PAS & PASS

In der Regel geht MANN davon aus, das Ungewollte Schwangerschaften abgetrieben werden. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, das besonders häufig TROPI - Kinder begetrieben werden.

TROPI heißt, das trotz Pille eine Schwangerschaft begonnen hat.

Wenn Frauen sich für die Einnahme /Verwendung von Schwangerschaftsverhütenden oder einnistungsverhüten sollender chemischen Mittel sich entscheiden, müssen die Frauen so leben, das die Chemie auch wirklich eine Schwangerschaft verhütend wirken kann. Dazu gehört ein regelmäßiger ruhiger bis mäßiger Lebensrythmus, täglich 8 Stunden ungestörte Nachtruhe, körperintern keine Entzündungen, an keiner chronischen Erkrankung usw. Zudem muss diese Verhütungsmassnahme in der Seele für die Frau "in Ordnung" sein. Nach Wochen/ Monaten setzt zunehemnd häufiger ein "Pillenmüdigkeit" ein = Zunehmend mehr Frauen sind nicht mehr bereit, die Pille jeden Tag zur gleichen Stunden zu nehmen und oder ruhig und ausgeglichen zu leben/ schlafen. Verhaltendbedingt steigt daher die Chance auf ein TROPI - Kind.

Nur dann, wenn für Frauen die Entscheidung gegen Kind zu 100% in Ordnung ist, entwickeln die Frauen bei einem Tropi Kind keine Liebe zum Ungeborenen.

Diese Frauen entwickeln meistens ein gesundes Trauerverhalten. Dazu kann gehören, das diese Angehörigen selbst kein Bedürfnis entwickeln selbst das Kind im Todesfall zu Beerdigen, wenngleich das Angebot von mitfühlenden Freunden sehr gerne in Anspruch genommen wird - wenn also das Angebot gemacht wird, ob dieses Kind "im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes" beerdigt werden soll. Diese Begräbnisse werden in jedem Fall in Österreich durch das zuständige Sozialamt Finaziert, denn das ist seit vielen Jahren so gesetzlich vorgesehen - nur bislang kaum angewendet worden. Beispiele von mit den Angehörigen gelebter Solidarität wird z.B. im Wiener AKH, aber auch in österr. Bundesländern eher gelebt.

Was ist, wenn die Frau seelisch krank ist und/ oder eigentlich von Herzen gerne (endlich) Schwanger werden und Mutter sein möchte - aber das Umfeld will das nicht? Was ist, wenn der Mann seelisch krank und / oder eigentlich von Herzen gerne endlich Vater werden (ein Kind Zeugen) aber auch Vaterschaft leben möchte? Dann besteht die wirklich große Gefahr, das die Betroffenen das Post - Abortion - Syndrom (PAS) = Post - Abortions - Stress - Syndrom (PASS) entwickeln! Die seelische Erkrankung wird verstärkt, wenn von Zeugung weg betrachtet - ein während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes Kind nicht würdig auf einem Friedhof verabschiedet, beerdigt - also nicht um seiner selbst gewürdigt wurde.

Als PAS & PASS werden im englisch sprachigen Raum die patologischen seelischen und körperlichen Spätfolgen nach einer Abtreibung genannt. Die vielen Gesichter des PAS/PASS in Folge eines Abtreibungstrauma ( = insbesondere, wenn Mädchen und Frauen zu einer Abtreibung "überredet", "gezwungen" fühlen = wenn Mädchen und Frauen sich nicht selbstbestimmt für die Abtreibung ihres Kindes sich entscheiden konnten oder wollten, werden unterteilt in körperliche Folgeerscheinungen:

Frühkomplikationen: Verletzungen und Schädigung der Gebärmutter, der Mutterbänder, der Vagina ec. sowie Infektionen und ihre Folgen wie Fieber, Entzündungen, Verwachsungen ...

