Hysterektomie

Hysterektomie heißt in der Sprache der Mediziner die Entfernung der Gebärmutter, ein Organ, welches auch als Uterus bekannt ist.

28.8.2010

Liebe Frau Tegenthoff,

durch den Bericht v. Frau Dr. G. Marx „Risiko durch Anti-Baby-Pille“ bin ich auf Ihre Seite www.sonnenstrahl.org aufmerksam geworden.

Selbst betroffen von den Folgen einer Gebärmutter- und Eierstockentfernung habe ich zu diesem Thema eine Internetseite www.Totaloperation.com erstellt und eine Selbsthilfegruppe gegründet, um die Informationen an alle Frauen, die auf der Suche nach Hilfen sind weiterzugeben.

Meine Webseite www.totaloperation.com enthält zum Thema der künstlichen Menopause hilfreiche Informationen über die Gebärmutterentfernung und/ oder Eierstockentfernung, eine Checkliste bevor man sich für eine solche Operation entscheidet sowie Anregungen und Empfehlungen zur Selbsthilfe und individuellen Beratung.

Über einen gegenseitigen Linkhinweis würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank. Herzliche Grüße

Birgit Hübner Birgit Hübner

Im Einklang mit der Natur...

Hormonselbsthilfe-Wernigerode - Beratung

www.Totaloperation.com email: info(at)totaloperation.com

Reaktion von Fenia

Von: Gunnhild Fenia Tegenthoff [mailto:fenia@sonnenstrahl.org]
Gesendet: Mittwoch, 8. September 2010 09:06
An: Birgit Hübner

Betreff: Re: Hormonselbsthilfe-Wernigerode -Anfrage zum gegenseitigen Linkhinweis-

Ihre Anfrage habe ich soeben auf folgendem Link in unser A- Z eingefügt: http://h.sonnenstrahl.org/index.php?id=1436

Wie gehen die betroffenen Frauen eigentlich damit um, nun kein Kind mehr empfangen und austragen zu können?

-- MFG Gunnhild Fenia Tegenthoff

Reaktion von Frau Hübner:

Von: Birgit Hübner <huebnerwr@t-online.de>
An: Gunnhild Fenia Tegenthoff <fenia@sonnenstrahl.org>
Betreff: AW: Hormonselbsthilfe-Wernigerode - Anfrage zum gegenseitigen Linkhinweis-
Datum: 2010-09-10 13:27:46

Liebe Frau Tegenthoff,

vielen Dank für Ihre Frage und den Linkhinweis auf Ihrer Seite.

Ich füge Ihren Link unter hilfreiche Links auf meiner Seite ein.

In manchen Krankenhäusern werden schon psychologische Begleitungen angeboten. Betroffene Frauen, die mir begegnen sprechen darüber gar nicht oder akzeptieren die Sache als „das ist eben so“. Es wird oft als Begründung zur Entscheidung für die OP verwendet mit den Worten: „Diese Organe dienen nur der Reproduktion, also raus damit“. Hinterher wird diese Begründung dann zum Bummerrang für die Betroffenen selber. Sie fühlen die Signale ihres Körpers anders als der Arzt es gesagt hat. Aber mit der OP haben sich erst einmal viele Ängste beruhigt.

Viele Symptome, die kurz danach oder in späteren Jahren auftreten, werden nicht mit den Folgen der OP in Zusammenhang gebracht. Und so kann auch das unverarbeitete Wissen, keine Kinder mehr zu bekommen, zu anderen seelischen u. körperlichen Problemen führen. Insbesondere vor und nach einer solchen Operation ist es sehr wichtig sich mit dieser Situation auseinander zu setzen.

Denn eine Frau zu sein, ist die innere Freude über die grundsätzliche Fähigkeit und Verantwortlichkeit neues Lebens schaffen zu können, egal wie alt man ist.

Herzliche Grüße Birgit Hübner

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