Seelsorge
Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen. Indianische Weisheit.
röm. kath. (Klinik-) Seelsorger für verstorbene Kinder
Mutter & Kindsegen der röm. kath. Kirche
unter http://seelsorge.sternenkind.info ist diese Seite zu erreichen.
Das letzte Wort hat die Liebe
„Ein Volk wird daran gemessen, wie es seine Toten bestattet“, postulierte Perikles 430 Jahre vor Christus in seiner Trostrede.
Wenn zu der Zeit, als Jesus auf der Erde war, jemand starb, bezahlten die Familie Leute, die zu ihrem Haus kamen und dort laut klagten und auf Flöten traurige Musik spielten. Kulturbedingt wurden Verstorbene binnen 24 Stunden versorgt, Verbrecher wurden außerhalb von menschlichen Siedlungen, z.B. in die Wüste gebracht und den Aasfressenden Tieren zum Frass übergeben, Leute ohne Bestattungsvorsorge wurden unkremiert beerdigt, Leute mit Bestattunsgvorsorge hatten eine Steinhöhle. Unter anderem berichtet die Bibel über folgendes: In eine solche zur Versorgung von Verstorbenen vorgesehenen Steinhöhle wurde Jesus nach seiner Kreuzigung - auf Wunsch des Nutzungsberechtigten, einem Kaufmann - gelegt.
DVD: Jeden Tag neu
Gefangenenseelsorger Petrus Ceelen
DVD: Zwischen Angst und Diagnose
Aus dem Alltag der Seelsorgerin Dr. Thuma
DVD: Anonym
Aus der Arbeit der Telefonseelsorge
DVD: Frei hinter Mauern
Leben als Mönch
DVD: Der geteilte Pfarrer
Chance für die Gemeinde
DVD: Die Kunst zu trauern
Alle oben genannten Filme sind beschrieben auf www.umbreit-film.de
Preise & Zusendung auf Anfrage: info(at)umbreit-film.de
Noch immer bin ich auf der Suche nach Informationen, wie in den div. Kirchen die Unterschiedlichen Sichtweise in Bezug auf die Zeugung eines Kindes ist oder wie mit einem Kind umgegangen werden soll, welches während seiner Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starb. Intersiert bin ich auch an den unterschiedlichen Sichtweise zu IVF und ICSI. Vielleicht finden Sie und ich einige Antworten in folgendem Buch: Die Ostkirchen in Wien. Ein Führer durch die orthodoxen und orientalischen Gemeinden
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Musik
Musik bei christlich kirchlichen Festen bietet Tino Bogner
Schwierige Begriffe einfach erklärt:
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Schwierige Begriffe einfach erklärt:
Wie nennt man eine Religion, in welcher ein einziger Gott anerkannt und verehrt wird? Das Judentum, Christentum und der Islam sind monotheistische Religionen, weil sie an einen Gott glauben.
Pantheisten gibt es in verschiedenen Facetten: sie lehnen einengende Bildnisse von Gott ab.
Atheisten fühlen/ denken, dass es grundsätzlich keinen Gott (kein höheres Wesen, keine Geisterwelt, kein Leben außerhalb, vor und nach dem Erdenleben) gibt. Atheisten anerkennen z.B. nicht, dass es eine irdischer Körperhülle und eine Seele geben kann, welche z.B. den irdischen Körper verlassen kann.
Die Heiligen Schriften sind vielen auch als Bibelausgaben, Die Bibel: Einheitsübersetzung bekannt. Die Bibel in ihrer heutigen Form entstand einst aus Tagebuchaufzeichnungen div. Frauen als auch Männer und wurde ursprünglich - bedingt durch die individuelle Herkunft und Schreibkenntnisse der Autoren und Autorinnen - in verschiedenen Sprachen geschrieben.
Die bis heute erhalten gebliebenen ursprünglichen Aufzeichnungen als auch die später erfolgten Übersetzungen werden bis heute - eingeschränkt - von den Christen als auch Juden anerkannt. Das Neue Testament wird von den Juden nicht anerkannt, sie haben die "Tora"- das ist, was Christen das "Alte Testament" nennen. Ergänzend dazu haben Juden den Talmud.
Zusammenfassungen von Teilbereichen aus dem Alten und Neuen Testament sowie den Apokryphen, ist das Evangelium (frohe Botschaft) bekannt. Mit der frohen Botschaft ist die Botschaft von Jesus (Gottes Sohn), dass Gott (sein und unser aller Vater) allen Menschen gleichermaßen nahe ist, den Reichen ebenso wie den Armen, den Frommen ebenso wie den Verachteten, den Gläubigen ebenso wie den Ungläubigen gemeint.
Über 8 Millionen Christen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) halten folgende 3 Teile Das Buch Mormon, Lehre und Bündnisse & Die köstliche Perle als ergänzende Bestandteile der heiligen Schriften im Sinne von "ein weiterer Zeuge für Jesus Christus". Wer mehr über die Mormonen erfahren will, dem empfehle ich die Bücher von Robert Mullen (engl: THE MORMONS, deutsch: Die Mormonen). Während seiner Kindheit lebten Mitglieder der Kirche Jesu Christi - wie Mormonen auch genannt werden - in seiner Nachbarschaft, währenddessen er selbst zu keinem Zeitpunkt dieser Kirche angehörte.
Sakramente sind persönliche Zeichen für die Nähe Gottes.
Die Protestanten (evangelischen Christen) kennen zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl.
