Donor Sibling Registry
die Monatszeitung für Religion und Politik - der Kurier der Christlichen Mitte - berichtet in seiner Ausgabe Februar 2012 - Nr. 2 über den Hintergrund für Einrichtungen wie z.B. "Donor Sibling Registry" sind u.a. Kinder ohne Vater
5% aller Kinder in den USA kennen ihren Vater nicht, weil sie durch eine Samensprende gezeugt wurden. Samenbaneken geben die Identität der Spender nicht preis, suchen im Internet nach ihnen und informoeren sie, zu welchem zeitpunkt sie ihren samen bereitsstellen sollen.
Samenspender verzichten auf ihre Rechte als Vater. Festgehalten werden nur die nötigsten Daten wie Blutgruppe, Hautfarbe und Gesundheitsinformationen. Wie sicher diese Daten sind, wird z.B. deutlich an einem fall aus den Niederlanden, wo ein geisteskranker mittels Samenspende Vater von 22 Kindern wurde, weil er seine Krankheit verschwieg.
"Freie" Spender - Agenturen wie die "Free Donor (Spender) Registry Website" z.B. funktionieren wie eine Agentur für Partnerschaftsvermittlung. Sie werben damit, dass die gezeugten Kinder später auf Wunsch Verbindung zu ihren Vätern aufnehmen können. Weltweit werden frische Samenzellen versendet. Wer den Spender kennenlernen möchte, kann sich mit ihm in einem Cafe treffen und den frischen Samen - nach einem Besuch der Herrentoilette - in einem Latex- Gefäß mitnehmen.
Im Jahr 2000 gründeten Kinder von Spendervätern die "Donor Sibling Registry" mit dem Ziel, Ei-, Samen- und Embryo - Spender ausfindig zu machen. Diese Webseite wird täglich von einigen Tausenden besucht, in der Hoffnung, Geschwister und Eltern zu finden.
https://en.wikipedia.org/wiki/Donor_Sibling_Registry