an Dr. Michael Spindelegger ÖVP

Sehr geehrter Dr. Michael Spindelegger,
herzlichen Dank für zwei an uns gerichtet Briefe vom November 2011 mit 1:1 dem gleichen inhalt an unsere alte - seit Jahren nicht mehr gültige - Vereinsadresse gesendet haben.

Danke, das es Ihnen ein persönliches Anliegen ist, all jenen, die in ihrer Freizeit anderen helfen, ihren persönlichen dank auszusprechen. Zudem schreiben Sie, das die österr. Volkspartei zu 100% hinter uns steht und wir auf die Volkspartei zählen können.

Ich bin mir nicht so sicher, ob Sie Ihren Mund nicht zu voll genommen haben, denn seit 2000 und noch länger setzen sich Angehörige und mitfühlenden Freunde dafür ein, das endlich alle im Mutterleib, während ihrer Geburt oder kurz danach verstorbene Familienmitglieder durch ausnahmslos alle Ärzte als Leibesfrucht anerkannt - und wenn in der Medizin nicht mehr benötigt - selbstverständlich einem Begräbnis zugeführt werden. Ob im Auftrag der Angehörigen oder im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes sollte nicht wichtig sein.

Wir Mitarbeiter vom Verein Sonnenstrahl sehen auf Kinder, welche während Ihrer Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach starben. Ein kleiner Teil dieser Kinder kam natürlich zu Welt, wurden durch die Mutter ohne ärztlichen Beistand geboren, nachdem ihr Kind von selbst im Mutterleib starb. Die größere Zahl jener Kinder, welche während ihrer Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach starben, verlassen den Mutterleib dank eines medizinischen Eingriffes, unabhängig davon, ob ihr Kind zum Beginn des med. Eingriffes noch gelebt oder bereits nicht mehr gelebt haben, wie Sie folgenden Seiten entnehmen können  72 betroffene Frauen bitten in vielen Ländern die Ärzte vor dem med. Eingriffe dazu auf, nicht nur aus bestattungsrechtlicher Sicht eine bessere Aufklärung zu den Folgen in Bezug medizinischer Eingriff oder "kleine Geburt" anzubieten - das bezieht sich nicht nur auf einen geplanten med. Eingriff z.B. Curretage *, Schwangerschaftsabbruch, med. Eingriff  andere Natur, dem zu Folge ein sterbendes oder totes Kind den Mutterleib verläßt  mit anschließender Zuführung zu einem Begräbnis, einer des zahlreichen Gewebebanken, oder: immer noch dem Klinikmüll, weil Leichen (- teile) als auch Leibesfrüchte Ware sind, welche in ÖsterreichDeutschland, Schweiz ec automatisch diesen Verarbeitungsweg gehen. Wer in archaisch geprägten Totenkult rechtzeitig Widerspruch einlegt, (gegen eine Zuführung zu Klinikmüll , gegen die Zuführung zu einer Gewebebank, gegen die Innere Totenbeschau ec.) kann erreichen, das der/ die Verstorbene im Ganzen, würdig auf einem Friedhof seine/ ihre letzte Ruhe findet. Ergänzende Info: Wir müssen trauern, weil wir liebten,   Engel begleiten dichOrdnungen der Liebe , Macht der Liebe

Zahlen: laut DDr. Fiala gibt es in Österreich jährlich zwischen 35.000 - 45.000 Schwangerschaftsabbrüche. Dazu kommen noch alle anderen Todesursachen eine während seiner Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kindes, sodas wir auf ca 50.000 mehrheitlich in Wien während ihrer Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kinder kommen.

Die Feuerhalle meldet Fehlgeburten, wie diese im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes in der Feuerhalle in einem großen Feuersarg gesammelt und gemeinsam kremiert, die Asche in einer Urne gesammelt und gemeinsam verschiedet wurden (letzte Ruhestätte: Urnengruft in der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof)

Immer noch gibt es Ärzte, welche eine der Frau entnommene Zelle oder Gewebe mit nach Hause geben und ihrer Patintin sagen, das die Patientin damit machen kann, was sie will z.B. unkremiert im eigenen Garten, in einer Wiener Parkanlage oder im Wienerwald begraben. In der Versorgung von Ruslan war auch der Wiener Patientenanwalt der oben erwähnten Ansicht, dass das bestattungsrechtlich betrachtet, inhaltlich richtig  und daher gesetzlich erlaubt sei.

