Tina

ich bins

14.10.2004 ich bins.

wollte mich soeben nur für den eintrag bedanken und habe hier auf abtreibungen.beepworld.de einmal ein wenig herumgestöbert.
auch wollte ich noch sagen, das PAS* keine anerkannte krankheit ist in der psychologie, worauf ihr vielleicht noch hinweisen solltet!!
die frau ist spiegel ihrer umwelt. wird sich etwas an der umwelt ändern, so vielleicht auch das thema abtreibung.

letztens las ich einen spruch von George Bernard Shaw, ein anglo-irischer Schrifsteller, der auch einen Nobelpreis bekam (1856-1950):

"Wenn eine Frau durch sorgfältige Wahl ihres Gatten und ihrer Ernährung einen Bürger mit ausgebildeten Sinnen, gesunden Organen und einer guten Verdauung hervorbringen kann, sollte ihr für diesen natürlich dienst entschieden eine so große belohnung zugesichert werden, dass sie willens ist, ihn zu wiederholen."

erst wenn sich die umwelt ändert (siehe eurer einleitung) wird die abtreibungsfrage sich ändern.

Alles Liebe -Tina

Reaktion von Gunnhild Fenia

Tina spricht das deutsche Recht an. In Österreich hat der Mann kein gesetztlich zugestandenes Mitspracherecht (ausgenommen: er hat die Frau zuvor geheiratet)

Ich denke, das es grundsätzlich an der Frau liegt, ob sie dem Mann grundsätzlich überhaupt mitteilt, das Sie in anderen Umständen (ev.) ist oder war.

Da Kinderleichen unter 500 Gramm Bestattungsrechtlich als "Fehlgeburt" definiert sind, unabhängig von der Tatsache, ob das Kind mit oder ohne med. Eingriff den Mutterleib verlassen hat, kann die Frau seelenruhig dem Mann über ihre Fehlgeburt berichten, ohne das sie deswegen über ihren Schwangerschaftsabbruch reden muss. Wenn schon gesetzgebende Politiker, Ärzte und Juristen die tatsächlich stattgefundene/ stattfindende Wahrheit verdrehen, etwa mit der Definition "Kind" warum sollen das die betroffenen Frauen nicht auch tun dürfen?

Ich denke, das letztendlich jeder nur sich selbst und seinem himmlischen Schöpfer gegenüber verantwortlich ist. Zu bedenken gebe ich auch, das die betroffenen Frauen häufig in einem Umfeld leben, wo Sie die wirkliche Wahrheit nicht sagen dürfen oder Ihnen selbst das Vertrauen und der Mut dazu fehlt, offen und ehrlich über das erlebte traumatische Erlebnis reden, trauern, weinen ec zu dürfen.

Vom PAS - Syndrom kann die (Groß-)Mutter/ der (Groß-)Vater betroffen sein, die Geschwister können vom Post Abortion Surviver Syndrom = PASS betroffen sein.

Es stimmt bedingt bis heute, wo wir 2010 schreiben, was Tina 2004 schrieb: als eigenständige Erkrankungsform ist weder PAS noch PASS in weiten Teilen der Welt, so auch in Europa anerkannt. In diesen Ländern wird PAS & PASS - sofern vorhanden, als Bestandteil eines erlebten als auch unverarbeiteten Traumas (PTBS) definiert. An der Finnischen Studie - demzufolge die Suizidrate von Frauen massiv erhöht ist, welche einen Schwangerschaftsabbruch hinter sich haben - kann man nicht vorbei.

Würde man die Folgen eines Schwangerschaftsabbruches weltweit als Ursache einer seelischen Erkrankung anerkennen, könnte das Thema Ware Mensch nicht so groß werden.

Würde man alle in Abtreibungsambulanzen anfallenden Kinderleichen grundsätzlich einer Beerdigung zuführen, hätten Ärzte keine Ware MenschWare Mensch, kein Forschungsgut und kein Spielzeug mehr - um "lieber Gott" zu spielen oder um in die Entwicklung eines Menschen einzugreifen/ eingreifen zu können. Auch zahlreiche gut verträgliche Impstoffe gäbe es ohne die Verwendung von Kinderleichen nicht! Nachlesbar z.B. im Buch "Geschäft Abtr€ibung ".

Zu guter Letzt sei der Hinweis gestattet: "Die Melodie unserer Kindheit bestimmt den Klang unseres Lebens!"

von tina

Name des Besuchers: tina, 16.10.2004

eines sollte aber ganz klar sein: ich bin absolut für abtreibung, kann vieles auf eurer seite http://abtreibungen.beepworld.de/ nicht verstehen und bin auch nicht in ein tiefes loch gefallen, hatte nie das gefühl etwas unrechtes zutun und bin sehr froh den schritt getan zu haben.

natürlich habe und hatte auch ich ein problem: thema sexualität. angst vor einer erneuten schwangerschaft, kein vertrauen mehr egal zu welchem verhütungsmittel, sogar skepsis gegenüber doppelter vehütung. all das könnte man noch weiter ausbauen. dennoch bin ich dafür dass der §218* fällt. ich bin dagegen dass der mann* mitentscheiden kann ob eine frau abtreibt oder nicht etc. wenn diese verschiedenen sichtweisen und strukturen kein problem darstellen, bin ich gerne zu einem gemeinsamen forum bereit, auch zu weiteren anderen seiten (wenn man will). die grenzen und fronten sollten jedoch geklärt sein, auch dass wir vielleicht in vielem verschiedener meinung sind!! diese grenzen sollten wir uns gegenseitig vorher darlegen -finde ich!

Gruß, Tina

 

Reaktion Gunnhild Fenia

Reaktion, geschrieben im Jahr 2010 von Gunnhild Fenia: Tina hat ihr Forum inzwischen vom Netz genommen. Auch ich beobachte: gelesen wird zum Thema Schwangerschaftsabbruch sehr vieles, aber sich outen, darüber schreiben - das tun ganz wenige. Ich denke, das sich jene leichter tun im sich outen, die einen Schwangerschaftsabbruch verurteilen, darum steht von der Pro - life Seite auch mehr im Netz.

Im Gegensatz zur Pro - life Bewegung - über die ich unter http://pro-life.beepworld.de/ auch vorhandenes zusammengefügt habe - glaube ich an ein Leben nach dem Tod und kann daher Angehörige verstehen, die ihr Kind vorausgehen lassen. Den Kindern geht es dort sehr gut, denn sie werden liebevoll versorgt von jenen die uns vorausgingen. Auch fühle, spüre und denke ich, das z.B. extremes Pro - life denken und handeln hier auf Erden Lebensfeindliche Züge inkl. hat. Lesen Sie mehr dazu in div. Büchern.

Sie befinden sich hier: