anonym berichtet

wir wurden im Stich gelassen
Opfer einer schwarzen Messe
Opfer einer schwarzen Messe wird Mann/Frau/Kind rascher als im allgemeinen Erwartet wird. Kaum jemand spricht darüber, kaum jemand glaubt daran, das es so etwas wirklich gibt. Wir berichten über erste Anzeichen, erste Hilfs- & Gegenmassnahmen z.B. im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe ...

unter http://anonym-berichtet.sternenkind.info

findet der User eine Zusammenstellung von Berichten, welche die Angehörigen uns anonym zur Verfügung gestellt haben, um ihr Herz zu erleichtern....oder aber wo wir den Namen der Angehörigen kennen, aber die Angehörigen bewußt der Veröffentlichung ihres Namens und/oder vom Namens des verstorbenen Kindes nicht zugestimmt haben.

Um die vollständige Anonymisierung zu erreichen, wird auch die Klinik, das Land, den Zeitpunkt ec. nicht erwähnt, in der sich diese oder jene Tragödie abgespielt hat. Aber: die folgend erwähnten Tragödien wurden erlebt.

Strafrechtlich betrachtet mag das eine oder andere verfolgt worden sein z.B. im Auftrag der Angehörigen oder weil Klinikangestellte Selbstanzeige erstattet haben.

Viele, welche so eine Tragödie - Ihre persönliche Tragödie, ihr persönlich erlebtes Trauma, welches in der Regel kein Einzeltrauma, sondern eine aneinanderreihung von vielen traumatischen Aktionen - erlebt haben, gehen gleich nach dem Klinikaufenthalt zum "Patientenanwalt, welcher aus der Sicht vieler Patienten diesen Namen nicht verdient", in der Hoffnung, dort ein offenes Ohr vorzufinden für die Zeit, da Sie Patient in der einen oder anderen Klinik waren und sich persönlich (bei lebend oder still geborenen Kindern gilt das auch für das vor kurzer Zeit geborene Kind) misserabel (im Strafrechtlichen Sinn: strafbar) behandelt - oder eben nicht behandelt = real im Stich gelassen wurden oder sich zumindest - subjektiv betrachtet - sich sehr im Stich gelassen und /oder falsch behandelt sich fühlen.

Dieses Gespräch mit einem Juristen hat immer auch therapeutische Wirkung, wenngleich kaum ein Jurist bereit ist, dieses anzuerkennen. Doch genau seine Sichtweise hilft dem ehemaligen Patienten, sein erlebtes Trauma einzusortieren: ist mir im Strafrechtlichen Sinn Recht oder Unrecht wiederfahren? Wenn mir Unrecht wiederfahren ist, wie kann ich - rechtlich betrachtet - dagegen vorgehen?

Die Meisten der Traumatisierten wollen wohl um ihre Rechte bescheid wissen inkl. der Juristischen Bewertung, ob man sich berechtigt als Opfer fühlen darf ja oder nein, denn nur wenn einem im Juristischen Sinn unrecht wiederfahren ist, gibt man sich selbst das Recht dazu, sich wirklich berechtigt als Opfer fühlen zu dürfen.

Da z.B. der Tod eines Kindes nicht mit Geld aufzuwiegen ist, und mit Geld auch nicht wieder gut gemacht werden kann, wollen die meisten Angehörigen nur, das ihr Erleben bekannt und nicht still verschwiegen wird (denn wer still bleibt, hat dem Missbrauch, der Strafbaren Handlung vorher oder nach her still schweigend zugestimmt).

Doch genau dieser stille Zustimmen wollen wir mit unseren online angebot  durchbrechen. Opfer sollen mir schreiben. Anschließend wird Ihr Bericht anonym veröffentlicht z.B. unter Sternenkindernotdienst. Anonyme Berichte senden wir z.B. auch an die www.aerztekammer.at, damit z.B. klinikinterne Systemfehler oder auch das Fehlverhalten einzelner Klinikangestellter zum Thema gemacht werden kann.

Nicht zu verachten ist ja auch die Seite der Klinikangestellten: viele von Ihnen sind überfordert. Ich meine nicht nur burn-out, sonder auch solche Faktenlagen wie z.B. "ein Patientenanwalt bekennt für einen 2009 geschehen Vorfall: warum Klinikangestellte als auch Patientenanwälte zum Bestattungsrecht inhaltlich nicht ausgebildet wurden, denn Kliniken sind ein Ort der Lebenden". Vielfach fehlt die Zeit für Gespräche oder Klinikangestellte scheitern aus Ihrer Sicht an der bestehenden Rechtslage und der Klinikinternen Ansage und "schreien von sich aus z.B. nach dem Angebot von Selbsthilfegruppen = so entstand unser Sternenkindernotdienst!" im Sinne von "Übernehmt Ihr in der Selbsthilfegruppe bitte die erste allumfassende Aufklärung und Begleitung, denn nur ein inhaltlich wirklich gut informtierter Patient vermag anschließend den Klinikangestellten, dem Arzt gegenüber die inhaltlich richtigen Fragen zu stellen!"

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