Spätkomplikationen: Menstruationsstörungen, körperliche und seelisch bedingte Unfruchtbarkeit, Probleme unterschiedlichster Natur bei späteren - gewollten oder ungewollten - Schwangerschaften, erhebliche Steigerung der Neigung zu Fehl- und Frühgeburten, erhöhte Säuglingssterblichkeit, erhöhte Rate an Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaften.

Psychosomatische Folgen: Menstruationsprobleme Funktionelle Unterleibsschmerzen, das sind Schmerzen ohne medizinisch erkennbare Ursachen Probleme im gesamten Partnerschaftlichen und sexuellen Bereich, Migräne, Alpträume, Todessehnsucht, Ein- und Durchschlafstörungen

seelische Folgeerscheinungen: unkontrollierbare Weinausbrüche, weil die Seele trauern will oder sich die Betroffene massivste (selbstzerstörerische) Selbstvorwürfe macht, Selbstzerstörungaktionen z.B. Ritzen, Schlaf- & Essensverweigerung, aber auch die Verweigerung, sich selbst wieder zu gestatten, mal glücklich und/ oder fröhlich zu sein.

Die Flucht in Krankheiten wie z.B. Sucht, Schizophrenie, Borderline persönlichkeiten, wird häufig begleitet von sich selbst kasteien/ schneiden/ ritzen bis hin zum seelischen als auch körperlichen Selbstmord.

Dazu gehört auch das Betäuben von Gefühlen wie den Gefühlen der Trauer, Wut, des seelisch- und körperlich fühlbaren Schmerzes, des Selbsthasses, der Depressionen. Beobachtet werden Hyperaktivität (Flucht- und Verdrängungsmechanismen)

Es findet zeitweilig oder Dauerhaft ein Inneres sterbenstatt. Die Betroffenen wirken und agieren wie ein Roboter. Zerstört sind das Selbstwertgefühl, gestört sit die gesunde Eigen- und Nächstenliebe. Die Betroffenen sagen/ denken/ fühlen: "ich habe nicht das Recht darauf, das mich noch jemals ein Mann anschaut bzw ein Mann mich attraktiv findet und mich mag/ liebt."

Zer- und /oder gestört ist die individuellen Verbindung zum Schöpfer des Universums. "Wie konnte Gott mir das zumuten/ antun?" " Wie konnte ich das Gott antun, der er mir eines seineer Geistwesen anvertraut hat?"

Es gibt Betroffene, welche eine zwanghafte Wiederbelebung der Abtreibung (in der Realität und/oder in Träumen) durchlebend, indem Sie zwanghaft real wieder schwanger werden und anschließend wieder die  Schwangerschaft abbrechen lassen. Solcher Art gibt es Frauen mit mehr als 10 Schwangerschaftsabbrüchen.

Es gibt Betroffene, die gleich nach ihrem Schwangerschaftsabbruch eine erneute Schwangerschaft gezielt als auch bewußt anstreben - diesesmal als "Ersatz", denn es ist nicht so wie abtreibungsfreudige Ärzte/Männer sagen: dir wird doch nur ein Zellhaufen - vergleichbar mit einem eitrigen Zahn, eitrigen Blinddarm oder einem Krebsgeschwür - entnommen! Was auf der körperlichen Ebene stimmen mag, weil das Kind zu Beginn seines Entwicklungsstadium sich befindet, heißt das noch lange nicht, dass genau das auch so in der Seele erlebt/ wahrgenommen wird!

Die (ev. niemals enden wollende) Sehnsucht, eine geschehene Schwangerschaftsunterbrechung am liebeten ungeschehen machen zu wollen, kann in Wut und Hass gegen alles Männliche, den Vater, Partner, Arzt ec enden,  bis hin zur lebenslänglichen Partnerschaftsunfähigkeit.

Zur gesunden Trauer gehört für eine Weile die Focusierung auf andere Schwangere und Neugeborene (plötzlich sehe ich überall glückliche Schwangere und Eltern mit Kinderwägen. Dauert der Zustand über Wochen/ Monate hinweg an, gehört individuell abgeklärt, ob es noch ein gesunde oder doch schon krankmachende Trauerreaktion sich handelt.

