verletzend, wenn eigene Betroffenheit nicht vorliegt

Grundsätzlich sagt man: nur jene, die in diesen Schuhen gegangen sind, können leise erahnen, wie es einer anderen Mutter/ Oma oder einem anderen Vater in vergleichbarere Situation geht angesichts der Tatsache, das ihr Kind sterben wird oder gestorben ist. Das gemeinsame Thema = z.B. die Krankheit als Todesursache wirkt als großer gemeinsamer Nenner.

nicht in Ordnung sind Aussagen:

- ich versteh Dich gut, letztens ist mir mein Lieblingshamster gestorben

- ich kann Dir nachfühlen, wie es Dir geht. Mein Hund ist auch vor 4 Wochen gestorben. Ich habe ihn ja so sehr geliebt. Ich habe ja jeden Abend geweint.

- wenn die Mutter zur Tochter sagt, ohne selbst eine totes Kind in ihrer persönliche Lebensbahn zu haben: ich weiß, wie es dir geht, ich weiß, wie Ihr fühlt...Die Oma kann von sich nur als Oma in bezug auf Ihre Gefühle ihrem vorausgegangenen Enkelkind gegenüber reden!

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