Plan des Lebens
Mai 2011: Der Mensch ist von Natur aus religiös (ohne an eine Kirche gebunden zu sein), ebenso sein Glaube an einen Gott, einen übergeordneten Plan, ein Leben nach dem Tod ec.
Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie der Universität Oxfort, die für 2,2 Millionen Euro in 20 religiösen und atheistisch geprägten Ländern durchgeführt wurde. Die Studie stellt auch fest, das Religion grundsätzlich überall einen Einfluß auf das öffentliche Leben hat.
eine kleine Linkauswahl dazu auf engl.:
socrel.oxfordjournals.org/content/71/4/409.short?rss=1
www.indianexpress.com/news/its-natural-to-believe-in-god-says-oxford/789599/
Es war einmal ein 8 jähriger Junge, der korrigierend zu seiner trauernden Mutter sagte: "Mama, Christopher ist nicht gestorben, sondern nur uns allen vorausgegangen". Welche ein Trost, denn es stimmt: mit dem Tod ist nicht alles aus und vorbei - sondern eines Tages werden wir uns wiedersehen. Oder anders ausgedrückt:
Der Tod ist der Grenzstein des Lebens, aber nicht der Liebe!
ehe wir geboren wurden
aus dem Buch Lehre und Bündnisse der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Ehe wir geboren wurden, lebten wir beim Vater im Himmel als seine Geistkinder. Wir nahmen seinen Plan an. Dazu gehört, das wir auf die Erde kommen wollten, um einen Körper zu erhalten und um geprüft zu werden.
Zum Erlösungsplan gehört auch, das unser aller himmlische Vater einen seiner Söhne auf die Erde gesendet hat in seiner Funktion als Erlöser Jesus Christus - um den Tod zu überwinden. Mit seiner Kreuzigung war erstmals ein Leben nach dem Tod = eine Rückkehr zum himmlischen Vater - möglich.
Auch die Rechtssprechung hat sich geändert: war vor Jesu Kreuzigung Aug um Aug "richtig", hies es fortan, das er ein Sühnopfer für die Unschuldigen erbracht hat und wir es Gott und seiner Rechtssprechung überlassen sollen, wenn uns unrecht geschehen ist. Die irdische Rechtssprechung mit einem eigenen Gericht - wir wie Sie heute kennen - hat damit nichts zu tun.
Bezüglich Religionsfreiheit: wir sind alles Brüder und Schwestern - und keiner ist mehr oder weniger wert.
Woher komme ich?
Aus dem Buch Die Bibel: Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung
In unserem vorirdischen Dasein lebten wir bei unseren himmlischen Eltern. Leider nahm etwa ein Drittel der Geistkinder des himmlischen Vaters den Plan nicht an. Sie wollten lieber dem "Satan" folgen, der damals Luzifer hieß. Luzifer wollte nicht, dass wir unsere Entscheidung selbst treffen konnten.
Ein Kampf der Gedanken wurde im Himmel ausgefochten, und Luzifer und seine Anhänger wurden hinabgeworfen. Du bist auf der Erde, weil du dich für den Plan des himmlischen Vaters entschieden hast (Offenbahrung 12: 7 - 9)
Warum bin ich auf der Erde?
Aus dem Buch Lehre und Bündnisse der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Laut Plan ist Jeder einzelne von uns auf die Erde gekommen, um einen Körper (irdische Hülle) zu erhalten. Im günstigsten Fall leben wir den Plan, welchen der himmlische Vater für uns vorgesehen hat - dem wir im Vorirdischen dasein zugestimmt haben.
Der heilige Geist (eine leise Stimme in unserem Inneren) hilft uns dabei, das Rechte zu erkennen und zu tun - sofern wir es wollen - während wir fern von unserer himmlischen Heimat sind (siehe 2. Nephi 32: 5)
Wohin gehe ich, wenn ich gestorben bin?
Wenn dein ird. Körper stirbt, lebt dein Geist weiter in der Geisterwelt - vereint mit jenen, die Dir vorausgegangen sind.
Alma beschreibt im Buch Lehre und Bündnisse der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage die Geisterwelt als einen Zustand der Ruhe und des Friedens für die Rechtschaffenen.
Dank des Sühnopfer von Jesus Christus werden von Zeugung an alle Menschen auferstehen.
jüngste Gericht
Im Anschluss an die Zeit des großen Friedens wird es "das jüngste Gericht" - auch als "das große Strafgericht" bekannt - geben.
Maßstab: Liebe = Liebe den Nächsten wie Dich selbst.
Bilder zum ausmalen
Bilder zum ausmalen und mehr über den Plan Gottes (aus sichtweise der Mormonen) finden sie unter http://liahona.lds.org