Die schönste Information für mich im vergangenen Jahr war das folgende Mail:
Sehr geehrte Frau Tegenthoff, die Kommunikation mit Ihnen ist etwas schwierig, weil Sie: - private emails ohne Zustimmung online stellen, noch dazu aus dem Zusammenhang gerissen - offensichtlich wenig bis gar keine berufliche Erfahrung in der Betreuung von Frauen haben, die mit einer ungewollten Schwangerschaft zu einem Abbruch kommen - nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass vieles von dem was Sie schreiben Ihrer Fantasie entspringt und nicht den medizinischen Fakten oder den Bedürfnissen von Frauen mit einer ungewollten Schwangerschaft entspricht.
Selbstverständlich kann jede Patientin das Schwangerschaftsgewebe nach einem Abbruch mitnehmen und damit machen, was sie will: es im Garten begraben, eine Zeremonie machen usw. Nur kommt das bei Frauen, die eine ungewollte Schwangerschaft haben sehr, sehr selten vor.  Ähnlich wie bei den sehr vielen Spontanaborten. Ausserdem kommen sehr viele Frauen schon früh in der Schwangerschaft zu einem Abbruch, 5.-6. Schwangerschaftswoche, gerechnet ab dem 1. Tag der letzten Regel. Da ist noch nicht viel Gewebe sichtbar und vorallem noch kein Embryo. Wie das aussieht können Sie online ansehen: http://www.gynmed.at/index.php/deutsch/abbruch
Im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre es hilfreich, wenn Sie im Zusammenhang mit einem Embryo oder Fruchtsack die Dinge so benennen, wie sie tatsächlich sind.  Ein Kind ist es definitionsgemäß erst nach der Geburt. Vorher ist es ein Fötus oder Embryo oder Fruchtsack.  So wie man Sie und andere Erwachsene ja auch nicht als fast tot oder prä-senil oder ähnlich beschreiben würde. Sondern als erwachsenen Mensch.
Der Newsletter des Museums ist öffentlich zugänglich. Gerne können Sie darauf verweisen oder diesen weiter veröffentlichen. Lesen Sie den Festvortrag von DDr. Christian Fiala ‚The Struggle for Fertility Control’ als aktuelles Highlight:http://de.muvs.org/.
Besuchen Sie das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, Mariahilfer Gürtel 37, 1150, Mittwoch bis Sonntag 14 bis 18 h, oder unsere Homepage de.muvs.org und unsere Facebookseite http://www.facebook.com/eMUVS.

Reaktion von Gunnhild Fenia Tegenthoff: In der Farbe der Hoffnung (Grün) unterlegt habe ich den Text von DDr. Fiala und seinem Team in unserer Aussendung, denn solche Worte geben Anlass zur Hoffnung auf Veränderung.

Was ein Arzt, Bestatter ec mir schreibt, ist in der Regel nicht privat (Ausnahme: es geht um das Begräbnis eines meiner Familienmitglieder), sondern stellt aus meiner Sicht eine allgemein gehaltene Information dar, wie er diese auch einer Patientin/ Klientin/Kundin sagen würde, daher veröffentliche ich erhaltene Informationen gerne 1:1. denn ich will nicht nur Dokumentieren, sondern auf Grund der Dokumentation zusammenhänge erkennen, verstehen lernen und sichtbar machen.
Als Leiterin einer Selbsthilfegruppe benötige ich eigene Betroffenheit, nicht aber zwangsläufig eine dazu passende berufliche Ausbildung, welche sich mit Bestattung, Medizin oder kranker Seele ec. beruflich auseinandersetzt. Ich blicke auf 27 Jahre als Zahntechnikerin /zahnärztliche Assistentin zurück - also im Schnittfeld Arzt/ Patient und mir. Und ich habe die Ausbildung zur PR - Assistentin gemacht inkl. Journalismus durchwandert - dabei erkannte ich die Macht und die Manipulation durch Sprache, Gesten, Blicke, Tonlage ec. Und immer noch bin ich eine Lernende - wirtschaftlich betrachtet leben ich von meiner Pension, bin also nicht darauf angewiesen, das mir jemand ein Geld für meine Arbeit gibt.

