Feuerhalle = Krematorium

Feuerhalle Wien

Lt. Verwaltung der Feuerhalle Simmering www.krematoriumwien.at , post(at)krematoriumwien.at, feuerhalle(at)friedhoefewien.at treffen die unter 500 Gramm schweren Kinderleichen aus folgenden Kliniken zur anschließenden  Sammelbeerdigung in der Babygruppe 35b ein:

Kaiserin-Elisabeth-Spital, Krankenanstalt Rudolfstiftung, Semmelweis Frauenklinik, SZM Ost (Sozialmedizinisches Zentrum Ost - Donauspital), Sozialmedizinisches Zentrum Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital, Wilhelminenspital, Krankenhaus Hietzing = frühere KH Lainz, St. Josef KrankenhausGöttlicher Heiland und aus dem Wiener AKH aus folgenden Abteilungen: 6Q (erstmalig im Frühjahr 2008), 8E, 8C (Genetische Beratung, Schwangerschaftsabbruch nach Pränataler Diagnose).

Am 15.6.2009 hat mich die Information erreicht, das lt. Herrn Christian Vikenscher, Leiter der Feuerhalle inzwischen auch unter 500 Gramm schwere Kinderleichen aus dem KH Hanusch, dem Goldenen Kreuz und von der Privat Klinik Döbling eintreffen, um diese zu kremieren und der Sammelbeerdigung zuzuführen.

Feuerhalle, Verwaltung, öffentlich besuchbare Grabstelle der Klinikabfälle (Bild): 1110 Wien 11, Simmeringer Hauptstraße 337 (gegenüber Wiener Zentralfriedhof/Tor2), erreichbar mit der Strassenbahn 71 oder 6
Webservice der Stadt Wien gefunden auf www.wien.gv.at

Die Feuerhalle in Wien Simmering ist seit Sommer 1996 dazu übergegangen, den bei Ihnen angelieferten Klinikmüll zu kremieren und gesondert auf eigenem Grund und Boden zur letzten Ruhe zu betten (Bild).

Lt. Leiter der Feuerhalle: Der Grabschmuck, den Angehörige verstorbener Kinder hier hinterlegen, wird mehrmals im Jahr weggeräumt/ weggeschmissen, um den laufenden Betrieb (Entsorgung vom Klinikabfall) zu ermöglichen.

ergänzende Informationen:

help.gv.at - Todesfall gefunden auf www.help.gv.at
Krematorien in Österreich - Wikipedia  * Krematorium - Wikipedia  * Feuerhalle - Wikipedia  *  Krematorien in Europa www.krematorium.eu

Krematorium, Verabschiedungshallen auf Friedhöfen ec. können genutzt werden für kulturelle Veranstaltungen:

Unter dem Titel "Der Reiz des Ungewöhnlichen" berichtet die Stuttgarter Zeitung: Ob im Polizeipräsidium, im Krematorium, im Nachtclub oder in der Straßenbahn - die außergewöhnlichen Orte lockten ein neugieriges Publikum an. 

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Die nun folgende Info betrifft in Wien tot = still geborene Kinder unter 500 Gramm. lt. Bestattungsrecht handelt es sich dabei um ihre Leibesfrucht, weil unter 500 Gramm schwer um ihre Fehlgeburt, die in Ihrem Auftrag MA 40 finanziert außerhalb der Gruppe 35b einem einfachen Begräbnis zugeführt werden kann.

Wenn Ihre Fehlgeburt mit Ihrer Zustimmung im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes in der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof beerdigt werden soll, dann wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt, dem Sie ihre Fehlgeburt anvertraut haben, damit er die Beerdigung im Auftrag der MA 15 (ebenfalls MA 40 finanziert) in die Wege leiten kann.

Hat Ihr Kind in Verbindung mit einem medizinischen Eingriff den Mutterleib verlassen? Dann kann es sein, das Ihr Kind als entnommenes Gewebe in der Klinik dokumentiert wurde: entbinden Sie die Klinik von der Dokumentationspflicht, damit ihr verstorbenes Familienmitglied beerdigt werden kann. Leibesfrüchte werden mit dem Namen und der Sozialversicherungsnummer der Schwangeren erfasst.

Anschließend schreiben Sie eine e-mail an das Wiener Krematorium, wenn Sie wissen wollen, ob Ihr still geborenes unter 500 Gramm schweres Kind schon in der Feuerhalle Wien Simmering eingetroffen ist bzw. bei welcher Sammelverabschiedung & - Beerdigung ihr Kind dabei sein wird.

Immer wieder wünschen sich Angehörige vorher den Kontakt mit anderen Angehörigen, deren Kind zeitgleich in der Halle 3 verabschiedet wird. Dazu können Sie sich hier anmelden für die Sammelverabschiedung am 1. Freitag im März, Juni, Sep. & Dezember.

