Helfer vor Ort
Ein wesentlicher Bestandteil unserer Aktion ist die Hilfe vor Ort. Hier ist ein eigener Bezug zur Thematik während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes Kind hilfreich, aber nicht zwingend.
1. Wir suchen Hebammen ec., welche es zulassen, das wir Sie (in Bezug auf Ihren Arbeitsplatz) mit Strickmützen ec. versorgen. Schreiben Sie uns jetzt! Unserer Kontaktdaten finden Sie im Impressum.
2. Wir suchen z.B. Angehörige von während der Schwangerschaft, Geburt oder später verstorbenen Kindern bzw. mitfühlende Freunde, die bereit sind, "Bote" zu sein. Schreiben auch Sie uns jetzt! Unserer Kontaktdaten finden Sie im Impressum.
Sie helfen uns, indem Sie sich bereit erklären, die Boxen persönlich in den Kliniken abzugeben und dort durch Gespräche mit dem zuständigen Fachpersonal Aufklärung zu leisten und so den Umgang mit Sternenkindern und deren Eltern maßgeblich zu verbessern.
Diese Arbeit ist nicht immer ganz einfach, aber sehr wertvoll und wichtig.
Voraussetzung hierfür ist, zuverlässige Kontaktdaten an die Organisatorinnen der Klinikaktion weiterzugeben und vor dem Besuch der Klinik in regelmäßiger Kommunikation mit diesen zu bleiben, um alle notwendigen Informationen fachgerecht vermitteln zu können.
Eine eigene Betroffenheit macht es leichter, die Problematiken der Angehörigen von z.B. während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern zu verstehen. Es ist eigentlich nicht damit getan, einfach nur Kleidung abzugeben. In zahlreichen Kliniken muss erst verdeutlicht werden, warum es derart wichtig ist, Kinder auch im kleinsten Alter in schützende Kleidung zu hüllen.
Die Gespräche mit dem zuständigen Fachpersonal ermöglichen uns aber auch ein Feedback über die Aktion. Hier stehen unsere Vor-Ort-Helferinnen als Vermittlerinnen zur Verfügung.
Der Austausch mit dem zuständigen Klinikpersonal bietet eine wertvolle Gelegenheit, auf Mängel/ Defizite/ Missverständnisse/ Bedürfnisse im Umgang mit Angehörigen und ihren während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kind (Sternenkind, Schmetterlingskind) hinzuweisen, wie beispielsweise die Wichtigkeit eines einfühlsamen Umgangs, eines langsamen und würdigen Abschiedes vom Kind, von mehreren gemachten Fotos für die Eltern, von der Wichtigkeit, auch eine Frau im zweiten Trimenon oder mit einem toten Baby im Bauch im Kreissaal und nicht etwa auf der normalen gynäkologischen Station entbinden zu lassen usw. Um diese Problematiken zu verstehen, ist ein eigener Bezug sehr wertvoll, jedoch nicht zwingend.
In Gesprächen können wir auch nicht-betroffene Helferinnen auf die wichtigsten Punkte hinweisen, die beim Gespräch angesprochen werden könnten.
Wer sich dieser Aufgabe zu stellen vermag wird den betroffenen Eltern eine unglaubliche Hilfe sein. Jeder Weg, den wir ebnen, ist ein Weg, der für die Trauerarbeit wichtigen ersten Entscheidungen zukünftiger Angehörigen von Sternen- bzw. Schmetterlingskindern in Zukunft mit weniger Stolpersteinen gesät sein wird. Zahlreiche andere Angehörige von vorausgegangenen Kindern haben dies bereits vor uns getan und viel bewirkt. Es ist wichtig, dass diese wertvolle Arbeit weiter geführt wird.
Sie helfen uns auch, indem Sie sich bereit erklären, die Boxen - ohne weitgehendes persönliches Gespräch - persönlich in den Kliniken abzugeben.
Zurzeit suchen wir Vor-Ort-Helferinnen in ganz Österreich. Bitte melden Sie sich jetzt online!