auch noch so deutlich in der Schrift offenbart.
Obwohl die Bibel genügend Warnungen vor falschen Lehren enthält, überlassen doch viele auf diese Weise die Bewahrung ihrer Seele geistlichen Leitern. Es gibt tausende von Christen, die keinen anderen Grund für Ihren Glauben angeben können, als dass sie von ihren religiösen Führern so unterreichtet wurden. Sie lassen die Lehren des Heilandes beinahe ganz unbeachtet und setzen unbedingstes Vertrauen in die Worte der Prediger. Sind diese aber unfehlbar? Wie können wir unsere Seelen ihrer Führung anvertrauen, es sei denn, dass wir aus Gottes Wort wissen, das Sie Träger des Lichtes sind? Mangeldnder moralischer Mut, den allgemein üblichen Weg zu verlassen, verleiten viele, den Fußstapfen gelehrter Menschen zu folgen, und durch ihre Abneigung, selbst zu forschen, werden sie hoffnungslos in den Ketten des Irrtums festgehalten. Sie sehen, dass die Lehren der gegenwärtigen Wahrheit in der Bibel klar hervorgehoben sind, und spüren die Macht des heiligen Geistes, der ihre Verkündigung begleitet, und doch lassen sie sich durch den Widerstand der Geistlichkeit vom Licht wegführen. Obwohl Vernuft und Gewissen überzeugt sind, wagen diese verblendeten Menschen nicht, anders zu denken als der Prediger. Ihr persönliches Urteil und ewiges Wohl werden dem Unglauben, dem Stolz und Vorurteil eines anderen geopfert. Auszug aus dem Buch Der grosse Konflikt - überarbeitete Ausgabe 2008.