Depression
Seelische Leiden äußern sich bei Männer und Frauen unterschiedlich
Frauen und Männer "ticken" unterschiedlich - das betrifft auch viele Erkrankungen, zum Beispiel Depressionen. Beim weiblichen Geschlecht treten eher klassische Symtome wie Rückzug, Freudlosigkeit und Stimmungslabilität auf. "Sie" entwickelt rascher ein Krankheitsbewußtsein, sicht daher bald ärztliche oder therapeutische Hilfe. Frauen sind zudem eher bereit, Medikamente einzunehmen und bekommen daher häufiger Antidepressiva verschrieben als Männer.
Hormonelle Faktoren wurden lange Zeit als alleinige Ursache dafür angesehen, das Frauen häufiger an Depressionen erkranken als Männer. Neuen Studien zufolge, haben aber psychosoziale Faktoren (z.B. Mehrfachbelastung mit Familie und Beruf) weit mehr Gewicht.
Das "starke Geschlecht" neigt bei Depressionen eher zu Verdrängung und aggressivem Verhalten. Viele Männer sind noch immer der Überzeugung, das Mann nicht über Gefühle reden darf. Daher hat "er" gelernt, psychische Beschwerden über den Körper auszudrücken. Für Männer Typisch: Herz-, Magen- & Rückenschmerzen. Auch exzessive Verhaltensmuster wie übermäßiges Arbeiten, erhöhte Risikobereitschaft im Sport, Straßen- & Sexualverkehr, Finanzen oder die Flucht in Suchtverhalten ist zu beobachten. Auch Ängste (Panikattaken), Schlafstörungen /Schlaflosigkeit, Schweißausbrüche und Herzrasen sind typische Wahrnehmungen. Eine kurze Auszeit hilft erkennen und kann heilsam sein www.lebensresort.at ,
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Depression als Adipositas-Risiko
London - Depressionen oder auch Angsterkrankungen können Gewichtsprobleme verschärfen. In einer prospektiven Beobachtungsstudie im Britischen Ärzteblatt BMJ (2009; 339: b3765) waren mentale Störungen im jüngeren Erwerbsalter ein signifikanter Prädiktor für eine spätere Adipositas. Viele Menschen mit mentalen Problemen sind adipös. Es war aber bisher nicht klar, ob die Gewichtsprobleme den mentalen Erkrankungen vorausgehen oder ob letztere mögliche Auslöser für die Gewichtszunahme sind. Um diese Frage zu klären, hat Mika Kivimäki vom University College London die Daten der Whithall-II-Studie ausgewertet. An dieser Langzeitstudie zum Einfluss des Lebensstils auf chronische Erkrankungen beteiligen sich seit 1985 mehr als 10.000 Angestellte aus Ämtern...
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