innen wie außen
Dr. David Dosa: "Wenn wir sterben, zählt alleine die Wärme, die uns begleitet."
Innen wie außen:
ich habe eine Einladung der Lebensbewegung zu einer Konferenz erhalten und hatte noch ein paar Fragen zum Konferenzangebot.
Da es noch andere Interessieren wird, habe ich die erhaltene Antwort 1:1 veröffentlicht. Aus meiner Sicht ist das ehrlicher im Vergleich zur Tatsache, wenn ich mit eigenen Worten über etwas berichte. was ich selbst mir weder ausgedacht noch persönlich erlebt habe.
Und ich wurde gefragt, ob ich über die ARGE Sternenkind.info die Einladung noch an andere weiterleiten könnte. Aus meiner subjektiven Sicht betrachtet: förderungs- bzw. unterstützungswürdiges leite ich gerne weiter, bislang ohne das dem Auftraggeber dafür Kosten entstehen.
Diese oben erwähnte Aussendung brachte zahlreichen Rückmeldungen in der Art, das Frau/ Mann mit mir, meinem Verhalten, meinem Gedankengut nicht einverstanden sei.
Innen wie außen: betrifft Sternenkindernotdienst, Prokjekt Bubu (über die kleine Geburt), Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof, Gästebuch, meine Sammlungen von Trauer- & Traumatherapeuten, Seelsorgern, Ärzten, Bestattern, Angestellten von Friedhofsverwaltungen und deren Aussagen
Jeder kennt es, weil er oder Sie es erlebt hat: ich gebe Dir eine Information, die Du für Dich behalten ...
Doch es gibt Informationen, die 1:1 auch für andere gelten oder interessant sein könnten. Und was ist ehrlicher: 1:1 veröffentlichen oder in eigenen Worten über etwas anderes berichten?
Nicht selten entscheide ich 1:1 zu veröffentlichen.
Geschieht ihre 1:1 veröffentlichung in Rücksprache/ Genehmingung der Absender? Ja und nein
Ja, wenn es direkt z.B. um Angehörige und ihre verstorben Kinder geht, nachdem Angehörige von sich aus mit mir z.B. per Mail den Erstkontakt hergestellt haben.
Nein: wenn Ärzte, Klinikangestellte, Bestatter mir Fragen beantwortet oder von sich aus den Erstkontakt hergestellt haben (Selbstverständlich können diese jederzeit ihre Aussagen korrigieren bzw. um Löschung bitten - doch egal welches Verhalten als Reaktionsmuster kommt: es sagt mehr über den Absender denn über den Empfänger aus!) ...
Manche zeigen mit einem Finger (meistens dem Zeigefinger) auf mich - und vergessen dabei ganz, das zeitgleich zumindest drei Finger auf sich selbst zeigen.
In den von mir begleiteten und online veröffentlichen Familien ging es z.B. um veränderbare Systemfehler, denn der Tod eines Familienmitgliedes ist schmerzhaft genug. Und es gibt zahlreiche veränderbare /vermeidbare Zusatzverletzungen.
Die Angehörigen habe ich in jedem Fall (kostenfrei bzw. auf Spendenbasis) betreut, unabhängig davon, ob Sie mir im Anschluß die Genehmingung zur Veröffentlichung gaben oder nicht.
Es gab auch Angehörige, welche zuerst mit der Veröffentlichung einverstanden waren und als erste Reaktionen bei den Angehörigen z.B. aus dem familiären Umfeld eintrafen, nahmen die Angehörigen Abstand von ihrer Zustimmung. Das wird von mir respektiert und dementsprechend - sobald ich davon Kenntnis erhalte umgehend gelöscht.