Das nicht alle Frauen im ersten Augenblick ihr während der gemeinsam erlebten Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenes Kind im eigenen Auftrag oder im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes beerdigt wissen wollen, können wir auf der Ebene der Selbsthilfegruppe auch beobachten.
Es folgt ein Blick auf jene, welche sich auf die Suche nach einer Webseite wie www.sternenkind.info oder einer Selbsthilfegruppe http://selbsthilfe.sternenkind.info/  machen. Das sind jene, die über eine natürliche Trauer darüber hinaus einen Leidensdruck aufgebaut haben in ihrer Seele. Manche haben niemanden, mit dem Sie darüber reden/ schreiben können. Andere wissen nicht, wie sie gegenüber dem Partner oder den eigenen Eltern oder den Schwiegereltern bzw Geschwisterkindern darüber reden zu beginnen sollen. Hier rate ich gerne dazu, andere Kommunikationswege z.B. schriftlich - ev unter Einbindung einer Baby- oder Trauerkarte - zu wählen. Rückmeldung: der erste Schritt fiel mir so wirklich leichter.
Kein Grab zu haben, kein Begräbnis gestaltet zu haben und damals nicht alle Familienangehörigen dazu eingeladen zu haben ist häufig eine Entscheidung, welche später bereut wird.

"Ach, hätte ich nur schon früher von Ihrer Seite gewußt! Ich hatte vor 2 1/2 Jahren einen Abbruch, weil mein Freund mit emotional total im Stich gelassen hat und ich völlig verzweifelt, überfordert und hilflos war. Ich wollte immer Kinder haben und hatte auch immer schon sehr viel, sehr intensiven Kontakt mit Kindern...Seither leide ich sehr unter dieser Entscheidung. Ich bin noch immer mit demselben Mann zusammen, der mir gegenüber so tut, als wäre das nie geschehen. Hätte ich ein Grab meines Kindes, dann hätte ich etwas zum vorzeigen. Einen Ort für meine eigene Trauer, aber auch für die Trauer meines Partner und meiner bzw. seiner Familie. Nun habe ich letzte Woche erfahren, dass mein um 10 Jahre jüngere Bruder und seine Freundin ein Baby bekommen und das hat die tiefen Wunden total aufgerissen....Mittlerweile geht es mir zwar wieder besser, aber ich dachte daran, eine Selbsthilfe-Gruppe zu besuchen, um vielleicht leichter einen Platz für mein Baby zu finden."

Aus dem aktuellen Begräbnisverhalten - die meisten jener in Ihrer Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kindern keinem Begräbnis, sondern dem Klinikmüll oder einer Gewebebank zuzuführen - und das alles nur weil die Mutter im ersten Augenblick (vor dem medizinischen Eingriff!) keine Beerdigung wünscht - was ist mit der Wertschätzung des verstorbenen Kindes um seiner selbst Willen und den Bedürfnissen vom Vater, den Großeltern? Ohne den Vater gäbe es von Zeugung weg dieses Kind nicht! Daher stehen ihm im Todesfall wohl auch Trauer (-riten) ec zu! Und daher sollte im Bestattungsrecht mehr für das verstorbene Kind, den Vater und die Großeltern ec. getan werden! Oder empfinden Sie für Ihr (Enkel-)Kind  die Zuführung zum Klinikmüll menschenwürdig? Auch Gegen die Zuführung zu einer Gewebebank kann sich nur die Mutter vor Beginn des med. Eingriffes sich aussprechen! Selten ist den Frauen bewußt, das Sie zeitgleich auf ein Begräbnis ihres Kindes verzichten! Selten haben die Frauen mit ihrem Partner, ihrer eigenen Mutter oder ihren Schwiegereltern ec. diese Fragestellung und den Folgen daraus vorher erörtert - vor dem medizinischen Eingriff!

Das Bestattungsproblem - wenn eine Bestattung durch Angehörige gewünscht wird, stellt sich aus Sicht der Angehörigen wie folgt dar:
Starb ein Mensch, nachdem er mit seiner eigenen Sozialversicherungsnummer als Patient aufgenommen wurde, haben Angehörige in Wien 5 Werktage lang zeit einen Bestatter ihrer Wahl aufsuchen zu können. Passiert das nicht, erfolgt automatisch ein Begräbnis im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes. Angehörige können darauf vertrauen: egal, wie Sie sich verhalten: es findet immer ein Begräbnis statt.

