Teratologie Umwelt vergiftet
Teratologie - wenn Umwelt das eben gezeugte Kind erreicht und verändert.
Sie sind in Fußböden, Polstermöbel, Textilien und auch im Haussstaub: Phthalate. Das sind PVC Weichmacher. Sie stehen im verdacht Allergien, Asthma Krebs ec zu erregen. Studien belegenb: etwa 80% aller Kinder sind in den zivilisierten Ländern viel zu hohen Belastungen ausgesetzt.
Eine weltweite als auch generationsübergreifende Gefahr droht von Atomkraftwerken.
Medikamente und Umweltgifte enthalten u.U. toxische Stoffe
Toxische Stoffe erreichen jedes ungeborene Kind
Beispiel: Die Thalidomid Embryopathie wurde hervorgerufen durch die Einnahme eines von Ärzten verschriebenen Medikamentes. Die Folgen daraus sind Ihnen -vermute ich - als Contergan bekannt - und kann sich jederzeit wiederholen.
"Seit 1941 ist es Dank dem Augenarzt Dr. Gregg aus dem australischen Sydney bekannt, das neben Viren auch andere toxische Stoffe über die Plazenta zum ungeborenen Kind gelangen können.
Da weltweit auf der Seite der Politiker und Unternehmer keine ernstzunehmende Bereitschaft besteht, Dr. Greggs Warnungen in vollem Umfang zu beherzigen, geschehen heute noch zahlreiche vermeidbare fötale Fehlbildungen.
Darunter fallen z.B. die Thalidomid - Embryopathie, auch bekannt als Contergan, nachzulesen im Buch "Leben wächst in mir" von Sandra Steingraber ISBN 3530401358 auf Seite 53 - 57.
Thalidomid wurde nachweislich in 48 Länder bewußt an Schwangere verkauft. Die Einnahme von Thaliomid führt u.a. zu schweren "Extremitätenanomalien", dass heißt, Arme und Beine fehlen ganz. Typisch ist auch die sogenannte Phokomelie, bei der die Gliedmaßen wie kleine Flossen an den Schultern oder Hüften sitzen.
Das Thalidomiderlebnis hat aufgezeigt, das der Zeitpunkt der Belastung des ungeborenen Kindes mindestens genauso entscheidend ist wie die Dosis.
Wertvolle mehrsprachige Informationen zum Thema Contergan finden Sie unter www.tierversuchsgegner.org/wiki/index.php
Büchertipps und Links zu Selbsthilfegruppen finden Sie unter www.beepworld.de/members/sonnenstrahl_c/contergan-opfer.htm
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Es kommt nicht auf die Dosis an
aus dem Buch: " Leben wächst in mir": Als ebenfalls unwahr hat sich herausgestellt die Vorstellung, dass ein Stoff erst durch die Dosis zum Gift wird.
Das kritische Zeitfenster, in dem Contergan gefährlich wurde, war offenbar sehr klar begrenzt zwischen dem 35. bis 50. Tag nach der letzten Menstruation.
Dieser Zeitraum ist die wichtigste Phase der Organogenese. Embryos entwickeln sich vom Kopf abwärts und von innen nach außen. Daher führt das Medikament, wenn es zwischen dem 35. und dem 37. Tag geschluckt wurde, zu Babys ohne Ohren, während zwischen dem 39. und 41. Tag eingenommene Tabletten Kinder ohne Arme zur Folge hatte. 41. – 43. Tag: keine Gebärmutter; 45. – 47. Tag keine Beinknochen; 47. bis 49. Tag missgebildete Daumen.
Jährlich erleben wir (D) als Gesellschaft bis zu 25.000 Todesfälle durch Medikamente und seinen (teilweise nicht bedachten, nicht vorher bekannten) Nebenwirkungen
Medikamente sollen uns helfen, doch manchmal bringen Medikamente uns um.
Regelmäßig werden durch Pillen erkrankte Menschen mit Blaulicht in die Notfallaufnahmen gebracht. Viele müssen auf Intensivstationen behandelt werden. Viele sterben. Der Grund: Auch rund 50 Jahre nach dem Contergan-Skandal ist die Sicherheit von Medikamenten in Deutschland mangelhaft – sagen Experten.
Doch während ein ARD-Zweiteiler den größten Arzneimittelskandal der Bundesrepublik neu in den Fokus gerückt hat, erregt das Schicksal von jährlich zehntausenden Nebenwirkungs-Geschädigten kaum größere Aufmerksamkeit.
