Christen für Europa

Von: Gunnhild Fenia Tegenthoff <fenia@sternenkind.info>
An: office@europe4christ.net
Betreff: ich bin bereit über euch in meiner Webseite zu berichten
Datum: 2010-10-12 17:18:06

Sehr geschätze weibl. wie männl. Mitarbeiter von Christen für Europa, Unter folgendem Link können Sie einsehen, was in der von mir betreuten Webseite über eure Webseitenangebot steht: http://offene-briefe.sonnenstrahl.org/index.php?id=1563 (Sie können mir Korrekturwünsche bekannt geben, die ich umgehend umzusetzen werde)

Zu meiner großen Freude habe ich festgestellt, das Ihr in Wien zu Hause seid = euren Sitz habt. Das kommt mir sehr gelegen, denn ich mache mir aus eigener Betroffenheit aber auch im Auftrag/ Namen vieler Angehöriger und mitfühlender Freunde von während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern vielfältige Sorgen: Und ich weiß nicht, ob ich bei "Europa für Christen" für diese Kinder (und die Angehörigen) ein offenes Ohr finde.

Es geht um so unangenehme Dinge wie z.B.: Jährlich werden in Österreich ca 60.000 verstorbene Kinder keinem Begräbnis zugeführt, weil Sie in Verbindung mit einem Schwangerschaftsabbruch den mütterlichen Leib verlassen haben.

Mir liegen die Informationen 1:1 vor, das in Wien (2) Ärzte sich an bestehende Pflicht zur Totenbeschau ab 120 mm nicht halten - insbesondere dann nicht, wenn das Kind dank eines Schwangerschaftsabbruchs den Mutterleib verlassen hat! Handelt es sich dabei um die persönliche Sicht dieser zwei Männer, indem man bestehende Gesetze unterschiedlich lesen = interpretieren kann? Betrachten Sie dazu bitte folgende Mails:

Das die seelische Not bei Angehörigen - sicherlich nicht nur in Wien - groß ist, zeigt auch folgender ORF - Beitrag, welcher 2006 mehrfach ausgestrahlt wurde und heute noch online zu sehen ist: Film: Wenn der Tod am Anfang steht - „Babygrabfeld“ auf dem (Wiener) Zentralfriedhof http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/orientierung/or_061029_fr.htm ist ein 8 Min. Beitrag, welcher im ORF und 3 Sat zu Allerheiligen/ Allerseelen 06 ausgestrahlt und wenige Tage zuvor mit einem damals und heute noch leitenden Mitglied der Selbsthilfegruppe Regenbogen Wien am Wiener Babygrabfeld gedreht worden ist.

Erwähnen möchte ich, das mit der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof die MA 15 für sich selbst - unter Einbindung von Mag. Karl Wagner, Stellvertretend für die röm. kath. Kirche etwas wunderbares, einzigartiges geschaffen hat, wie er mir in seinem Rückblick beschreibt: http://sonnenstrahl.org/sternenkinder/sternenkindinfo/kirchen-und-glaubensgemeinschaften/roemisch-katholische-kirche/mag-karl-wagner/

Leider wirkt es auf mich so, als hätte man 1999 - 2000 in der Planungsphase zur Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof keine Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer damals (15) wie heute (16) in Österreich anerkannter Kirchen und Glaubensgemeinschaften gemacht, denn dann wäre schon damals dem Planungsteam zur heutigen Gruppe 35b bewußt geworden, das z.B. nur die röm. kath. Kirche die gleichwertige Zustimmung zur Kremierung oder Beerdigung gibt!

Alle anderen in Österreich anerkannten Kirchen und Glaubensgemeinschaften sind eher fürs beerdigen, denn dafür ein unter 3 Jahren verstorbenes Kind zu kremieren.

Grundsätzlich wurde damals bis heute keine Rücksicht wurde genommen auf die Bedürfnisse des Islam, der weltweit gegen eine Kremierung Verstorbener sich ausspricht - und das obwohl seit 1912 in Österreich anerkannt!

Zum Christsein gehört für mich, das auch andere anerkannte Kirchen und Glaubensrichtungen vom jeweiligen zuständigen Sozialamt die gleichen Angebote zur Versorgung ihrer Schäfchen bezahlt bekommen. Wie sehen Sie das?

Andere Frage, gleiches Thema: wo steht gesetzlich definiert, das es gesetzlich richtig, das die MA 40 nur dann die Kosten für ein Begräbnis zu übernehmen hat/kann/darf/muss, wenn das Begräbnis im Auftrag der MA 15 ... denn immer wieder bin ich in Wien mit Angehörigen und ihrem "Mindesteinkommen" konfrontiert, die ihr Kind freudig zum Leben erwartet haben, dem entsprechend ihr Geld investiert haben in Kinderzimmerausstattung, Kinderkleidung ec. und unerwartet kam der Tod ihres Kindes ...

Wäre offen die freie Wahl zwischen Kremierung und Beerdigung in der Versorgung von Verstorbenen bei Begräbnissen "im Auftrag der MA 15", wäre viel getan ....

Wie Sie dem Link http://offene-briefe-kontrollamt-wien.sonnenstrahl.org entnehmen können, habe ich aktuell auch einen regen Mailverkehr mit dem Wiener Kontrollamt, denn es ist wirklich erstaunlich vieles hinterfragungswürdig...

wie sagte schon Paul Wazlawick: keine Antwort ist auch eine Antwort.

Ich bin daher schon sehr gespannt, welche Reaktion von "Christen für Europa kommt" 

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen Gunnhild Fenia Tegenthoff

Webseite: www.Sternenkind.info Verein Sonnenstrahl - Hilfe zur Selbsthilfe A 1020 Wien, Schüttelstr. 5/1/EG/2 ZVR: 10293820

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