Zugewandtsein zählt mehr als passende Worte.
Zugewandtsein zählt mehr als passende Worte.
- ihr könnt den Schmerz nicht wegnehmen. Es reich aus, einfach nach Bedarf da zu sein und zuzuhören.
- immer ein offenes Herz und offene Ohren haben, die betroffenen Eltern auf ihrem Weg begleiten, ihre Trauer ernst nehmen
- wir sind traurig mit Euch
- es tut mir leid
- ich weiß nicht, was ich sagen soll
- ich bin hilflos
- ich bin so unsicher, was ich sagen/tun soll
- melde dich, meldet Euch, jederzeit, immer und gerade dann, wenn es dir/Euch schlecht geht!
- was kann ich für dich/Euch tun?
- eine stille Umarmung
- ein stummer Händedruck
- eigene Tränen zulassen
- die Trauer nicht "klein reden", nicht durch Floskeln etc.. (siehe oben) zu beschwichtigen versuchen
- das Kind beim Namen nennen, es nicht totschweigen - an den "Jahrestagen" (Geburts-/Todestag, errechneter Entbindungstermin): Ein Kärtchen schicken, anrufen, ein Blümchen auf das Grab legen (wenn es eins gibt), eine Kerze für das Kind anzünden (nicht nur im ersten Jahr) - das Buch von Hannah Lothrop bestellen: "Gute Hoffnung - jähes Ende", ISBN: 3-466-34389-5
- der Austausch mit anderen betroffenen Eltern kann sehr hilfreich sein
- in der Suchphase den Besuch einer Selbsthilfegruppe und/ oder einer Trauer- bzw. Tramatherapeutin anregen, um Posttraumatischen Belastungsstörungen entgegen zu wirken.