Öffentlichkeitsarbeit

Neben der konkreten Opferunterstützung im Einzelfall zählt die Öffentlichkeitsarbeit zu den wesentlichen Aufgaben des Beratungsteams. Mitglieder des Vereins oder des Vereinsvorstandes können ebenfalls in geeignete öffentlichkeitswirksame Maßnahmen eingebunden sein.

Unsere Öffentlichkeitsarbeit besteht durch den Vereinsvorstand u.a. aus offenen Briefen:

  • Aufklärung der Öffentlichkeit über das Angebot der jeweiligen Einrichtung
  • Öffentliches Eintreten für grundsätzliche belange von Opfern (Aufklärungs- und Lobbyarbeit).
  • Sensibilisierung für die besondere Lebenssituation von Opfern, Insbesondere bei Berufsgruppen und Institutionen, die Kontakt mit Opfern haben.
  • Informationsveranstaltungen zu opferspezifischen Themen und Präventionsmassnahmen (z.B. Rechte, wirksame Strategien zum Selbstschutz- und zur Selbstverteidigung)

Im Zentrum unserer Betrachtungs- und Arbeitsweisen steht das verstorbene Kind. Danken möchten wir jenen Angehörigen, deren Kind während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach starb, dass Sie damit einverstanden waren, das wir über Ihr Schicksal berichten dürfen:

kleiner Engel
Auf sternenkind.info finden Sie Berichte über die Sternenkinder, z.B. über diesen kleinen Engel
Fabio
in meinen Träumen
Amira
Auf sternenkind.info finden Sie Berichte über die Sternenkinder, z.B. über diesen kleinen Engel Amira
Alina
2 Sternchen
3 Sternchen
7 Sternchen
Alexander
Alexander & Max
Amelie & Bruder
Benjamin
Bennet
Bubu (über die kleine Geburt oder Curetage)
Bubu befasst sich mit dem Thema "kleine Geburt oder Curetage" bei einem Kind, welches im Mutterleib starb. Es macht für die Anmgehörigen und für das Kind einen unterschied, ob es der Natur folgend von selbst den Mutterleib verlassen darf oder ob in Verbindung mit einem Gewaltakt = chirugischen Eingriff. Auch im Umgang mit dem Thema Bestattung gibt es z.B. in Wien einen unterschiedlichen Umgang durch Ärzte, weil Kinder via kleiner Geburt den Mutterleib verlassen haben oder aber via med. Eingriff.
Cassander
Charlize
Christian geb. 13.12.
Christian Dominik gest. 24.10.2002
Christine
Christine Malvina
Jeremy
Dominik
Dominik Immanuel
Elisabeth
Emil geb.2008
Emil geb.2006
Emilia
Gianluca
Heiko
Helmut
Jan-Philipp
Janna
Jasmin
Jason
Johanna
Justin
Katharina
Kevin
kleiner Engel geb. 19.9.2008
kleiner Engel geb. 2006
kleiner Knödel
KM Carina
KM Claudia
KM Elisabeth
KM Nicole
KM Rita
Lara
Larissa
Laszlo
Lea
Leon
Leonie Alina & Würmchen
Liebes Kind
Lisa
Luca - Kinderschutzverein
Luca
Manuel
Mariella & 2 Sternchen
Martin
Miraku Sally
1. weil die Klinik ein lebend geborenes Kind als still geboren gemeldet hat, wäre Miraku Sally als still geboren beerdigt worden = weil unter 500 Gramm schwer kremiert statt in 1/2 Erwachsenengrab in der Gruppe 35b beerdigt 2. obwohl die MA 43 seit 1.1.2008 aufgelöst ist, werden noch immer MA 43 Daten als aktuelle Kontaktdaten angegeben - weshalb wir erstmals das Kontrollamt Wien eingeschaltet haben, denn hier ist aus meiner Sicht dem Kontrollamt etwas nicht aufgefallen. Das Kontrollamt Wien hat meine Frage an die Bestattung Wien weitergeleitet und mich davon in Kenntnis gesetzt. Auf das Mail geantwortet hat in einem postalisch zugestellten Brief Reg. Rat Tichacek von der Verwaltung der Wiener Friedhöfe. aus meiner Sicht kann das gewertet werden als Nachweis dafür, das inhaltlich die MA 43 bis heute zur Anwendung kommt. die "Privatisierung" damals nur ein Mäntelchen war, das man nach außen hin als Privatbetrieb erscheinen soll. 3. erstmals bat ich darum Müttern und ihren lebend geborenen Kindern Sauerstoff zu reichen, damit die Mütter etwas zu tun haben ..... außerdem bin ich für die Einrichtung einer eigenen Abteilung (Palliativstation, Hospizeinrichtung) zur respektvollerem Umgang mit Frauen und ihren sterbenden Kindern. Schon die Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler Ross hat darauf hingewiesen, das dies für alle von großem Vorteil ist, denn weltweit sind die herkömmlichen Kliniken zur Versorgung von Lebenden ausgerichtet. im Kreißsaal heißt das: Frauen, die ihr Kind zu Leben erwarten, sind vorrangig zu behandeln/ betreuen = nachrangig sind Frauen und ihre sterbenden Kinder zu betreuen. Damit läßt sich erklären, warum Sie so lange auf den Arzt/ Hebamme gewartet haben. Ob es sich inhaltlich wirklich zu verhalten hat, kann nur ein Rechtsanwalt und zu Hilfenahme ihrer langen Krankengeschichte vor Gericht klären. Achtung: Patientenanwälte sind nur für außergerichtliche Lösungen zuständig!
Maurice
Milan
Nathan-Angel
Oliver
Patrik Justin
Philipp
Philipp & Martin
Pia
Sabine
Sarah Amelie & Sternchen
Schatz
Sebastian
Sveni
Tobias
Wurm
Monika
Im Gästebuch sternenkind.info finden Sie hier einen Bericht über die Sternenkinder
Zwillingsbuben

