Pietätlos?

Was verstehen Sie unter pietätvoll oder pietätlos?

Pietät stammt von lateinischen pietas. Pietät bedeutet Respekt, Achtung und Ehrfurcht. Meist ist der Respekt gegenüber den Toten gemeint - siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Piet%C3%A4t

 

Zahlreiche Frauen können davon berichten, das Sie und ihr Kind während der Geburt im Stich gelassen wurden oder sich im Stich gelassen fühlten.

Es folgen ein paar Beispiele:

Mag. Elisabeth Widensky: Frauen in Not!

Zeitung Österreich www.oe24.at berichtet in seiner Ausgabe vom 3.1.2011:

Kleiner Körper nach Fehlgeburt weggelegt

Grauslicher Fund: Toter Fötus lag im Schnee

Jetzt appeliert die Polizei an die Mutter, sich im Spital untersuchen zu lassen.

Graz. Am Silvestertag entdeckte eine geschockte Anrainerin neben einem Mehrfamilienhaus in der Burenstrasse 86 in Graz im Schnee einen winzigen, steifgefrorenen Fötus. Er war mit einer schwarzten Wollhaube zugedeckt worden. Hinweise auf die Mutter gab es zunächst nicht. "Wir raten der Frau, sich schnellstens Untersuchen zu lassen. So eine Fehlgeburt kann für sie lebensbedrohlichen Folgen haben". so Anton Kiesl von der Polizei. Bei der Obduktion wurde festgestellt, dass der Kleine nicht lebensfähig war. Kiesl: "Daher gibt es keine strafrechtlichen Konsequenzen." Vermutlich war der Embryo bereits am 30. Dezember bei dem Haus abgelegt worden.

Soviel zum Zeitungsartikel.

Nun meine Reaktion dazu:

  • hat wirklich niemand gewußt, das die Frau schwanger war?
  • hat wirklich niemand mitbekommen, das eine Geburt stattfindet?

Da auch in Graz Klinikintern noch lange nicht alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kinder einer Totenbeschau zugeführt werden hat diese Mutter auf alle Fälle eines erreicht:

  • schaut her, hier ist mein Kind
  • da das verstorbene Kind gegenüber der Polizei sichtbar gemacht worden war, mußte eine Totenbeschau (mit anschließendem Begräbnis) erfolgen.
  • Die Polizei ist verpflichtet zu sagen "Geh zum Arzt", denn ich will nicht dafür verntwortlich sein, wenn du an den Folgen deiner Fehlgeburt stirbst ....aber in Wahrheit ist der Austritt eines im Mutterleib verstorbenen Kindes ein völlig normale Reaktion des Körpers. Erst bei Fieber, starken Blutverlusten oder starken Unterleibsschmerzen wird jede (seelisch gesunde) Frau aus eigenem Interesse einen Arzt ihrer Wahl aufsuchen - das muss nicht in einer Klinik stattfinden.
  • Wie Pietätvoll gehen wir mit Frauen und ihren ungeborenen Kindern um. Wieviel Raum - und wenn Frau und Kind in seelischer wie körperlicher Not_ wieviel schützenden Raum stellen wir Frauen in vergleichbaren Situationen zur Auswahl bereit?
  • Schreiben Sie mir: wer hat hier aus Ihrer Sicht pietätlos gehandelt?

Kunst oder Pietätlos?

am 25.1.2011 berichtet Szene Heute www.heute.at

Geizig: Mini - Gehalt für Assiszenten - Job

Er ist der bestbezahlte Künstler der Welt und Provoziert gerne (kürzlich auch mit einem diamantbesetzten Babyschädel. Jetzt sucht Damien Hirst (45) einen Assistenten. Klingt lukrativ, ist es aber nicht: "Nur 1800 € zahlt Hirst - und das, obwohl er vor allem dank der Mühe seiner Helferlein, Millionen scheffelt.

Die Seite ist unterzeichnet mit Frau Jungmann, welche Sie per mail erreichen können.

meine Reaktion:

  • haben die Angehörigen dem zugestimmt, wie mit dem Kopf ihres verstorbenen Kindes umgegangen wurde? Wurden die Ängehörigen - insbesondere die Mutter diesbezüglich überhaupt gefragt? 
  • hat die Mutter an den Künstler ihr verstorbenes Kind verkauft oder ihm bewußt geschenkt?
  • Angenommen, der Künstler verdient wirklich Millionen: wer zahlt ihm diese und warum? Muss ein Unternehmen seine Mitarbeiter am Gewinn beteiligen - neben der Tatsache, das er einen "normalen" Gehalt in der Höhe von 1800 Euro zu zahlen bereit ist?
  • ist so ein Umgang - mit dem verstorbenen Kind als auch mit dem ev. zukünftigen Angestellten - pietvoll oder pietätlos?
  • schreiben Sie mir bitte, wie Sie es empfinden!