Der Anblick schmerzt u.U seelisch, aber ev auch körperlich spürbar und kann zu erneuten Weinausbrüchen führen.

Die Angst vor einer Bestrafung durch Gott (Niobe - Syndrom) und noch vieles mehr ...können einem ganz individuell die persönlich gestaltete Hölle bereiten. Betroffene sind z.B. als Beter der Pro - Life Bewegung ein williges als auch sehr opferbereites Werkzeug. Dazu gehört die Bereitschaft, ehrenamtlich bei Wind und Wetter sich über viele Stunden/ tage hinweg sich vor Abtreibungsambulanzen zu stellen - in der Hoffnung, damit einem Ungeborenen das Leben zu retten. Wofür gar nicht so wenige Frauen undankbar sind! Aber es gibt auch andere Frauen, die sich z.B durch die Beter berechtigt sich belästigt fühlen.

Krisenzeiten sind: unmittelbar nach dem Eingriff in den ersten Wochen und Monaten nach der Abtreibung um den Geburts- und Todestag, ebenso bei anderen Familienfesten die Folgeschaft und Geburt eines anderen Kindes bei einem selbst bzw im familiären Umfeld oder im Freundes- und Bekanntenkreis nach einem Todesfall in der Familie, dem zufolge gesellschaftliche und familiäre Trauer erlaubt ist, der also offiziell beerdigt, begraben, offiziell betrauert werden darf - denn leider werden viele abgetriebene Kinder noch immer dem Organabfall zugeführt und mit diesem u.a. in unseren Müllverbrennungsanlagen entsorgt.

eine weitere Krisensezit ist, wenn Betroffene bis zum Klimakterium bzw bis zu ihrem eigenen Abschiednehmen von dieser unserer Erde keinen inneren Frieden gefunden haben - werden diese Sichtbar durch erschreckende Verhaltensauffälligkeiten.

Die Krisenzeiten bringen/ bieten - zusammen mit dem Leidensdruck - sehr gute Chancen zur bewussten Aufarbeitung, wobei nur die Vielfalt der Hilfsangebote erfahrungsgemäß wirklich alles zu klären und auszuheilen hilft, sei es das Lesen von Berichten anderer Betroffener in Buchform oder im Internet (z.B. Berichte über unseren Sternenkindernotdienst)

Hilfreich erlebt wird auch das Zusammentreffen mit anderen Selbstbetroffenen bei einem speziellen Gottesdienst genau für diese Zielgruppe z.B. am 2. Sonntag im Dezember "Ein Licht geht um die Welt" = http://worldwide_candle_lighting.sternenkind.info/ oder im Oktober der "Pregnancy and Infant Loss Remembrance Day" http://oktober.sternenkind.info

Als heilsam-/ hilfreich werden Gespräche in Selbsthilfegruppen und mit Therapeuten erlebt, zB durch Aufstellungen, Tanztherapien, Gesprächstherapien > http://therapeuten.sternenkind.info/ und/ oder Seelsorger http://seelsorge.sternenkind.info/ und/ oder Hebammen http://hebammen.sternschnuppen.info/ Die Besuche zu Hause durch eine mobile Hebamme bzw. das Aufsuchen von Hebammen z.B. in Hebammenzentren werden vielfach kostenfrei ab Beginn einer Folgeschwangerschaft angeboten. bei einer Folgeschangerschaft nach einem während der Schwangerschaft, geburt und kurz danach verstorbenen Kind sollten sie umgehend an Beginn Ihrer Folgeschwangerschaft den Amtsarzt Ihrer Krankenkasse aufsuchen, um beruflich - krankenkassenfinanziert - freigestellt zu werden!

Sinnvoll erscheint - laut Betroffenen - die Verbindung von Angeboten der Selbsthilfegruppen, fachliche Therapien und Seelsorgerliche Betreuung.

Wie lange der Prozeß der Verarbeitung dauert, hängt von der Reife der Seele, der Bereitschaft zur Konfrontation sowie der Bereitschaft, sich und anderen zu verzeihen ab.

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