Jeder 5. zerbricht an der Trauer

Es folgt ein Bericht von Gregor Brandl aus krone.at vom 3.4.2010:
Der letzte Weg: Angehörige zerbrechen oft am Schmerz
75.000 Todesfälle pro Jahr * 300.000 Angehörige bleiben zurück:
Jeder 5. zerbricht an der Trauer

Ostern - die jährliche Gedenkfeier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. (evang.) Gläubige gedenken gerade dieser Tage wieder den vorangegangenen Verwandten und Freunden. "Trauer ist normal und wichtig" sagen die Psychologen. Doch schon jeder fünfte Angehörige droht am Schmerz zu zerbrechen!

Die einen weinen, die anderen plagt Hoffnungslosigkeit, manche wollen nur verdrängen. "Jeder Angehörige geht mit einem Todesfall anders um", erklärt Dr. Gerhard Pawlowsky, Vorstandsmitglied des Landesverbandes für Psychotherapie (webseite: www.psychotherapie.at). "Trauer ist normal und wichtig." Doch schon jeder fünfte der jährlich 300.000 Hinterbliebenen droht am Schmerz zu zerbrechen. Die dramatischen Folgen: Schlaflosigkeit, Depressionen, Suchterkrankungen.

"Und genau diesen Menschen wollen wir nun mit unserem neuen Projekt helfen. Denn meist kommen die Probleme erst nach dem Begräbnis ans Tageslicht. Zuvor ist man mit der ganzen organisation abgelenkt", so der Geschäftsführer der Bestattung Wien, Christian Fertinger und seine Kollegin Eva Kozik.

Zu diesem Zweck wurden bereits spezielle Informationsabende ins Leben gerufen. Neu ist nun die Broschüre "Wegweiser für Trauernde". Darin werden wichtige Tipps gegeben und die konkrete Hilfe von Psychologen angeboten.

Link zur Webseite der Bestattung Wien passend zum Thema.

 

 

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