Von großer Bedeutung ist auch die Vernetzungs- und Multiplikatorenarbeit in Arbeitsgemeinschaften. Diese dienen u.a. der Bewußtmachung bestehener Problemsituationen, um daraus Veränderungen ableiten oder Verbesserungen der Lebenssituation anstreben zu können. Es geht auch um eine bessere (Selbst- und Fremd) Verteidigung von Opfern und der Stellung von Opfern bei außergerichtlichen bzw. Gerichtlichen Verfahren. Fragestellung an Berufsgruppen, z.B. jenen Ärzten, welche in der Traumasituation vor Ort sind: Wie kann Vorbeugend gearbeitet werden, das vermeidbare Zusatztraumen vermieden werden.

Der Einsatz für Opfer und für die Recht der Opfer von Straftaten (vermeidbaren Zusatztraumatisierungen) kann u.a. zu massiver Kritik an der Strafverfahrenspraxis von Polizei und Justitz führen und erfordert deshalb die Unabhängigkeit der MitarbeiterInnen und der Opferhilfeeinrichtung von staatlichen Institutionen.

Bei der Öffentlichkeitsarbeit ist darauf zu achten, dass Opfer nicht für Interessen Dritter funktionalisiert werden, dass sich der Einsatz für Opferrechte nicht gegen Täterrechte richtet und sich durch die Art der Informationsvermittlung in der Bevölkerung nicht eine Verstärkung der Verbrechensfurcht einstellt.

Insbesondere im Kontakt zu den Medien ist darauf zu achten, dass die Anonymität der Klienten gewahrt bleibt und bei der Vermittlung von Kontakten zu Opfern eine intensive Vorbereitung der Opfer als auch der Journalisten vorgeschalten ist. Angeboten wird z.B. dass das Gespräch im Beisein einer Mitarbeiterin der Opferberatungsstelle erfolgt. Andere die Opfer persönlich schützende vorgehensweisen sind: die Opferberatungsstelle bereitet selbst Filme, Berichte vor, welche Medial verbreitet werden dürfen.

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