Seit wenigen Jahren untersuchen Spezialisten in Kliniken in Greifswald, Jena, Rostock und Weimar die neu eingelieferten Patienten auf Arzneimittel als Ursache der Krankheiten. Aufgrund dieser Erfahrungen schätzt die Wuppertaler Pharmakologin Petra Thürmann, dass rund fünf Prozent aller Aufnahmen in innere Abteilungen auf Nebenwirkungen zurückgehen.
Mit jeder Pille kann man sich Nebenwirkungen einhandeln
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bestätigt die Größenordnung. Das wären bis zu 300.000 Fälle im Jahr. Nach Einschätzung des Bremer Gesundheitsforschers Gerd Glaeske werden jährlich 16.000 bis 25.000 Todesfälle durch Neben- und Wechselwirkungen verursacht. Exakte Zahlen gibt es nicht. "Mit jeder Pille, die man nimmt, kann man sich neue Nebenwirkungen einhandeln", sagt Thürmann. Nieren- oder Leberschäden seien dabei vergleichsweise selten. Bei zwei Drittel aller Fälle in den Kliniken handele es sich um Magenblutungen und -geschwüre im Zusammenhang mit Schmerzmitteln, zu starke Unterzuckerung durch Medikamente gegen Diabetes oder teils schwere Schäden durch Herz-Kreislauf-Mittel. Allein bei einer bestimmten Form der Herzschwäche bekämen 70 bis 80 Prozent der Patienten durch die Behandlung zusätzliche Probleme.
"Die Hälfte aller Fälle schwerer Nebenwirkungen könnte man verhindern", meint Glaeske. Die Zulassungsstudien der Pharmahersteller kritisiert der Forscher als "sehr selektiv". "Teilnehmer sollen möglichst nicht älter als 40 Jahre sein. Trotz Verbesserungen ist auch der Anteil der Frauen zu gering."
In den Fokus rückt auch eine bessere Erforschung von Nebenwirkungen nach der Marktzulassung. "Das darf nicht dem Zufall überlassen werden", sagt Peter T. Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.
Sawicki und Glaeske sind überzeugt: Hier gibt es heute zu wenig Daten. So wurden zum Beispiel der Blutfettsenker Lipobay oder das Rheumamittel Vioxx erst nach Bekanntwerden von Nebenwirkungen vom Markt genommen. Jüngster Fall: Das Bayer-Mittel Trasylol gegen Blutungen bei Herz- Operationen wurde erst Jahre nach der Zulassung gestoppt.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) will die Risiken zugelassener Arzneimittel nun eindämmen und forderte die Koalitionsfraktionen auf, bei den laufenden Haushaltsverhandlungen dafür Steuermittel von bis zu 3,4 Millionen Euro freizumachen. Insgesamt gibt es bundesweit sechs kleinere, an Kliniken angesiedelte Einrichtungen, die die Sicherheit zugelassener Mitteln überwachen.
Einen Fall wie Contergan hält das Bundesinstitut für Arzneimittel wegen weit besserer Medikamenten-Überwachung heute für "wahrscheinlich ausgeschlossen". Aber bei 574 Millionen Verordnungen, 2734 neuen Arzneimittel und 27 neuen Wirkstoffe im vergangenen Jahr fällt Praxisärzten der Überblick oft schwer.
Bei den Älteren steigen die Risiken erheblich an, sagt Thürmann, viele bekommen weit mehr als eine einzige Tablette. "Es gibt kein Handwerkszeug für pragmatische Hausärzte, bestimmte Mittel wegzulassen." Medizinische Fachgesellschaften sollten Ärzte mehr Anleitung geben, wie sie mit Senioren umgehen sollen, die etwa hohe Cholesterinwerte, hohen Blutdruck und Alzheimer gleichzeitig haben.
(dpa/Basil Wegener/mcs)
erschienen auf www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/354/142045/ am 09.11.2007
Ein gutes Buch zum Thema ist "Leben wächst in mir"
Umweltgifte
Umweltgifte z.B. Schwermetallvergiftungen
Quecksilbervergiftung – Methylquecksilbervergiftung, auch bekannt nach dem ersten Fundort, da diese Umweltfolge bei Betroffenen erkannt wurde: Minamata - Krankheit.
Es handelt sich dabei um eine Schwermetallvergiftung, wie sie uns weltweit von verantwortungslosen Unternehmern und dafür mitverantwortlichen Politikern beschert wird. Geborene Kinder und Industriemitarbeiter beginnen wie Betrunkene zu torkeln, ungeborene mit Schwermetallvergiftung konfrontierte Kinder kommen scheinbar mit zerebralen Störungen (cerebraler Kinderlähmung) zur Welt. Weitere Informationen dazu finden Sie im Buch " Leben wächst in mir. Ein biologische Reise zur Geburt." von Sandra Steingraber ISBN 3530401358 auf Seite 58 - 66.
