Alzheimer

Ein Form von Demenz ist Morbus Alzheimer

Gedächnisstörungen frühzeitig erkennen

Eine Demenz zeichnet sich dadurch aus, dass Gedächnisstörungen über einen längeren Zeitraum ohne Unterbrechung anhalten und dass zusätzlich Einschränkungen im Urteils- und Denkvermögen vorliegen.

Zu unterscheiden ist die Selbsteinschätzung der Betroffenen von den Eindrücken der Angehörigen. Erstere klagen anfangs meist eine mangelnde Konzentrations- und Merkfähigkeit - was massive auswirkungen auf die Selbstversorgung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs hat!

Die Angehörigen hingegen bemerken zumeist eine verringerte Auffassungsgabe und häufig eine depressive Verstimmung.

Österreich: 0800800820

Österreich: In Kooperation mit Fachärzten führt das Hilfswerk www.hilfswerk.at auch Massnahmen durch, um den Grad der Diagnose und Therapie zu erheben. Erhebungsbögen, welche einen Demenzverdacht ermitteln, haben derzeit eine Trefferquote von 85%! Das ermöglicht die Zuweisung zu Fachärzten, Therapien (um die Erkrankung hinauszuzögern) als auch Pflegegeld/ Heimhilfe. (um die bestehene Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern).

Zahl der Demenzkranken verdoppelt sich bis 2050

Düsseldorf - Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland wird sich nach Einschätzung von Experten in den nächsten 40 Jahren verdoppeln. Wegen der wachsenden Zahl älterer Menschen durch den demografischen Wandel werde die Zahl der Alzheimerpatienten von derzeit 1,1 Millionen bis 2050 auf über zwei Millionen steigen, prognostizierte das Kuratorium Deutsche Altenhilfe am Mittwoch auf der Fachmesse Rehacare in Düsseldorf. Damit kommen den Experten zufolge auf das Gesundheitswesen neue Belastungen zu. Bereits im Zeitraum 1997 bis 2007 habe sich der Anteil der Pflegeleistungen an den Gesundheitsausgaben von 8,6 auf 11 Prozent erhöht...

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Morbus Alzheimer: Interleukin beseitigt Plaques

Jacksonville - Eher zufällig sind US-Forscher auf einen möglichen neuen Ansatz in der Therapie des Morbus Alzheimer gestoßen. Ihre tierexperimentellen Studien in FASEB Journal (2009; doi: 10.1096/fj.09-141754) ergaben, dass das Zytokin Interleukin 6 die Mikroglia zum Abbau von Plaques veranlassen kann. Die Hypothese der Arbeitsgruppe um Pritam Das vom der Mayo Clinic in Jacksonville/Florida war, dass die Zellen der Mikroglia, dem Stütz- und Bindegewebe des Gehirns, denen auch eine Rolle in der Immunabwehr zugeschrieben wird, aktiv an der Pathogenese des Morbus Alzheimer eingreifen. Sie vermuteten, dass die Gliazellen die Hirnzellen schädigen und die Demenz verstärken...

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