Ausstieg aus dem Atomstromwahnsinn
Von: Gunnhild Fenia Tegenthoff <office@sternenkind.info>
An: Krone gesund <gesund@kronenzeitung.at>, Krone Leserbriefe <leser@kronenzeitung.at>
Kopie: office@global2000.at
Betreff: Aussteig aus dem Atomstromwahnsinn
Datum: 2011-04-27 09:45:13
Ich war während dem Tschernobyl - Desaster schwanger. Mein Sohn kam mit einem Herzfehler zu Welt, den er ohne Tschernobyl wahrscheinlich nicht gehabt hätte, sagte mir 1987 der Pathologe, welcher in OÖ mir mein totes Kind untersuchte.
Tausende Unterschriften gegen Atomstrom und nichts hat sich geändert....
tausende Versammlungen gegen den Atomstrom haben die Wirtschaft belebt, denn es mußte Benzin oder Fahrkarten gekauft werden, um zum Versammlungsort zu kommen, es musste außerhalb der eigenen 4 Wände gegessen, getrunken und geschlafen werden (auch die Anschaffung eines Schlafsackes belebt die Wirtschaft!), denn wäre man zu Hause geblieben, hätte man sich eher keinen Schlafsack angeschafft.
Texte wurden geschrieben - und gedruckt auf Papier. Auch das alles hat die Wirtschaft belebt und ist inzwischen Müll. Nebenbei: die Herstellung von Papier und das Bedrucken von Papier schädigt ebenso, wenngleich auch anders Umwelt und die Gesundheit der Menschen.
Mit Hirn, Herz, Leben im Einklang mit der Natur oder dem Universum hat das ganze schon lange nichts mehr zu tun. Der Einzelne kann etwas ändern, indem er zu Hause autak (sich selbst versorgend) lebt. Doch wollen wir das?
Nein! Wir wollen auf andere angewiesen sein und bleiben, auch wenn es zu unserem persönlichen bzw. kollektiven Nachteil ist.
Beispiel Gemeindebauten in Wien: laufend werden neue gebaut bzw. renoviert. Große Dachflächen fallen an - und werden die zur Anbringung von Sonnenkollektoren verwendet? Nein!
Klartext: wer nicht für die Sonnenenergie ist, ist gegen sie = also für die Atomstrombosse. So einfach ist es, zum Feind der Wiener Bevölkerung zu werden. Und die Mieter der Wiener Gemeindebauten dürfen die Atomstromfreundschaft bezahlen, obwohl sie Sonnenkollektoren am Dach haben wollen - oder ausziehen (um über ihre Mieten das Atonstromfreundliche Verhalten der für Wiener Gemeindebauten Zuständigen nicht länger mit finanzieren zu müssen).
An diesem Fehlverhalten der Zuständigen für Wiener Gemeindebauten wird auf alle Fälle eines klar: aus Tschernobyl und Fukushima haben diese Menschen nichts gelernt. Bitte, liebe Kroneleser und auch werte Mitarbeiter von Global 2000: helfen sie den Mietern der Wiener Gemeindebauten!
MFG Gunnhild Fenia Tegenthoff