Angst vor Veränderung

ein krone.at Bericht vom 7.5.2011 geschrieben von DDr. Chr. Pongratz, Donau - Uni. Krems:

Wenn Änderungen anstehen, sollte man agieren statt reagieren

Wenn wir wollen, dass alles bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles ändert.(Tomasi di Lampedusa

Veränderungen erzeugen mitunter Angst. Der Mut, trotzdem bisher unbeschrittene Wege einzuschlagen, ist nicht jedem gegeben. Wenn sich Systeme ändern, können Bedenken der Beteiligten entstehen, zu den "Verlieren" dieser Veränderung zu gehören. Diese Sorgen stehen als Gegengewicht die durch die Veränderung geschaffenen neunen Möglichkiten gegenüber. Es liegt jetzt am Zugnag des Einzelnen, welcher Überlegung er sich zuwendet. Angst ist als schlechter Ratgeber bekannt. Die Wirtschaft belohnt gemeinhin diejenigen, die sich an veränderte Bedingungen am besten anpassen können.

Manche bewegen sich erst, wenn der Zwang und der Leidensdruck nicht mehr unbeachtet bleiben können. Diese Spätentschlossenen arbeiten durch die Zeitknappheit des verspäteten Einstieges bedrängt und begeben sich der Möglichkeit, selbst die Veränderung zu gestalten. Sie reagieren anstatt vorzugeben, sie kopieren anstatt zu erschaffen. Andere erkennen die Situation als persönliche Chance, das Steuer in die Hand zu nehmen und (z.B.) zum Technologieführer der Szene zu werden.

 

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