Klimafreundlich oder pietätlos?

Zeitung Österreich www.oe24.at berichtet in seiner Ausgabe vom 14.1.2011:

Unglaublich: Leichen heizen Warmwasser

Das neue Krematorium am Zentralfriedhof wird an die Fernwärme angeschlossen.

Simmering. "Das ist völlig pietätlos, das kann man nicht machen", regt sich der FP - Stadtrat David Lasar über die Pläne, das neue Krematorium am Wiener Zentralfriedhof an die Fernwärme anzuschließen, auf. Das bedeutet, dass die entstehende Hitze bei der Einäscherung zur Warmwassergewinnung verwendet wird. Das neue Krematorium soll 2012 in Betrieb gehen.

Wird schon lange praktiziert. In anderen Ländern ist die Form von Wärmerückgewinnung längst gängige Praxis. Die Fernwärme Dänemark rechnet etwa vor, dass mit 40.000 Einäscherungen der jährliche Wärmebedarf von bis zu 600 Einfamilienhäusern gedeckt werden kann. (mic)

meine Reaktion:

  • wir leiden/fürchten den Klimawandel, wieso ist  - von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet - die Abwärmenutzung pietätlos?
  • ist es nicht sehr viel pietätloser, das Prowoman & Co die bei Ihnen anfallenden verstorbenen Kinder keiner Totenbeschau - und damit in der Verbindung stehend keinem Begräbnis zuführen? Dr. Fiala berichtet zu diesem Thema u.a. - das es bis zu 50.000 tote Kinder jährlich in ganz Österreich mehrheitlich in Wien - betrifft. Überzeugen Sie sich selbst, welche Wiener Klinik ein verstorbenes Kinder von sich aus der Totenbeschau zuführt: In der Verwaltung der Feuerhalle Wien Simmering gibt es seit 2001 eine Liste in Bezug auf unter 500 Gramm schwere - Angaben zu folge - Klinikangaben zu Folge still geborene Kinder inkl. der Adresse, wo das verstorbene Kind abgeholt wurde. 
  • Dr. Fiala: ab Ausstellung einer Geburtsurkunde spricht er vom Kind.und er fordert mich dazu auf, es ihm gleich zu tun - ist das nicht auch sehr viel pietätloser?
  • Dr. Ruzicka von der MA 15 bestätigt: auch Kinder über 120mm Scheitel- steißbeinlänge müssen durch Ärzte im Auftrag der MA 15 keiner Totenbeschau zugeführt werden! Ist nicht auch das sehr viel pietätloser?
  • Ärzte/ Hebammen ec. sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet, ein während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes Kind in jedem Fall um seiner selbst Willen von Zeugung an zu erfassen! Dabei ist das die Grundlage dafür, das Angehörige von Zeugung an ihr verstorbenes Kind - in Verbindung mit der Auftragsvergabe an einen Bestatter ihrer Wahl - ihr verstorbenes Kind überhaupt von Zeugung an beerdigen können! Es steht im Wiener Bestattungsgesetz geschrieben: Leibesfrüchte = still geborenen Kinder und Leichen = außerhalb des Mutterleibes verstorbene Menschen unterliegen zu 100% der Bestattungspflicht! Angehörige haben die Pflicht = das Recht, ihre verstorbenen Familienmitglieder von Zeugung aneiner Beerdigung zuzuführen. Aber vielfach können Angehörige ihr während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes Kind keiner Beerdigung zuführen, weil Ärzte ihr verstorbenes Kind schon längst einer anderen Verwendung zugeführt haben.
  • ist es 2011 nicht auch sehr viel pietätloser, das die Verwaltung der Wiener Friedhöfe den Angehörigen zur Versorgung ihrer verstorbenen Kinder keine 1/2 Erwachsenengräber = keine Kindergräbder anbietet?
  • ist es nicht auch sehr viel pietätloser, das im Auftrag der MA 15 und im Namen der MA 15 Angehörige seit dem Jahr 2000 nicht dazu beraten wurden, das verstorbene Menschen von Zeugung weg - wirtschaftlich betrachtet - selbst für Ihre Begräbniskosten aufzukommen haben. Kommt keine Versicherung - und auch nicht der Verstorbene selbst nicht - für seine Begräbniskosten auf, hat die MA 40 die Kosten für ein einfaches Begräbnis zu übernehmen - auch dann, wenn Angehörige das Begräbnis in Auftrag gaben! Der Bestatter verrechnet von sich aus direkt mit der MA 40 und er erhält von dort seine Geld ersetzt, siehe http://ma40.sternenkind.info/ doch die MA 15 & die Bestattung Wien hat das den Angehörigen nicht gesagt! = Die Bestattung Wien verrechnet mit der MA 40 nur jene Begräbnisse, welche durch die MA 15 in Auftrag gegeben wurden! 
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