Ganz anders verhält es sich bei während ihrer Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kindern: Diese sind immer mit der Sozialversicherungsnummer der Mutter erfasst - und: die Frau/Schwangere/Mutter muss vor der Geburt/vor dem med. Eingriff dem behandelnden Arzt (und nicht seinen Angestellten) mitteilen, das sie anschließend "ihr Kind = die Frucht Ihres Leibes = die ihr entnommene Zelle = das ihr entnommene Zellgewebe) einem Begräbnis im eigenen Auftrag oder im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes zugeführt wissen will. Darüber, das Ärzte ihrer Patientin die Leibesfrucht/das ihr entnommene Gewebe/ die ihr entnommene Zelle zur freien Verfügung mit nach Hause geben, wird weder das Wiener Gesundheitsamt noch Bestatter freuen, aber es passiert fast täglich.
Einen besonders tragisches Erlebnis hat diese in Wien lebende Mutter erlebt. Sie nahm ihr Kind mit Zustimmung des behandelnden Arztes mit nach Hause, ging anschließend zu einem Seelsorger ihrer Kirche, einer in Wien ansässigen christlichen Ost - Kirche und bat den Seelsorger um Unterstützung, damit sie ihr Kind würdig beerdigen konnte. Der Seelsorger begleitete die Mutter und ihr Kind nicht! Auch der Patientenanwalt Wien gab falsche Auskünfte. Anschließend kam die Mutter mit ihrem Kind zu uns. Als die Betreuung durch mich begann, hatte die Mutter ihr verstorbenes Kind bereits 3 Wochen zu Hause - zuerst im Kühlschrank, dann im Tiefkühlschrank.  http://ruslan.sternenkind.info/

Das nur die Bestattung Wien alle Begräbnisse im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes abwickelt, geht etlichen KMU auf den Zeiger. Es klagten erfolgreich die Steinmetze http://www.steinmetze-wien.at/PRESSE/ , dann die Friedhofsgärtner, wer wird als nächstes folgen? Vielleicht sollte man diesbezüglich mal der "Bundesbeschaffungsagentur auf den Zahn fühlen - sofern zuständig, denn sie grenzt KMU auch in anderen Bereichen  aus." Im Gegenzug bietet die Verwaltung der Wiener Friedhöfe ausschließlich dem Wiener Gesundheitsamt gleich eine ganze Gruppe - Gruppe 35b - voller 1/2 Erwachsenengräber = Kindergräber an, während Angehörige zur Versorgung von verstorbenen Kindern als billigste Begräbnisvariante (wenn kein Grab vorhanden) auf knapp 70 in Wien und Umland befindlichen Friedhöfen ein Familiengrab angeboten  bekommen. Dem nicht genug, hat die Bestattung Wien - trotz eigener Sargerzeugung - keine Fötensärge im Angebot, sondern als kleinsten Sarg einen 80 cm großen Kindersarg. Ein liebevoll gestaltete Verabschiedung schaut anders aus: Andere in Wien und Umland ansässige Bestatter beginnen mit Fötensärgen ab 20 cm. Und am islamischen Friedhof in 1230 Wien gibt es Kindergräber - auch für Christen.

Als Mann sind Sie - im Übertragenen Sinn - auch Vater jedes einzelnen während seiner Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kindes. Väter können dzt - rechtlich betrachtet - nichts für ihr während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenes Kind tun - weder ein Namen geben, noch ein Begräbnis ausrichten.
Dazu die Aussage eiens Vaters:

Wir müssen trauern, denn wir wagten es, unser Kind zu lieben.

Es stimmt, dass wir durch das Trauern wieder genesen werden.

Wir werden nie wieder das Leben führen welches wir früher hatten,

aber wir können uns ein anderes Leben aufbauen.

Unsere Herzen werden heilen,

unsere Schmerzen werden weniger,

und wir werden eines Tages in der Lage sein,

ohne Tränen über unser verstorbenes Kind zu sprechen.

Es wird sogar der Tag kommen,

wo wir es wagen,

wieder zu lachen.

Paul O. Kinney


Gottes Segen Sei mit uns allen - nicht nur in den kommenden Feiertagen, wo wir die Geburt unseres Erlösers feiern. ich plane, dieses Mail unter offene-briefe.sonnenstrahl.org und Reaktionen zu veröffentlichen um ev. eintretende Veränderungen und den Kampf um Wertschätzung, Anerkennung, Liebe, Respekt ec. dokumentieren zu können.

Mit freundlichen Grüßen 
Gunnhild Fenia
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6.12.2000: u.a. Dank Mag. Elisabeth Widensky gibt es endlich die Gruppe 35b für Kinderbegräbnisse im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes.

Das es in Wien noch immer eine große Not von Angehörigen in Bezug auf Ihre während der gemeinsam erlebten Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kindern berichtet Mitarbeiter der SHG Regenbogen Wien in einer in Sat 1 und ORF im Jahr 2006 ausgestrahlten und heute noch online einsehbaren Aussendung mit dem Titel "Wenn der Tod am Anfang steht - „Babygrabfeld“ auf dem Zentralfriedhof ".