Fukushima, Japan

einen wissenschaftlichen Bericht zur Fukushima Katasthrophe finden Sie unter http://11.3.2011.sternschnuppen.info/

25.3.2001: www.oe24.at Strahlenwolke über Österreich

Viele sind besorgt, doch Experten geben entwarnung: Die Dosis der Strahlung ist extrem gering.

Wien. Die radioaktive Wolke hat gestern auch Österreich erreicht. Das zeigen die Modellberechnungen der ZAMG www.zamg.ac.at . Grund zur Panik besteht nicht. "Die Konzantration ist so gering" dass wir sie mit unseren Geräten gar nicht messen können", sagt Experte Gerhard Wotawa.

Nur die Atomstopp - Organisation CTBTO verfügt über derart sensibvle Messstationen. Die von CTBTO (www.ctbto.org ) ermittelt Ergebnisse sind aber erst für Sonntag zu erwarten. Der Grund liegt im aufwendigen Prozedere: Die Forscher speichern 20.000 Kubikmeter Luft und pressen sie durch einen Filter. Diesen lassen sie einen Tag lang liegen. Dann misst ein Detektor, ob Strahlung vorhanden ist. Deutschsprachig gefunden auf www.wien-io.diplo.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_des_Vertrags_%C3%BCber_das_umfassende_Verbot_von_Nuklearversuchen

 

Über Obst, Pilze, Gemüse, Milch und das Fleisch von Tieren wird auch die menschliche Gesundheit angegriffen. Plötzlich ist (Dosen. Tiefkühl-) oder getrocknete Nahrung - welche vor dem Unglück verarbeitet wurde - gesünder ...

aus Krone bunt vom 27.3.2011:

Wenn in Lebensmitteln der atomare Tod lauert ...

Salat, Milch, Obst - um den Katastrophenreaktor Fukushima und darüber hinaus birgt diese Grundnahrung der Menschen jetzt Tod statt Leben in sich! Denn längst hat sich Cäsium 137 in Tiere und Pflanzen gefressen. Von dort gelangt es in den Körper - wo es Muskelgewebe und Nerven schädigt. Ein Bericht von Mark Perry und Christoph Matzl

Mit leisem Surren fährt der Geigerzähler über den Frühlingssalat. Vor wenigen Stunden erst wurde das frische Grün von den Feldern geerntet. Doch statt Leben könnte das sonst so wertvolle, vitaminreiche Lebensmittel den Menschen nur den drohenden Tod bringen. Ein immer intensiver werdender Piepton warnt die Wissenschaftler, die da rund um den in seine Bestandteile zerfallenden Atomreaktor Fukushima erste Proben nehmen, vor der drohenden Gefahr.

"Kleine Schäden am Erbgut kann der menschliche Körper selbst reparieren. Hohe Belastungen wie bei der geführteten Strahlenkrankheit nach einem Reaktorunfall oder einem Bombenabwurf setzen aber lebenswichtige Mechanismen außer Kraft. Doch schlimmer noch sind die Spätfolgen - dann also, wenn die Zerfallsprodukte der radioaktien Strahlung unbemerkt in die gesamte Nahrungskette des Menschen gelangen", warnt der Wiener Allgemeinmediziner Dr. Walter Glück aus Baden bei Wien in Niederösterreich.

Die größte Gefahr (wie jetzt in einem weiten Umkreis der japanischen Katasthrophenmeiler): Cäsium 137! Noch immer ist in Pilzen, Beeren und sogar Fleisch die Atomexplosion von Tschernobyl messbar. "Besonders hoch ist die Dosis in Wildschweinen. Jetzt im Frühjahr ist es besonders schlimm. Denn die Borstentiere haben im Winter auf der nahrungssuche genau jene Erdschichten durchwühlt, in denen es noch strahlt", schlägt auch Dr. Klaus Kastenhofer, Chef von Global 2000 und Mediziner Alarm. In Bayern müssen übrigens auch 25 Jahre nach dem Reaktorunglück noch wilde Sauen aus dem Verkehr gezogen werden, weil sie so sehr verstrahlt sind, dass der Gebnuss die Gesundheits gefährden würde. Kastenhofer glaubt, dass diese Gefahr auch in waldtieren in Österreich lauert. Global 2000 Aktivisten werden demnächst penible Strahlenuntersuchungen vornehmen. Kastenhofer: "Wir müssen jedes Risiko ausschließen. Wenn sich das Cäsium einmal im Muskelgewebe und den Nerven der Menschen abgelagert hat, ist es zu spät. Denn dann verteilen sich die toxischen Zerfallsprodukte im ganzen Körper. Und dann wird der gesamte Organismus vergiftet und verstrahlt."