Die katholischen Christen kennen 7 Sakramente: Taufe, Buße, Eucharistie (das ist eine Brot, welches aus Weizenmehl und Wasser hergestellt wird), Firmung, Ehe, Priesterweihe und Krankensalbung.
Ökumenische Gottesdienste werden von Anhängern der verschiedenen Kirchen- und Glaubensgemeinschaften gemeinsam gefeiert.
Die christlichen Kirchen in Osteuropa bestehen vor allem aus orthodoxen (rechtgläubigen) Christen. Diese sind vor allem in Griechenland und Russland verbreitet. Ikonen sind Kultbilder in den orthodoxen Kirchen. Das Malen einer Ikone gleicht einer Meditation und ist Ausdruck für ein Gebet.
Votivbilder oder -tafeln finden sich in katholischen (Wallfahrts-) Kirchen und drücken den Dank für Gebetserhörungen aus.
Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den altkatholischen und den römisch katholischen Christen beruht auf der Tatsache, dass die altkatholischen Christen die Unfehlbarkeit des röm. kath. Papstes nicht anerkennen. Das wurde 1870 auf dem 1. Vatikanischen Konzil entschieden. Außerdem dürfen altkatholische Priester heiraten, während die Priester der römisch katholischen Kirche den Verzicht auf Ehe (Zölibat) einhalten müssen, eine Bestimmung, welche zunehmend häufiger aufgeweicht wird.
Martin Luther hat als "Junker Jörg" die Reformation auf der Wartburg eingeleitet und damit eine Spaltung zwischen katholischen und evangelischen Christen (Augsburger Bekenntnis) erreicht. Am 31. Oktober 1517 ließ Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg anschlagen, um seine Kritik an den Missständen der kath. Kirche öffentlich zu machen. Martin Luther schrieb auch Lieder wie z.B. "Ein feste Burg ist unser Gott" und das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch, da komm ich her."
In Kooperation mit Philipp Melanchthon hat Martin Luther die Bibel (Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers. Standardausgabe mit Apokryphen) erstmals ins Deutsche übersetzt. Die lateinische Bibelübersetzung wurde erstmals von Gutenberg in den Jahren 1452 - 1455 gedruckt. Die erste deutschsprachige Bibel wurde von Johannes Mentlin 1466 in Strassburg gedruckt. Damit wurde die Bibel erstmals auch jenen Menschen zugänglich, welche nicht Kirchendiener/ Priester/ Pastor ec. waren.
Die Schweizer Johannes Calvin (Genf) und Huldenreich (Ulrich) Zwingli waren neben Martin Luther die wichtigsten Reformatoren jener Zeit (16. Jahrhundert). Die Schweizer Christen nennen sich seither evangelisch helvetischen Bekenntnisses (evang. H.B.).
Hugenotten werden die Nachfahren der französischen Protestanten genannt, nach dem diese Mitte des 16. Jahrhundert verfolgt und nach Deutschland, Schweiz und Niederlande geflüchtet sind.
Ein Ketzer ist ein Mensch, welcher eine abweichende Glaubensmeinung vertritt und ein Märtyrer ist ein Mensch, der bereit ist, für seinen Glauben zu sterben.
Wasser ist für eine Taufe unverzichtbar und gilt seit alters her als Symbol für Leben. Mit der Taufe wird der Mensch in die Gemeinde aufgenommen.
Konkordat nennt sich jener Vertrag, welcher zwischen der röm. katholischen Kirche und dem österr. Staat geschlossen wurde, aber auch andere Kirchen/ Glaubensgemeinschaften haben Verträge mit dem jeweiligen Staat (politisch definierten Staatengebilde) geschlossen, siehe Staatskirchenverträge.
Ich persönlich denke, das Kirche und Staat getrennt sein sollten. Fakt ist aber leider, das (vornehmlich die röm. kath.) Kirche und der österr. Staat nicht getrennt von einander sind. Es gibt auch nicht die gleichwertige Anerkennung von gleichwertigen Rechten für alle anderen Kirchen- und Glaubensgemeinschaften in Österreich. Das hat in Wien folgende Auswirkungen auf die Versorgung von Verstorbenen: die röm. kath Kirche hat die Kremierung einer Beerdigung (in der Nachkriegszeit?) gleichgestellt. Jahre später wurde die Gruppe 35b zur Versorgung von verstorbenen Kindern im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes in heutiger Form eingerichtet. Nun nun müssen sich alle Angehörigen von früh verstorbenen Kindern es sich gefallen lassen, das die MA 40 nur die (Sammel-) Kremierungen in der Gruppe 35b bezahlt, nicht aber eine Beerdigungen (Sarg/Erde) einer unter 500 Gramm schweren Kinderleiche.
Im Jänner 2010 erschien das Buch "Frohes Warten - früher Tod" - geschrieben vom im Großraum Innsbruck tätigen Klinikseelsorger Tomy Mullur. Hierin steht auf Seite 92 über Wien: das Angehörige in Wiener Klinik eine Verzichtserklärung vorgelegt bekommen, worin die Angehörigen nicht nur auf das Ihnen zustehende Bestattungsrecht (außerhalb der Gruppe 35b) verzichten, sondern die Angehörigen sich auch gegen die Beerdigung in der Gruppe 35b sich aussprechen können....mit der Folge, das in Wien (nicht in allen Fällen ) - auch eine über 500 Gramm schwere Kinderleiche der Sammelkremierung zugeführt wird.
Der Text wurde von Gunnhild Fenia entworfen und im Feb. 2010 - gemeinsam mit Dietlinde - überarbeitet.