 

Das letzte Wort hat die Liebe

„Ein Volk wird daran gemessen, wie es seine Toten bestattet“, postulierte Perikles 430 Jahre vor Christus in seiner Trostrede.
Opfer schweigen aus Scham, doch die österr. Rechtssprechung sagt "Schweigen heißt zustimmen".  Ich befürchte, das Ärzte die Grundsteine legen für unangemessene Trauerreaktionen: Neben dem Tod eines Familienmitgliedes, der gesunden angemessenen Trauer kommt es auch zu Haftungsrelevanten Fragen (etwa in Bezug auf Ärzte, indem diese die Angehörigen nicht fristgerecht, inhaltlich nicht richtig, nicht allumfassend hingeweisen haben auf das den Angehörigen zustehende Bestattungsrecht, z.B. bei Kindern, welche während ihrer Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starben, z.B. in Bezug auf die Tatsache, das in Bezug auf MA 40 finanzierte Begräbnisse auch Begräbnisse im Auftrag der Angehörigen außerhalb der Gruppe 35b durchgeführt hätte werden können. Außerhalb der Gruppe 35b lautet das Grab als Nutzungsberechtiger dann der Name des Familienangehörigen (meist der Mutter) der vor Ablauf der Mindestruhezeit das Nachnutzungsrecht durch die Friedhofsverwaltung angeboten werden kann - im Gegensatz zu den Begräbnissen in der Gruppe 35b! Nach Ablauf der Mindestruhezeit wird die Oberfläche in der Gruppe 35b geräumt ....
Mag. Elisabeth Widensky schrieb mir 2003 von ihrer persönlich in Wien erlebten Not der Frauen. Laut Berd Hellinger gibt es eine Ordnung der Liebe. Dabei geht die Würdigung der Liebe voraus. Bedenklich scheint mir seine Sicht zu folgendem Thema: "Die Opferform sei die raffinierteste Form der Rache."
2006 bestätigte Frau Hainz öffentlich im mehrfach ausgestrahlten Film Wenn der Tod am Anfang steht - „Babygrabfeld“ auf dem Zentralfriedhof, das es aus Sicht der Angehörigen in Wien große Schwierigkeiten gibt, wenn man sein während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danch verstorbenes Kind selbst beerdigen oder aber im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes in der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof beerdigt wissen will.
Und dann wird verwundert darüber berichtet, das so viele trauernde Angehörige an PTBS posttraumatischen Belastungsstörungen leiden oder gar Suizid begehen.
Meine Töchter starben 1976 in OÖ, 1979 in Tirol im Mutterleib. Nicht weil ich das wollte: Sie blieben ohne Begräbnis, weil ich auf falsche Informationen hereingefallen bin! Ergebnis: Meine Tochter landete in der Müllverbrennungsanlge Linz - Asten. 1987 starb in OÖ einer meiner Söhne 2 Monate nach seiner Geburt, mit Begräbnis. In meiner Trauerarbeit gab es dadurch große Unterschiede, weshalb ich mich für andere verstorben Kinder einsetze. Dabei kann schon immer (Wien: MA 40 finanziert) von Zeugung/ Empfängnis weg jedes verstorbene Familienmitglied (auch im Auftrag der Angehörigen!) einem einfachen Begräbnis zugeführt werden!

Kein Einzelfall: Hier finden Sie Berichte aus Deutschland zum Thema "Schlachtfeld weiblicher Unterleib", aber auch Hinweise auf die Aktion "Allen Menschen ein Grab".

Rechtsberatung ist nie umsonst, aber ev. frei von Kosten: RA Dr. Gärner begleitete eine Mutter zum Thema Schmerzensgeld wegen ihrer vor der Geburt verstorbenen Tochter und RA Mag. Konlechner unterstützte eine Mutter und ihre fehlgeborenen Kinder bei einem MA 40 finanzierten Begräbnis außerhalb der Gruppe 35b. Die oben erwähnte Rechtssprechung ist keine neue und gilt auch für mj. verstorbene Kinder und für Kinder welche während ihrer Schwangerschaft, Geburt ...starben: Da der Verstorbene selbst für seine Begräbniskosten aufzukommen hat - und er es nicht kann - kommt in Wien die MA 40 dafür auf, indem der Bestatter direkt mit dem zuständigen Sozialamt verrechnet. Da Fehlgeburten keinen eigenen Namen und keine eigene Sozialversicherungsnummer haben, wird mit dem Namen und der Versicherungsnummer der Mutter verrechnet, dzt. ohne Rücksicht darauf, wie hoch das Einkommen der Mutter bzw. des Vaters ist. Lediglich in Bezug, ob der Verstorbene ein Erbe hinterläßt, geht das zuständige Sozialamt in Vorkasse und meldet ihre getätigten Ausgaben beim Nachlassgericht an. Sobald eine Geburtsurkunde ausgestellt wurde, wird der Verstorbene von behördlich angeordneter Seite mit einer Abhandlung beim Nachlassgericht verabschiedet. 

Dr. David Dosa: "Wenn wir sterben, zählt alleine die Wärme, die uns begleitet."

Danken möchte ich allen auf meinen Webseiten veröffentlichten während ihrer Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern und den dazu gehörenen Angehörigen z.B. im GB, denn alle Dokumentationen helfen mit, damit auf die Ahnen nicht zu vergessen und für die Zukunft: damit zukünftig liebevoller, Respektvoller, würdevoller mit verstorbenen Kindern umgegangen werden kann, z.B. zum Thema Kürretage oder kleine Geburt oder im Sinne der Aktion "Allen Menschen ein Grab", insbesondere wenn Angehörige sich dieses wünschen.  Erfasste Leibesfrüchte/ Leichen können mit Verspätung einem Begräbnis zugeführt werden: Angehörige müssen die Klinik schriftlich entbinden von der Dokumentationspflicht der Gewebeprobe, damit anschließend die Frucht ihres Leibes beerdigt werden kann.

Ein kleiner Trost: Jesus sagte: "Ich vergesse Dich nicht. Sieh her: ich habe Dich eingezeichnet in meine Haende." 

Trauerhilfe: „Mensch oder Müll? - Deponie oder Friedhof? Überlegungen zur Bestattungspraxis von Kindern, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind.

Es folgt eine Auswahl der bereits erreichten Verbesserungen, in dem Vorhandenes z.B. der röm. kath. Kirche und des Islam ausgegraben & sichtbar gemacht wurde oder aber echte Veränderungen bereits erreicht wurden: