Mobbing

so erkennt man Mobbing:

"Man unterscheidet zwischen verdeckter und offenem Mobing", erklärt Psychologe und Psychotherapeuth Harald Hornich: Das verdeckte Mobbing passiert im Hintergrund. Es wird über einen getuschelt, Gerüchte werden verbreitet, abwertende Blicke werden einem zugeworfen, man wird ignoriert, wichtige Informationen werden einem nicht mitgeteilt, und wenn man den Raum betritt, gehen die anderen rauss.

Beim offenen Mobbing wird man beleidigt, beschimpft, gequält oder gedemütigt. Man ist aggresivem Verhalten oder sogar sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Mobbing ist auch, wenn einem nur sinnlose Aufgaben zugeteilt werden oder sämtliche Entscheidungen infrage gestellt werden, wenn man falsch beurteilt oder ständig unterbrochen wird.

So bekämpft man Mobbing

"Das Erste, was man tun sollte, ist sich Unterstützung zu holen", sagt Harald Hornich. Man sollte nicht zurückmobben, sondern Hilfe bei Lehrern, Eltern oder Vorgsetzten suchen. Nützt das auch nichts, kann man in letzter Konsequenz die Schule oder den Arbeitsplatz wecvhseln. "Ein Wechsel in eine andere Klase oder Abteilung genügt meist nicht." Die beste Strategie, Um Mobbing zu unterbinden, ist, sich selbst zu stärken. Ist man selbstbewußt, sind einem die Sticheleein anderer egal. Dazu muss man aber nicht nur stärke ausstrahlen, sondern auch selbstsicher sein. Die Mobber zu ignorieren kann funktionieren, aber auch nach hinten losgehen: "Es kann sein, dass sie in der Ignoranz eine Herausfordserung sehen und noch aggresiver werden", sagt der Therapeut. Sticheleien sollten nicht zur Tagesordnung werden. Deshalb sollte man sie umgehend ansprechen. Auch professionele Unterstützung kann helfen. "Der erste Ansprechpartner ist meistens der praktische Arzt" weiß Horrich. Die Betroffenen holen auf Grund der Symptome , die Mobbing hervorrufen kann, wie zum Beispiel Schlaflosigkeit zuerst den Rat Ihres Arztes (oder Aphothekers). Erst wenn die Symptome hinterfragt werden, stellt sich oft heraus, dass Mobbing dahintersteckt. Wichtig ist, das man nicht schweigt und statt dessen aktiv wird. Auch wenn erste Gespräche keine Lösung hervorgebracht haben, sollte man nicht aufgeben und sich weiterhin wehren.

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