Erschreckend übrigens auch die Untersuchungen eines Hartholzbestandes in OAK Ridge Teenessee: Dort sind noch 30 Jahre nach der Cäsium 137 Kontamination 99,9 Prozent der radioaktiven Partikel nachweisbar.

Dieses und das noch immer messbar Präsente Tschernobyl - Schreckensszenario ist in Japen hochaktuell - und hochbrisant! Denn dort sind trotz aller gegenteiliger Beteuerungen der reaktorenbosse des TEPCO - Konzerns weite Landstriche bereits großflächig kontaminiert. Wie neues Untersuchungen des Zivilschutzverbandes ergeben haben, können radioaktive Stoffe 20 Zentimeter in frisch geschüttetes Heu eindringen. Sogar Getreide in Säcken wird kontaminiert. Und damit ist der schlimmste aller möglichen Kreisläufe auch schon in Gang gesetzt.

"Mit schweren Gesundheitsschäden Zehntausender Menschen ist leider unweigerlich zu rechnen. Denn die Milch, das Fleisch und auch Gemüse und Obst werden vermutlich über Jahrzehnte belastet sein. Ebenso wie der Fisch. Die langzeitwirkung der unglaublichen Reaktorkatastrophe auf die fruchtbarenb Anbaugebiete in der Präfektur Fukushima ist noch gar nicht abzusehen. Und auch die Verseuchung der Meere und damit die Verstrahlung wertvoller Fischbestände dürfte noch sehr lange andauern", befürchtet der Wiener Arzt Dr. Klaus Kastenhofer.

Inzwischen verschärft sich die Lage in Japan von Minute zu Minute! Mittlerweile hat die Regierung in Tokio über vier Präfekturen ein Auslieferungsverbat für Milch sowie mehrer Gemüsesorten verhängt. Selbst Spinat ist frisch vom feld nun nicht mehr geniesbar ...

(C) OE24.at

eines ist seit 4.4.2011 klar: Das Atomwasser kommt weltweit zu uns allen. Auf der Karte der Meeresströmung wird klar: Das verseuchte Wasser wird um den Globus geschickt.

> mehr als 11,5 Millionen Liter in Meer geleitet

> Fische, Algen ec. werden verseucht

Wieder eine Verzweiflungstat: Gestern schüttete Tepco 11.500 Tonnen verstrahltes Wasser ins Meer. Die Folgen sind global und gefährlich.

FUKUshima. Wenn nichts mehr hilft, muss der Ozean dran glauben. Es scheint, als ob Japan im Kampf gegen die Strahlenbelastung nichts mehr einfällt. DER AKW - Betreiber TEPCO musste gestern zugeben: "Wir haben 11.5000 Tonnen verstrahltes Waser ins Meer gepumpt."

Die Vorgeschichte: Das gesamte Wochenende lang floss atomverseuchtes Wasser ungehindert ins Meer. Die Menge war enorm: sieben Tonnen pro Stunde. Insgesamt - über 2 Tage - waren es 336.000Liter.

Die Werte für die Jod - 131 - belastung des Wassers sollen bei einer Million becquerel pro Liter liegen. das ist etwa 10.000 Mal mehr, als sinst an Atomanlagen gemessen wird.

Alle verzweifelten versuche, das Leck abzudichten (Beton, Chemikalien, Papier, sie färbten sogar Wasser weiß, um das Leck zu orten), brachten keinen Erfolg. ...

Belastete Fische: Jetzt beginnt der teuflische Kreislauf. Das Atomwasser vergiftet derzeit vor der Küste Japans Tiere und Pflanzen. Helmuth Böck, Prof. für Reaktorsicherheit an der TU Wien: "Das Wasser wird jetzt verteilt und in den Biorythmus eingebaut - Algen und Fische sind davon betroffen." Und es wird sehr lange im Ozeankreislauf bleiben: Cäsium 137, das jetzt ausgegossen wird, hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren. da sich das Gift in den Tieren anreichert, kann der Versehr von Fisch krebserregend sein.

Atom weltweit: Die ganze Welt wird jetzt bedroht. Meeresströmungen (Grafik) treiben das verseuchte Wasser rund um den Globus. Schon bald werden die Strahlenwerte in allen Meeren steigen - auch im Mittelmeer. auszug aus Österreich - Printausgabe vom 5.4.2011

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